ein Blog rund um Blitzgeräte und Kunstlicht mit vielen Tipps und Anleitungen

Fragen zum Thema Fotografieren mit Blitz

Auf dieser Seite können Sie / könnt ihr Fragen stellen, die nicht spezifisch zu einzelnen Artikeln passen.

Fragen zum BlitzenIch bekomme des Öfteren E-Mails von Lesern des BlitzBlogs. An dieser Stelle möchte ich entsprechende Inhalte öffentlich beantworten, damit auch andere Leser davon profitieren können. Es soll hier also etwas ähnlich wie ein „FAQ“ entstehen. Schreiben Sie mir / schreibt mir doch einfach mittels der Kommentarfunktion und ich möchte hier dann versuchen, jegliche Fragen rund um das Fotografieren mit Blitz- bzw. Kunstlicht zu beantworten. Natürlich werde ich nicht alles beantworten können – ganz besonders, wenn es um spezifische Geräte geht, die ich selbst nicht besitze. Jedoch könnt ihr es hier durchaus mal versuchen. Ich bin keine Profi: Die Fotografie ist mein Hobby und das Setzen von Kunstlicht (mit einfachen Mitteln) bzw. die damit verbundenen Herausforderungen faszinieren mich hierbei konkret. Manchmal könnte die Antwort etwas auf sich warten lassen, wenn ich viel zu tun habe bzw. selten am Computer bin.

Artikeldatum: 19.02.2015 / letzte Änderung: 10.02.2016

Tom | am 30. Oktober 2019

Ich habe jetzt noch einmal nachgesehen. Allerdings sind unsere Geräte leicht unterschiedlich: Bei meinem Metz 32 CT 3 mit SCA 343 Fuß funktioniert das Fernauslösen mit dem Yongnuo RF 602 ohne Probleme wie erwartet. Ich kann daher leider nicht sagen, wo der Fehlerteufel steckt.

Tom | am 27. Oktober 2019

Hallo Gerhard, diesen Blitz habe ich auch. Derzeit bin ich nicht daheim bzw. kann es nicht testen. Aber er hat ja einen wechselbaren Fuß. Bei einigen dieser Wechselfüße kann man zwischen A TTL und M umschalten. Hast du dies (falls möglich) schon probiert?
Ansonsten würde ich einmal probieren, die unnötigen Kontakte (außer dem Mittenkontakt) des Schuhs abzukleben. Ich habe bei meinem einen „Nur Mittenpin Schuh“. Hier erübrigt sich das Abkleben.
Ansonsten weiß ich leider auch nicht weiter. Ich werde die Sache einmal prüfen, wenn ich wieder zuhause bin.

Viele Grüße zurück!

Gerhard Steibl | am 27. Oktober 2019

Hallo Tom
Habe mir den Yongnuo RF603NII RF603II Fernauslöser Blitzauslöser Auslöser für Nikon bei Amazon gekauft funktioniert bei meiner Nikon 5600 als Funkauslöser einwandfreie. Aber bei meinem alten Metz Mecablitz 30BCT4 zündet der Blitz nicht wenn ich ihn aber auf die Nikon 5600 schiebe zündet der Blitz. Frage liegt das am Metz 30BCT4 oder am Fernauslöser
Gruß Gerhard

Tom | am 14. August 2019

Hallo Jörg,

ich hatte auch einmal den 565EX. Der besitzt doch gar keinen integrierten Funkempfänger. Oder hatte ich den schlicht übersehen? Wenn ich recht habe, kann er also nicht mittels dem YN560 TX in der Leistung verändert werden.

Daher wäre hier dein YN560 TX gar nicht nötig. Also einfach den RF603 drunter und einen auf der Kamera und mehr dürfte hier nicht machbar sein. Meines Wissens nach auch keine Leistungssteuerung via Umweg über den RF603. Der Yongnuo RF650 TX ist meines Wissens nach nur für die Yongnuo RF560-Blitze (Mark III & IV) kompatibel. Hast du hier etwas verwechselt oder gar ich? Leider kann ich keinen genauen Ratschlag geben.

Viele Grüße zurück!

Jörg Grune | am 14. August 2019

Hallo,

ich habe den Yongnuo 565EX als Blitz und den YN560 TXII als Controller. Zusätzlich noch die RX 603 als „Fernauslöser“. Nun habe ich beide als sie neu waren mit einem halbwissenden youtube Video gekoppelt bekommen und alles tat was es sollte!
Nach ein paar Wochen jetzt die Ernüchterung: Ich kann beide nicht mehr koppeln, d.h. mit RX 603 blitzt es noch, aber ich kann die Leistung nicht mehr vom Controller aus einstellen! Sämtliche Versuche blieben bis dato erfolglos! Beide Kanal 1 – Beide auf RX 603, Kopplungsmodus gedrückt – active ALLES ABER: nada und nix! Wo könnte der Fehler liegen? Er soll manuell betrieben werden. Alles was ich brauche ist das Controlling vom Auslöser! Hilfeeee …. es ging mal Ich bin mir sicher! Gruß Jörg

Tom | am 14. August 2019

Hallo Sebastian, verspäte mich etwas mit meiner Antwort, war unterwegs.
Den von dir benannten Godox-Blitz kenne ich leider nicht. Es gibt zwei Möglichkeiten, TTL-Infos an einen Slave-Blitz zu übertragen: Entweder per Funk oder per „Lichtmorse-Codes“. Letzteres wurde noch vor einigen Jahren genutzt. Der Masterblitz sendet zunächst eine kurze Salve an schwachen Lichtblitzen zum Slave, damit der weiß, welche Intensität er nutzen soll. Das muss natürlich alles markenkompatibel sein. Beim Funk funktioniert es genau so, nur eben schneller und ohne dass die beiden Blitze sich „sehen“ müssen.

Bei diesen Master-Slave-Geschichten im vollautomatischen Modus kann man zunächst gar nichts einstellen. Man muss sich damit abgeben, was der Master „errechnet“, je nach Positionierung und Umgebungshelligkeit. Bei vielen Blitzen kann man aber noch je eine EV-Korrektur vornehmen. Also z. B. -2 EV am Master, +2EV am Slave und so kann man die Gewichtung variieren. Denn häufig ist es ja auch sinnvoll, wenn auch das Licht vom Master für das Motiv genutzt werden soll, beispielsweise, wenn Schatten aufgehellt werden sollen, die durch einen schräg positionierten Slave entstehen.

Ich selbst halte solche automatischen Lichtsettings nur für sinnvoll, wenn es wirklich schnell gehen muss und sich das Motiv stets ändert. Ich arbeite immer so wie mit Studiolicht: Masterblitz und Slave auf manuell. Bei manchen masterfähigen Blitzgeräten kann man die Intensität beider (und mehrerer Geräte) manuell am Display einstellen und dies wird dann per Funk an alle „Instrumente im Orchester“ übertragen.

Ich selbst habe gar keine Masterblitz mehr. Ich gehe einfach zu den Blitzern hin und stelle die Leistung manuell direkt an den Geräten ein. In Räumen nutze ich für das Auslösesignal manchmal auch einfache Slave-Zellen, ansonsten Funkempfänger, die alle auf den selben Kanal eingestellt sind.

Noch etwas zum Zentralverschluss (Leafshutter): Hier beachten, dass sehr viele Kompaktblitzgeräte bei voller Leistung eine relativ lange Abbrennzeit haben (in Relation zu Portys oder Studioblitzen). Oft liegt diese bei ca. 1/500 Sekunde. Das heißt, blitzt man bei einer kürzeren Zeit (z. B. 1/1000 S.), dann wird ein Teil des Lichtes abgeschnitten. Mein alter Stabblitz beispielsweise ist zwar sehr stark. Dafür braucht der ganze 1/300 Sekunde zum Blitzen bei höchster Leistung. Bei bereits einer um 1/2 reduzierte Leistung ist die Abbrennzeit jedoch wieder viel kürzer.

Viele Grüße zurück!

Sebastian Rehling | am 8. August 2019

Hallo, diese Art der Anfrage erhalten Sie mit Sicherheit ständig. Was soll ich kaufen? Meine Frage geht in die Richtung. Ich bin schlicht überwältigt von Vielfalt des Marktes plus die ganzen alten die auch sehr gut sind. Ich habe eine Ricoh Gr. Der Kamera ist es möglich wegen dem Leafshutter jede Zeit zu blitzen. Ich hatte einen Nikon Sb und ein Kabel genutzt um entfesselt blitzen zu können. Das geht in soweit gut das der Blitz sich nur mit voller Power abfeuern lässt. Habe da mit Blende und Zeit gegengearbeitet. Nun wollte ich mich aber mehr mit den Möglichkeiten des Blitzes auseinandersetzen. Hab ein Projekt fürs Studium gemacht und seitdem bin ich Blitzfan. Wir haben auch eine gute Bib und unzählige Bücher darüber. Doch wo anfangen? Ich habe hier die Blogseite auch schon etwas gelesen, müsste mir das ganze ausdrucken 🙂
Ich habe jetzt ein Auge auf den Godox 350pttl geworfen. Es sei möglich ihn als Slave abzufeuern und trotzdem TTL zu nutzen. Gleiches Protokoll wie Pentax. Habe ich dann vom Master auch etwas im Bild oder löst der nur pre aus um den Slave das Signal zu geben? Ich werde auch aus der Anleitung nicht schlau. Als Slave könnte ich ja auch jeden anderen nehmen der die Möglichkeit bietet oder ? Müsste man dann nur manuell einstellen. Kleiner Schubs in die richtige Richtung wäre lieb.

Viele Grüße
Sebastian

Tom | am 30. Juli 2019

Hallo Helmut, jetzt musste ich erst einmal nachsehen, was ein „MIOPS“ ist.

Der Yongnuo YN560 IV besitzt ja unter der Klappe an der Seite eine schlichte „PC-Sync-Buchse“, über die er ausgelöst werden kann, wenn die beiden Kontakte simpel geschlossen werden. Ich vermute, genau dieses Schließen des Schaltkreises wird der Miops machen können. Man braucht dann eben nur ein passendes Kabel, welches es offenbar im Zubehör gibt, wie auf dieser Seite (englisch) auf einem der Bilder zu sehen ist.

Es gibt aber auch ein Kabel mit Standard-Blitzschuh. Doch wie geschrieben, ich musste erst einmal nachsehen, was das für ein interessantes Gerät ist. Ich habe es nicht getestet.

Viele Grüße zurück!

Helmut Heutz | am 30. Juli 2019

Hallo Tom,
ich besitze mehrere YN 560 IV und möchte sie gleichzeitig einsetzen. Auslösen möchte ich sie nicht über die Kamera, sondern über ein MIOPS-Gerät.
Ist das überhaupt möglich und wenn ja, wie müsste ich vorgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut

Tom | am 2. Mai 2019

Hallo, das ist mir gar nicht bekannt, dass es hier eine Möglichkeit zur Belichtungsmessung ohne Reflexion bzw. ohne über den Weg „durch“ das Objektiv der Kamera geht. Hier kann ich leider nicht weiter helfen.

Klaus Schreiber | am 1. Mai 2019

Hallo,
Welche Canon-EX Blitzgeräte messen bei TTL die abgegebene Leistung direkt an der Röhre und nicht über die Reflektion?
Beste Grüße
Klaus

Tom | am 29. März 2019

Hallo und Danke für den Tipp! Das wäre dann natürlich die beste Lösung. Rein technisch ja auch simpel. Hinten müsste bei den Blitzgeräten ohne Zweitreflektor ja eine Aussparung für einen Schiebeschalter sein, wo sich bei dem CL 4 / CL 5 der Umschalter für eben diesen befindet.
Hat man eine Version des Metz-Stabblitzes mit Zweitreflektor, könnte man auf diesen auch verzichten (ich nutze so etwas nie) und dessen bereits existierenden Schalter für das Umschalten der beiden Widerstände nutzen.

Viele Grüße zurück!

Josef | am 29. März 2019

Hallo,
ich bin durch Zufall auf deiner Seite gelandet und habe noch einen Tip für den Umbau des Metz Blitzes. Für Leute mit brauchbaren Bastelfähigkeiten gibt es eine einfache Alternative zum Abklemmen des Sensors. Ich habe den Blitz ein wenig weiter zerlegt und die Stelle auf der Platine gefunden, zu denen die Kabel des Sensors führen. Eines davon habe ich getrennt, und mit einem Stück Kabel verlängert. Das führt zu einem einfachen kleinen Schiebeschalter, den ich an passender Stelle ins Gehäuse gesetzt habe. Hier kann ich nun zwischen dem festen Widerstand und dem Fotowiderstand umschalten. hab leider keine Fotos gemacht. Habe den Blitz zwar nur sehr selten im Einsatz, hat aber bisher funktioniert! Sowohl auf Automatik als auch manuell…
Gruß Josef

Tom | am 1. März 2019

Hallo! Leider kann ich zu der Kombination / zu dem SB900 nichts sagen. Ich hatte das Blitzgerät noch nie in den Händen.

Viele Grüße zurück!

Andreas | am 1. März 2019

Hallo, ich habe mir das Set yn622n/tx gekauft. Den SB900 stelle ich auf “on” und ttl. Der Blitz wird ausgelöst. Es werden auch Zoom Daten übertragen. Ich schaffe es jedoch nicht, vom TX Modul aus den Bltzmodus in z.B. Manuell oder die Blitzintensität zu ändern. Haben Sie einen Tipp für mich?

Den ebenfalls gekauften Blitz yn968n kann ich problemlos via Transmitter steuern.

Vielen lieben Dank
Andreas Reyer

Tom | am 20. Februar 2019

Du hast recht: Das „Abblitzen“ bei schwacher Leistung (unterbrochener Impuls) ändert ja nichts am vollen Aufladen davor. Da hatte ich einen Denkfehler. Besten Dank!

Manfred der Barfüßer | am 20. Februar 2019

Hallo Tom,

noch eine Anmerkung zum „Wiedererwachen“:

Die „schwach eingestellte Leistung“ ändert ja nichts am ersten Aufladevorgang des Elkos bzw. dessen Verlauf, der erfolgt immer ganz normal, und kritisch ist hier der Einschaltmoment und die Sekunden danach bei dem abgelagerten Exemplar.

Die geringere Leistung wird ja lediglich durch eine unterbrochene Abgabe an die Blitzröhre realisiert. (Bei den uralten Computerblitzen sogar durch ziemlich brutales kurzschließen des Elkos, weshalb bei jenen auch die Blitzfolgezeit immer gleich lang blieb, unabhängig von der abgegebenen Leistung).

Ich würde ein Blitzgerät mit unbekannter Vorgeschichte jetzt – nachdem mir ein so schönes Fundstück abgeraucht ist – jedenfalls erst mal ganz vorsichtig und langsam mit einem Netzteil mit eingestellter Strombegrenzung (!) ganz vorsichtig hochfahren* damit der Elkos seine Isolierschicht wieder aufbauen kann. Und dann – das ist richtig – den Elko erst mal lange aufgeladen halten und gelegentlich teil-abblitzen.

Sorry, ich will hier jetzt nicht belehrend wirken, aber vielleicht hilft es ja doch dem einen oder anderen – ich bin Elektroniker, aber noch aus der Generation der
Ana-Logiker und nicht der, die nur noch bis „Eins“ zählen kann ;-))

Angefangen habe ich noch als Schüler mit einer Agfa-Clack, Rollfilm mit 6×9 – selbstverständlich SW und Kopierrahmen und Agfa-Lupex für die Abzüge, und meine Dunkelkammer-Belichtungsmethode war damals archaisch (aber funktionierte !): Badezimmertür auf, Tageslicht reinlassen … 1 – 2 – 3 – 4 – Badezimmertür zu…)

* besser wäre natürlich noch direkt am Elko die Spannung ganz langsam hochzufahren, unter Umgehung des Wandlers, weil der ja schon eine gewisse Mindestspannung braucht (und dann auch liefert) um überhaupt anzuspringen. Und möglicherweise mitstirbt – ich habe meinen erwähnten „Patienten“ noch nicht daraufhin untersucht.

Tom | am 20. Februar 2019

Hallo Manfred, vielen Dank für das Bereit stellen deiner Erfahrungen! Ich nahm jüngst wieder einmal zwei alte Stabblitze in Betrieb. Hier blitzte ich bei manuell schwach eingestellter Leistung über mehrere Stunden. So erhoffe ich mir ein „schonendes“ „Wiedererwachen“. Bisher läuft alles gut.

Manfred der Barfüßer | am 19. Februar 2019

Hier sind – nicht mehr ganz aktuell – zwei Fragen aufgetaucht zu denen ich auch noch meinen „Senf“ dazugeben möchte:

1. Ich habe voller Freude einen ziemlich alten (ca. 20 – 25 Jahre), aber originalverpackten und offensichtlich noch völlig jungfräulichen Metz-Blitz aus Dachbodenfund/Erbmasse erworben. Leichtsinnigerweise und gegen besseres Wissen direkt mit frischen Akkus bestückt und eingeschaltet – das Ergebnis: Knall … Abrauch …
Der Elko muss nach der langen unbenutzten Liegezeit – wie hier schon an anderer Stelle berichtet – vorsichtig erst wieder formiert werden (d. h. es muss sich zwischen den Elektroden erst wieder eine Sperrschicht aufbauen. Aus dem gleichen Grund nehmen es Elkos übrigens auch sehr übel wenn sie verpolt angeschlossen werden! Da geht die Sperrschicht und somit das Gerät ins Nirwana, mit der gleichen Folge)

Zum zweiten hier angesprochenen Thema: Ich wäre mit einem Netzgerät im Eigenbauanschluss sehr vorsichtig! Im Einschaltmoment fließt stets ein sehr hoher Strom, der aber systembedingt durch den Innenwiderstand der Akkus/Batterien begrenzt wird.
(Und der sich dann mit steigender Aufladung des Elkos weiter sehr reduziert)
Ein Netzgerät hat aber u. U. einen weitaus geringeren Innenwiderstand mit der Folge einer möglicherweise viel zu hohen, weit höheren Stromaufnahme in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des Blitzes. Ich würde daher auf jeden Fall bei solch einer Lösung unbedingt auf eine wirksame Strombegrenzung achten falls das Netzteil leistungsfähig ist und nicht ohnehin in die Knie geht ! (So hätte ich auch die oben beschriebene Enttäuschung vermeiden können – eben mit langsamem und begrenztem Hochfahren…)

Tom | am 15. Februar 2019

Hallo!

Die Reflexion auf der Stirn ist zu sehen, weil sie etwas rund ist: Eine Stelle liegt dann genau im Einfall-=Ausfall-Winkel und das Licht des Schirmes trifft so direkt ins Objektiv.

Die Nasenspitze müsste dann eigentlich auch reflektieren. Alle anderen Bereiche des Gesichtes sind recht „flach“ und man umgeht hier eine direkte Reflexion bei bereits leicht schrägem Lichteinfall.

Wenn du den Schirm nicht noch schräger positionieren möchtest oder kannst, dann bleibt hier eigentlich nur noch die Wahl zu einem größeren. Je größer, desto „homogener“ die Reflexionen bis sie gar nicht mehr auffallen. Aber ich denke, du hast dir da eine spezielle, mobile Lichtkonstruktion für deinen Look gebastelt, wo das schlecht gehen wird.

Ich habe für solche Porträts immer ein ganz simples Schminkset in meiner Fototasche: So einen Pinsel und ein Döschen Puder (keine Ahnung wie man das genau nennt). Das Puder wird nur ganz leicht rasch auf die Haut gepinselt, so dass diese unscheinbar rauer ist. Für das Blitzlicht macht dies aber schon etwas aus: Man verhindert so diese unschönen Reflexionen. Ich denke, die meisten Models auf entsprechenden Fotografien sind auch im Gesicht „gepudert“. Insbesondere bei Menschen mit recht glatter und natürlicher fettiger Haut ist dies sehr sinnvoll. Und natürlich wenn man leicht schwitzt.

Viele Grüße zurück!

Neum LePhotoDude | am 13. Februar 2019

Hi! Ich kann mich hier nur anschließen! Tolle Seite mit vielen Informationen! Eine Frage habe ich zum Blitzen mit Schirmen: Ich nutze gerne einen Reflexschirm (weiß) + GODOX Aufsteckblitz ca. 90 cm. Diesen haben ich auf der Kameraachse über der Kamera platziert leicht von oben nach unten geneigt. Woran liegt es, wenn man auf der Stirn (mittig) der fotografierten Person zu helle Stellen bekommt, der Rest des Gesichts aber korrekt ausgeleuchtet ist? Ich mag diese Blitzanordnung für die „Beautymuschel“ mit einem Reflektor von unten. Ich gehe immer möglichst nah ran mit der Lichtquelle, weil ich dann schon einen leichten Lichtabfall an den Wangen bekomme. Ich kann mir nur nicht erklären wie ich die hellen Stellen weg bekomme. Liegt es an der Distanz der Lichtquelle zum Objekt?

Vielleicht hast Du ja eine Idee?
Beste Grüße,
Neum

Tom | am 10. Februar 2019

Hallo Nathalie, dankesehr für das Lob!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Blitzschirm von ca. einem Meter Durchmesser auch für kleinere Personengruppen ausreicht, wenn der Raum recht klein ist und dabei weiße Wände hat. Diese Wände benötigt man als Aufheller. Das krasse Gegenteil: Man ist draußen, stockdunkel und man nutzt nur das Blitzlicht bzw. den Schirm. Dann wird dessen Licht zu hart sein.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn man zusätzlich noch das (diffuse) Umgebungslicht mit einfließen lässt (die Belichtungszeit der Kamera muss dann recht lang eingestellt werden). Auch dies mildert den harten Charakter des für Gruppen eigentlich zu kleinen Blitzschirm.

Ich würde hier aber ganz anders heran gehen: Einfach ein weißes Bettlaken (oder eine große Styroporplatte) schräg hinter mir an eine Wand hängen und den drehbaren Kopf des Aufsteckblitzes darauf richten. Fertig. Damit hat man eine große Lichtquelle (angeblitztes Laken) und leuchtet damit auch mehrere Leute genügend (weich) aus. Hat der Raum aber eh weiße Wände, braucht man natürlich keine zusätzliche weiße Fläche. Im Gegenteil: Hier wären zusätzliche schwarze Flächen (Laken) zum Abschatten an den (dem Laken) gegenüber liegenden Wänden sinnvoll. Denn bei einem kleinen, weißen Raum gäbe es dann kaum mehr eine schöne Lichtcharakteristik, da die vielen weißen Flächen das Licht wieder zu homogen verteilen.

Viele Grüße zurück!

Natalie | am 6. Februar 2019

Hallo,
erstmal möchte ich dir ein großes Lob für deine sehr ausführliche und auch für Anfänger verständliche Seite aussprechen. Wirklich sehr lesenswert.

Nun habe ich eine Frage, wie du vorgehen würdest.
Ich wurde beauftragt, auf einem Geburtstag eine Fotoecke einzurichten und schöne Gruppenbilder zu schießen. Da der Raum allerdings ziemlich dunkel sein wird, komme ich ums Blitzen nicht herum. Leider konnte ich den Raum selber noch nicht anschauen. Wie würdest du vorgehen und welches Equipment benötige ich hierfür.
Es sollen keine Profibilder werden, einfach ein paar brauchbare nette Erinnerungen. Leider ist ein Blitzequipment noch nicht vorhanden. Ich habe hier zwar schon ein wenig geschmökert, aber meine Frage bleibt, ob ein Blitzschirm für solche Gruppenbilder ausreicht?

LG Natalie

Tom | am 29. Januar 2019

Hallo und vielen Dank für die ergänzenden Informationen! Soweit ich mich erinnere, hatte ich bei meinem YN560 III keine Probleme mit der Slave-Funktion bei Berücksichtigung des Vorblitzes (Modus „S2“). Da ich ihn gegen einen der Yongnuos mit TTL-Unterstützung ausgetauscht hatte, kann ich es heute nicht mehr ausprobieren. Denn leider wurde bei diesen Geräten auf die integrierte Lichtzelle verzichtet, was schade ist. Der Hersteller ist wohl bestrebt, den eigenen anderen Modellen keine Konkurrenz zu machen.

Die Sache mit dem Auslösen des Stroboskopblitzes kenne ich auch. Das funktioniert leider nur mittels Taste direkt am Blitz oder per Hand am Funkauslöser. Sollte man es als provisorisches Einstelllicht nutzen wollen, ist dies etwas unbequem. Zum Fotografieren selbst kann man diese Funktion eigentlich nur in einem sehr dunklen Raum bzw. bei offenem Verschluss („B“) bzw. bei langen Belichtungszeiten (mehrere Sekunden) nutzen. Ich weiß nicht, ob es bei den Original-Blitzgeräten (Canon, Nikon, usw.) möglich ist, die Stroboskopfunktion mittels gedrückter Auslösetaste zu „halten“. Vielleicht liegt es ja an den Kameras selbst, dass dies nicht möglich ist bzw. dass hier ein kontinuierliches Signal nicht durchgegeben wird.

Manfred, der Barfüßer | am 26. Januar 2019

Nachtrag zur Stroboskoptechnik: Nachteil bei Verwendung nur eines Blitzgerätes, selbst mit Stroboskop, ist natürlich dass man die Fotos nicht durch unterschiedliche Farbfolien differenzieren kann.
Ich habe mir auf Flohmarkten mehrere (10) alte Metz-Blitze für ein Taschengeld beschafft und will mir eine Schaltung basteln die – getriggert durch den Synchronkantakt – in einer frei programmierbaren Zeit die Blitze nacheinander auslöst

Manfred, der Barfüßer | am 26. Januar 2019

Hallo, zunächst ein dickes Lob für diese informativen Seiten !

Drei Anmerkungen zum Yongnuo:

1. Die Stroboskopfunktion beim YN 560 arbeitet leider nur solange der Synchronkontakt geschlossen ist, also nicht die vorgewählte Anzahl, das geht nur entweder von Hand am Blitz selbst oder über die Funkauslöser durch Dauerbetätigung bis zum Programmablauf, dagegen nicht durch den Synchronkontakt der Kamera, auch nicht bei „B“. Da bleibt es bei einem Blitz.

Ich werde mal schauen ob ich da eine kleine Zwischen-Schaltung entwerfe die den Kontakt so lange wie erforderlich geschlossen hält. so dass ich auch durch die Kamera selbst ausgelöste Stroboskopaufnahmen machen kann.

2. Zum optischen Servoblitzauslöser: Diese Erscheinung (Ab- und Wiederanstöpseln erforderlich) habe ich auch bei einigen Blitzgeräten. Das scheint daran zu liegen dass nach dem Auslösen immer noch ein kleiner Reststrom im Zündkreis fließt und der Thyristor dadurch nicht wieder sperrt. Das besonders bei den alten mit Hochspannungszündung.

3. Bei meinem Yongnuo YN 560 II funktioniert der Auslösemodus 2 (Vorblitz unterdrückt) nicht. Alle Versuche in dieser Richtung mit verschiedenen Abständen zwischen Vor- und Hauptblitz verliefen ergebnislos. Es erfolgt überhaupt keine Auslösung. Mache ich da was falsch?

Tom | am 7. Januar 2019

Hallo zurück, ich habe mir jetzt einmal die Bedienungsanleitung angesehen. Ich weiß allerdings nicht, was diese Funktion Nr. 9 tatsächlich bewirken soll. Es wird ja in der Bedienungsanleitung nicht weiter darauf eingegangen. Hier stehe ich auch ratlos da. Ich würde diese Funktion einfach so belassen, wie sie im Auslieferungszustand (bzw. nach einem Reset) ist. Eine „Crop-Kamera“ ist heute ja immer noch der normale Fall.
Noch einmal zu den Brennweitenangaben: Diese werden auch nie anders dargestellt. Denn die Brennweite eines Objektives ändert sich ja nicht, indem dahinter ein anderes Chip-Format angebracht wird. Nur die Reflektorstellung muss sich dann etwas ändern, wovon der Fotograf jedoch nichts mitbekommt.

Ob die Reflektorstellung je eingestellter Brennweite korrekt ist, kann man ja leicht testen, indem man bei den verschiedenen Positionen gegen eine helle und homogen gestrichene Wand blitzt. Hier darf es keinen deutlichen Lichtabfall an den Ecken geben (bis auf die natürliche Vignettierung des Objektives). Ob nicht zu viel Licht verschenkt wird, kann man dann im manuellen Zoom-Betrieb testen, indem man den Blitzkopf je Zoomstellung des Objektives immer etwas höher „zoomt“. Hier sollte es dann leichte Abschattungen an der Wand geben.

Jan | am 7. Januar 2019

Hallo Tom,

vielen lieben Dank für diese ausführliche Antwort. Das wird mir auf jeden Fall weiterhelfen und ich werde deine Tipps so schnell wie möglich ausprobieren 🙂

LG Jan

Tom | am 7. Januar 2019

Hallo Jan, vielen Dank für das Lob und auch für die interessante Frage!
Ich kenne das Problem und bei allen Gedanken rund um die Technik vergisst man oft, dass der Raum für ein improvisiertes Studio sehr wichtig ist. Er wird bei dir vermutlich tatsächlich zu klein sein, wenn du den Hintergrund absolut schwarz haben möchtest.
Aber man kann hier auch auf Seiten der Lichttechnik etwas steuern. Zunächst muss man natürlich darauf achten, dass kein direktes Licht den Hintergrund trifft. Daher haben beim Film viele Leuchten auch diese „Klappen“, mit denen man das Licht etwas richten kann. Ich habe mir so eine Klappe aber auch schon mittels Karton einfach an den Blitzkopf geklemmt (Gummiband).
Ich denke, daran wirst du aber schon geachtet haben. Es ist ja offensichtlich, wenn das Licht den Hintergrund direkt trifft.

Wie sieht denn der Raum rechts, links, hinter dir als Fotografen aus? Sind hier weiße Wände in unmittelbarer Nähe zum Licht, dann wird dieses direkt daran reflektiert und gelangt so auf deinen schwarzen Hintergrund. Falls du in diesem Fall noch schwarze Tücher übrig hast: spanne diese auch über diese hellen Reflexionsflächen. Deren (ungewollte) Funktion als Aufheller sollte man nicht unterschätzen. Manche Fotostudios sind aus diesem Grund auch Grau angestrichen oder es gibt schwarze Stellwände. Idealerweise sind sie genügend groß, dass sich „vagabundierendes“ Licht einfach „verlaufen“ kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre bei dem Problem dass man die Leuchten einfach näher ans Motiv stellt. Denn Je weiter diese weg sind, desto weniger fällt ein Lichtabfall auf (Vordergrund und Hintergrund sind ähnlich[er] hell). Bei dir soll ja aber ein Lichtabfall (nach hinten) gewünscht sein. Wäre dieser Fall möglich, müsste man das Licht natürlich „dimmen“, wodurch der Hintergrund dunkler wird.

Im „Profistudio“ nutzt man für das Problem des zu hellen Hintergrundes übrigens sogenannte „Waben“ vor Softboxen. Solch ein Wabengitter kann man theoretisch aus Karton bzw. Kunststoff selbst machen. Es lenkt das Licht nach vorne bzw. reduziert die seitliche Abstrahlung. Gleichzeitig wird der weiche Charakter einer Softbox beibehalten. Aber dies nur am Rande, da du ja derzeit ohne Lichtformer arbeitest.

So bleibt es bei meinen beiden Tipps mit dem näher Platzieren und dem Vermeiden von unbeabsichtigten Aufhellflächen im Hintergrund bzw. neben deinem Motiv. Andere Möglichkeit: Ich hatte mal ein Motiv vor echtem Bühnenmolton (dieses feuerfeste Zeug). Ich staunte nicht schlecht: Das Material, was ich da vor mir hatte, schluckte das Licht ungemein. Ich hatte keinerlei Zeichnung im Schwarz. Vielleicht könntest du mal mit einem anderen Material als Hintergrundstoff herum probieren.

Jan | am 7. Januar 2019

Hallo Tom,
erstmal vorweg: Als leicht fortgeschrittener Fotografie- und absoluter Blitzanfänger bin ich mit deinem Blog über eine wahre Goldgrube gestolpert. Eine wirklich tolle Seite!

Nun habe ich natürlich gleich eine Frage: Wie schaffe ich es den Hintergrund schwarz zu Blitzen?

Die Theorie ist mir durch viele YouTube-Tutorials klar: Das Bild vorher so belichten das es möglichst schwarz ist (in meinem Fall ISO 100, Blende 8 und 1/200 Sek.) und dann den Blitz entfesselt von der Seite dazuschalten. (Anfangend mit der niedrigsten Leistung und dann rantasten bis zur richtigen Belichtung).

Die Praxis sieht aber ganz anders aus: Egal was ich mache, der Hintergrund (ca. 2m – 3m hinter dem Motiv) hellt sich immer mit auf.
Ist der Raum vielleicht zu klein?

Ps.: Vielleicht sollte ich dazu sagen das ich mir bisher noch keinen Lichtformer besorgt habe und mit dem „nackten“ Blitz fotografiere. Liegt es vielleicht daran?

Erwin | am 5. Januar 2019

Hallo Tom,

vielen Dank für deine Hilfe.

Das ist jedoch wirklich verwirrend und schwer verständlich. Übrigens wird bei meinem Blitz kein Canon- oder sonstiges Symbol im Blitz-Display angezeigt, egal ob ich die Customer-Funktion 09 aktiviere oder deaktiviere! Egal was ich einstelle, verändert sich nichts im Blitzer-Display und auch nichts an den angezeigten Brennweiten-Werten im Blitzer-Display.

Muss denn nun bei meiner Kombination mit der Canon EOS 600D der Wert der Customer-Funktion 09 auf „A1“ (= autom. Identifikation aktiviert) oder auf „–“ (= autom. Identifikation deaktiviert) stehen? Ich bin der Meinung, sie muss auf „A1“ stehen …

LG Erwin

Tom | am 5. Januar 2019

Hallo Erwin, da hatte ich dich tatsächlich missverstanden. Den YN565, den du benutzt, habe ich jetzt nicht mehr, da ich auf den „YN685“ aufgerüstet hatte. Aber die Funktionalität wird hier gleich sein: Wenn ich am Blitz einstellen möchte, ob unten drunter eine Vollformatkamera oder eine mit APS-C-Sensor sitzt, dann wird ein Symbol im Blitzdisplay angezeigt (bei der Nikon-Version „DX“ oder „FX“).
Was bewirkt dieses Umschalten? Eigentlich besser wären Winkelangaben: Eine Normalbrennweite leuchtet ca. 45° aus. Also muss der Blitzzoom dann ebenfalls auf diese 45° eingestellt werden. Da intern aber keine Winkel sondern Brennweite elektronisch zwischen beiden Geräten kommuniziert werden, muss ein Korrekturfaktor übermittelt werden, denn – du weißt es ja – im Vollformat ist die Normalbrennweite eine etwas andere als bei Crop-Sensor. Doch egal was am Blitz eingestellt ist: Die Brennweitenwerte sollten einigermaßen identisch sein. Sind sie bei dir ja auch (50 mm bei einer Einstellung am Objektiv bei 55 mm). Nur die 18 mm schafft der Blitz nur mit Streuscheibe. ABER der entsprechende Winkel ist dann am Blitzzoom falsch, wenn nicht korrekt Crop bzw. Vollformat definiert wurde. D. h. der Schlitten mit der Blitzlampe ist etwas zu weit vor bzw. zurück, also leuchtet in einem etwas falschen Winkel aus.
Die Brennweitenangaben selbst müssten im Display des Blitzes immer ungefähr gleich wie am Objektiv eingestellt erscheinen, egal welcher Modus nun am Blitz eingestellt ist. Er zeigt einfach das an, was am Objektiv eingestellt wurde. Je nach Sensorformat stellt er hierfür (für diesen Brennweitenwert) die Position der Blitzlampe etwas anders ein. Nur dafür ist diese Korrekturangabe relevant (nicht für das Anzeigen anderer Brennweitenwerte).

Ich gebe zu: Ich kann es auch nicht ohne Verwirrung beschreiben. Mehr kann ich hierzu leider auch nicht sagen. Dummerweise hatte ich auch noch nie eine Vollformatdigitalkamera bzw. konnte das nicht testen und so möchte ich mich für das eben Geschriebene auch nicht verbürgen.

Viele Grüße zurück!

Erwin | am 5. Januar 2019

Hallo Tom,

da haben wir uns anscheinend missverstanden. Das Problem ist, dass beim Blitz anscheinend die Customer-Funktion 09 nicht funktioniert! Mit dieser Funktion kann man doch dem Blitz mitteilen, ob er auf einer Kamera mit Kleinbildformat steckt oder auf einer mit einem APS-C-Sensor, so wie es bei der Canon 600D der Fall ist.

Somit müsste doch bei aktivierter Funktion 09 in der Objektivstellung 18 mm, was beim Kleinbildformat 28 mm entspricht, am Blitzgerät 28 mm angezeigt werden und bei der Objektivstellung 55 mm, was beim Kleinbildformat 90 mm entspricht, im Blitz 90 mm (bzw. 80 mm, da es 90 mm bei diesem Blitz nicht gibt) angezeigt werden.

Oder habe ich die Funktion 09 falsch verstanden?

Danke und LG.

Tom | am 4. Januar 2019

Hallo und vielen Dank für das Lob! Der Zoomreflektor des Blitzgerätzes ist nicht fein einstellbar. Will sagen: Er „rastet“ nur in Stufen ein. Wenn dann am Objektiv eine „krumme Zahl“ von z. B. 55mm eingestellt wird, fährt sich der Blitzkopf-Zoom eben bei seinen 50 mm ein. Das ist ja kein Problem: Der Unterschied ist marginal und das gesamte Bild wird ausgeleuchtet (und kaum etwas Licht an den Seiten verschenkt).

Beim Weitwinkel (18 mm) verhält es sich etwas anders: So weitwinklig kann der Blitzzoom nur ausleuchten, wenn man zusätzlich die vordere Streuscheibe (transparente, geriffelte Plastikscheibe) heraus zieht und runter klappt. Ich kenne keinen Blitz, bei dem das anders ist. Dann müsste eigentlich die 18 mm im Display erscheinen (zumindest ein ähnlich geringer Wert). Ohne diese Scheibe ist bei 24 mm (normales Weitwinkel) schon Schluss.

Erwin | am 2. Januar 2019

Hallo und Danke für diese tolle Seite!

Ich habe von meinem Vater eine Canon EOS 600D inkl. Canon EF-S 18-55mm Objektiv und einen Yongnuo YN565 EX bekommen. Um mich in die beiden Geräte vernünftig einarbeiten zu können, habe ich sie in den Auslieferungszustand versetzt.

Leider habe ich das Problem, dass sich der im Blitzgerät-Display angezeigte Zoomwert nicht mit dem in der Kamera eingestellten Wert deckt! Bei 18 mm (= 28 mm im Kleinbildformat) werden 24 mm angezeigt und bei 55 mm (= 90 mm im Kleinbildformat) werden 50 mm angezeigt, obwohl die entsprechende Funktion 09 im Blitzgerät aktiviert ist!

Ich habe schon alles versucht, aber ich weiß nicht mehr weiter!

Kann mir hier jemand weiterhelfen?

Tom | am 14. Dezember 2018

Hallo, hier weiß ich leider auch keine Quelle, wo eine deutsche Übersetzung verfügbar wäre. Vom Hersteller gibt es die Anleitung nur in Englisch und Chinesisch.

martin | am 14. Dezember 2018

woher bekomme ich eine deutsche bedienungsanleitung für yongnuo rf603c ii?
danke

Jonas | am 12. Dezember 2018

Danke Tom, das hilft.

Dank deines Fotos der eingesetzten Akkus kann ich jetzt auch nachvollziehen, wie diese in Reihe geschaltet sind.

Dann werde ich mal ganz vorsichtig starten….

Tom | am 7. Dezember 2018

Hallo Jonas, danke für die Frage. Denn bei einem Akkukorb habe ich das Problem auch: Ich muss ganz genau hinsehen, dass ich die Batterien (Zellen) korrekt herum einsetze. Da erweitere ich meinen Artikel ggf. noch. Hier habe ich dir schon mal zwei Fotos dazu gemacht:
Batteriekorb des Metz-CT3
richtig eingelegte Batterien
Ich denke, das sollte für Aufklärung sorgen.

Ich würde den alten Blitz auch erst einmal warm laufen bzw. leer laufen lassen. So hatte ich es einmal irgendwo im Netz gelesen. Und danach würde ich bei voller Akkuladung viele Male bei geringer Stärke blitzen.

Die Stellung „W“ ist eigentlich auch nur eine Teilleistung: Ca 5 Blenden weniger Licht im manuellen Betrieb oder, übersetzt, 1/32 Leistung. „W“ steht hier für „Winder“. Dies ist ein ansetzbarer Motor für analoge Kameras. Somit lassen sich mehrere Bilder pro Sekunde machen. Da aber jeder Blitz „nachladen“ muss bzw. Zeit dazu haben muss, gibt es diese W-Stellung. Bei dieser schwachen Lichtabgabe (1/32) reicht dann einmal „nachladen“ für mehrere Bilder. Man kann diese Funktion auch nutzen, wenn man tatsächlich manuell bei sehr reduzierter Leistung blitzen möchte, z. B. als schwacher Aufheller. Das nutzte ich in der Praxis hin und wieder.

Jonas | am 7. Dezember 2018

Hallo und danke für diese tolle Seite.

Auf Grund dieser habe ich mir einen Metz CT-3 zugelegt.
Blindkauf übers Internet. Weiß also gar nicht, ob der noch funktioniert.
Leider weiß ich nicht, wie herrum ich die Batterien in den Batteriekorb legen muss, denn es befindet sich nirgendwo eine Markierung für die Positionen der + und – Pole.

Kannst Du mir mit einer Anleitung dazu helfen?

Ich möchte ja nicht, dass mir das gerät oder meine Eneloop-Akkus abrauchen.

Und danach?
Einschalten… hoffen dass es nicht knallt oder raucht und erst einmal eingeschaltet brandsicher liegen lassen? Danach dann wie Du beschreibst mit 1/4 Leistung probeblitzen.

Und was bedeutet die Stellung „W“ ?

Danke für die Informationen

F.-Otto Witte | am 10. November 2018

Sorry, ich hatte ein Problem mit der Einstellung meines Blitzes. Die Formeln sind alle richtig. Anzahl der Blitzauslösungen und Anzahl der Blitze verhalten sich gleich.

F.-Otto Witte | am 10. November 2018

Mir sind im Text unten einige Zeilen durcheinandergekommen – hier nochmal hoffentlich etwas verständlicher:

Wenn mehrfach geblitzt wird, verlängert sich die Blitzdauer und das wirkt wie eine Verlängerung der Belichtungszeit. Das heisst, die Lichtmenge am Sensor verdoppelt sich bei zwei Blitzauslösungen. Wenn ein Blitzgerät zu schwach ist, kann man die Anzahl der erfoderlichen Blitzauslösungen mit
„Anzahl der Blitzauslösungen=Entfernung*Blende/Leitzahl“ ausrechnen.

Wenn man mehrere gleichstarke Blitze gleichzeitig verwendet, addiert sich die Lichtmenge vektoriell. Das heisst 2 gleichzeitig leuchtende Blitzgeräte ergeben nicht die doppelte Lichtausbeute sondern nur das 1.41-fache. In diesem Fall lautet die Formel:
„Anzahl der gleichzeitig ausgelösten gleichen Blitzgeräte=(Entfernung*Blende/Leitzahl)^2.

F.-Otto Witte | am 10. November 2018

Deine Seite ist wirklich sehr informativ. Ich experimentiere gerade mit dem Mehrfachblitzen herum:
Hier steht in https://www.blitz-fotografie.de/grundlagen/formeln-blitzen
Abzahl der Blitzauslösugen=(Entferung*Blende/Leitzahl)^ 2.
Ich habe das mit Metz 45 CT-4 ausprobiert und bekomme ständig Überbelichtungen.
Es funktioniert aber mit der Formel N=Entfernung*Blende/Leitzahl.
Die Lichtmenge Lichtausbeute eines Blitzes wächst linear. Ich glaube es liegt daran, dass sich das Licht mehrerer gleichzeitig ausgelöster Blitze statistisch vektoriell addiert.
Bei Mehrfachblitzen eines Blitzes verlängert sich die Belichtungsdauer proportional zur Anzahl der Auslösungen.
Die Formel müsste m.E. lauten:
Anzahl der Blitzauslösungen=Entfernung*Blende/Leitzahl.
Die oben angegebene Formel gilt für die Anzahl gleichzeitig aktiver Blitzgeräte.

Tom | am 10. Oktober 2018

Hallo, da weiß ich eher wenig darüber. Die Yongnuo-Blitze, die ich hier auf dieser Seite schon mehrmals vorgestellt hatte, besitzen eine Strombuchse. Sie ist offenbar für „Canon Powerpacks“ gedacht (also auch wieder Batterien). Vermutlich benötigt man hier nur den richtigen Stecker und am anderen Ende ein leistungsstarkes Netzgerät.
Würde ich selbst eine kontinuierliche Stromversorgung benötigen, ich würde weiterhin auf die guten alten Metz-Stabblitze schwören. Denn deren Batteriekörbe lassen sich ja mit einfachem Bastlergeschick recht leicht umfunktionieren. Sicherlich kann man da auch einen Netzadapter anschließen / anlöten (bei genügend hoher Amperezahl sollten die Blitze dann äußerst schnell wieder „nachladen“ können).
Dummerweise lassen sich die Stabblitze von Haus aus nur geringfügig manuell einstellen. Wenn es noch etwas mehr Bastelei sein darf, hatte ich hier einen Artikel zum Umbau auf manuelle Steuerung geschrieben.

Andreas | am 10. Oktober 2018

Auch von meiner Seite erstmal vielen Dank an den Autor! Ich kam über die Suche nach Wissen über manuelles Blitzen auf diese Seite, und die Informationen sind wirklich hilfreich, nicht darauf aus, mir etwas zu verkaufen, sondern aus Praxiswissen zusammengetragen.

Meine Frage: Gibt es manuelle, gute Blitze (gern gebraucht, hält lange durch), die man mit Netzteil betreiben kann? Ich möchte meine Dias digitalisieren, und kurze Belichtungszeiten sind hilfreich, um unnötige Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Allerdings möchte ich nicht ständig mit Akkus hantieren, sondern der Blitz wird stationär fixiert.

Tom | am 4. September 2018

Hallo!
Bei sich bewegenden Objekten, die stets immer unterschiedlich von den verschieden Kunstlichtquellen entfernt sind, wäre hier eine lichtseitige Lösung via TTL-Automatik zunächst angebracht (ggf. mit einer lokalen Reduzierung, also Blitz A stets immer um 1 EV schwächer als Blitz B). Die Blitzer stellen sich dann automatisch ein. Nur das Hinterngrundlicht würde ich hier auf manuell stellen, damit der Hintergrund immer gleich ausgeleuchtet ist. Das sieht sonst in einer Serie auch seltsam aus, wenn es anders wäre.

Was die Automatik dann mit dem Vordergrund macht, kann man jedoch schlecht vorhersagen und hängt sehr vom Ort ab. Das würde ich ausprobieren, indem ich in verschiedenen Positionen selbst durch die Lichtschranke gehe.

Wenn die Blitzgeräte etwas weiter entfernt positioniert werden können (z. B. je in sieben Metern auf Stativen / an Bäumen fixiert), dann würde ich zunächst auch hier mit einer rein manuellen Einstellung arbeiten. Durch die weite Entfernung zum Motiv ist es ja egal, ob das Wildschwein mal drei Meter näher dran oder weg ist. Beim Film installiert man ja auch fest eingestellte Flutlichter, in größerer Entfernung. Falls die Blitzer bei solch einer Entfernung zu wenig Leistung haben, kann man hier mit dem Zoomkopf ca. eine Blende rausholen. So mache ich es immer bei weiter entfernt positionierten Blitzgeräten. Der Vorteil der manuellen Einstellung: Jedes Bild der Serie ist gleich ausgeleuchtet. Das wirkt dann nebeneinander harmonischer. Wünscht man an einigen Stellen mehr Schattierung, so würde ich diese später in der Bildearbeitung setzen (Abwedeln / Nachbelichten).

Verschiedene Blitzgruppen musst du hier eigentlich nicht einrichten: Alle sollen ja auf dem selben Kanal / in der selben Gruppe gleichzeitig ausgelöst werden. Die Gruppenfunktion benötigt man ja, wenn man rasch zwischen verschiedenen Einstellungen umschalten möchte. Bei dir soll ja alles gleich eingerichtet bleiben.

Zur Kamera: Die würde ich völlig manuell einstellen, wenn du nachts blitzt. Wechselt jedoch die Helligkeit des Umgebungslichtes, dann wäre es ratsam, sie im AV-Modus laufen zu lassen (ISO und Blende fix voreingestellt). Hierdurch verhinderst du, dass es bei hellem Umgebungslicht zu einer Überbelichtung kommt, da die Kamera dann eine schnellere Verschlusszeit wählt. Diese darf aber nicht kürzer sein, als die zugelassene Blitzsynchronzeit (sonst hast du einen schwarzen Balken im Bild).

1. oder 2. Vorhang: Das ist hier egal. Diese Einstellung ist nur wichtig für sich bewegende, selbstleuchtende Objekte. Die Tiere im Wald haben ja keine Lampe um den Hals ^

Viele Grüße zurück!

Carsten | am 3. September 2018

Hallo Tom,

eine wirklich tolle Seit! Weiter so!
Ich würde gerne mit einer Lichtschranke Nachts im Wald Tiere fotografieren.
Zum Einsatz soll ein Weitwinkel Objektiv kommen. 2 Blitze von jeweils schräg vorne und eins für den Hintergrund.
Kannst du mir Tipps geben, wie ich Kamera (manuel oder AV) und Blitze (TTL oder manuel; Leistung?; 1 oder 2 Vorhang?) einstellen sollte.
Die 2 Blitze von vorne, sind ja recht nah an dem Motiv dran.

Ich dachte so komplett als Leihe: 2 Gruppen zu erstellen:
A: die beiden vorderen
B: Hintergrund

Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Carsten

Tom | am 23. August 2018

Hallo zurück! Ist mir auch schon passiert. Wenn beide 685er auf den selben Kanal und die selbe Gruppe eingestellt sind, blitzen beide synchron. Du kannst ja dann beim zweiten eine globale Korrektur um ca. -5EV vornehmen (weiß jetzt gerade nicht, wie weit es da runter geht), damit er als Haarlicht nicht überstrahlt. Doch eigentlich müsste dies TTL automatisch regeln. Das ist ja der Sinn dahinter. Kann aber sein, dass die Kamera das dann anders interpretiert. Ansonsten geht er natürlich auch im manuellen Modus ganz runter zu stellen (und zündet dann freilich auch mit).
Noch ein Hinweis: Ich habe meine YN622er Auslöser nicht mehr, da ich solche Sachen nur noch manuell mache. Daher kann ich’s nicht testen (habe auch keinen zweiten YN685). Ich meine aber, das muss so funktionieren, wie ich es eben beschrieben habe.

Patrick | am 23. August 2018

Sorry, natürlich Tom ?! Weiß auch nicht, wie da ein Stephan reingeraten ist… ?
Nur zur Sicherheit: Wäre es also am Einfachsten, nochmal einen 685er zu kaufen?

Tom | am 23. August 2018

Hi Patrick! Ich bin zwar nicht Stefan ^^ weiß aber dennoch Rat: Die manuelle Serie YN560 (III / IV) ist nicht mit dem 622er Funksystem kompatibel. Die funken auf anderen Kanälen. Aber: Die YN560er haben ja eine interne Slave-Zelle, was bei den neueren Yongnuos leider nicht mehr der Fall ist.
Für ein Haarlicht reicht meiner Meinung nach im kleinen Studio auch diese Zelle aus. Der Blitz zündet automatisch mit. Du musst dessen Intensität halt immer direkt am Gerät einstellen. Obacht bei Slavezellen: Die müssen bei Verwendung von TTL am Master (dein YN622-Funksystem) so eingestellt werden, dass der Vorblitz ignoriert wird („Modus S2“). Ansonsten zündet das Haarlicht zu früh.

Viele Grüße zurück!

Patrick | am 23. August 2018

Hallo Stephan,
Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich für die tollen Tutorials etc. bedanken die du zur Verfügung stellst!
Jetzt hätte ich aber auch eine kurze Frage an dich:
Ich habe einen Yongnuo 685 und einen 622 TX Auslöser. Wenn ich mir jetzt noch einen zweiten Blitz kaufen möchte (für Haarlicht usw…), ginge dann auch ein 560er, oder sind nur 685er untereinander kompatibel, sprich, kann ich einen 685er und einen 560er gleichzeitig auslösen?
Sorry für die vielleicht etwas blöde Frage, aber ich habe dazu nicht wirklich was auf Google gefunden (oder vielleicht auch nicht ganz verstanden ?).
Vielen Dank im Voraus für deine Antwort und immer weiter so!
Schöne Grüße,
Patrick

Günter | am 17. August 2018

Hallo Tom,
Ich wundere mich,dass Du auf die Besonderheit der YN622 II Transseiver noch nicht eingegangen bist. Oder habe ich das überlesen? Die 622 IIer lassen sich auch auf TX einstellen. Es kann dadurch jeder kompatible TTL Blitz, z.B. Nissin, Canon oder Metz, mit dem 560TX Comander wie ein YN 560 III oder IV eingestellt werden – Zoom und Leistung. Selbst die „Zwergenblitze“ wie der Canon 270 ex, der nur über die Kamera gesteuert werden kann, funktioniert so am TX. Achtung, vor dem Trennen von Blitz und 622 II den Transseiver unbedingt auf TTL stellen. Der Blitz bleibt sonst im manuellen Modus hängen.

Grüsse

GÜNTER

Tom | am 26. Juli 2018

Hallo, leider nicht.

Anonymous | am 18. Juli 2018

Hallo Tom,
Hast du Kenntnisse von der Kombi Jinbei Freelancer 500 II mit den Yongnuo an 622c und 622c Tx ? Meine Frage wäre ob ich den Porty über den TX ansteuern kann oder ob nur das Hss Signal übertragen wird .
Gruß
Ewald

Als großer Fan deiner Seite empfehle ich sie immer gerne weiter …….

Tom | am 7. Juli 2018

Hallo Frank, meine Antwort kommt etwas verspätet. Da Canon bei all seinen Digitalkameras das selbe Blitzsystem bzw. die selbe Technologie verwenden dürfte, sollten diese Funktrigger auch bei deinem Modell funktionieren.

Viele Grüße zurück!

Frank | am 27. Juni 2018

Hallo Tom,kann man den yn622c oder yn622ctx an einer eos760d anschliessen? Mein Cameramodell vermisse ich in manchen Auflistungen.
MfG

Tom | am 14. Juni 2018

Hallo Susanne, leider habe ich den YN622TX wieder weiter gegeben, da ich nur noch manuell entfessele. Daher kann ich nicht mehr nachschauen, ob die Strobo-Funktion extern ausgelöst werden kann. Ich vermute jedoch, dass dies nicht geht, bin mir dabei allerdings nicht sicher.

Viele Grüße zurück!

Susanne | am 12. Juni 2018

Lieber Tom,
kann mit dem YN622C-TX auch die Multi Funktion (Stroboskop) des YN685 ausgelöst werden? Wenn ja, kannst du mir sagen wie?
Liebe Grüße und vielen Dank im voraus für deine Antwort
Susanne

Tom | am 22. Mai 2018

Hallo Diego, auch eine interessante Vorlage! Das Schlüsselwort für dein Problem lautet „HSS“: High Speed Synchronisation. Kamera und Blitzgerät müssen dafür ausgelegt (und kompatibel) sein. Dann kann man auch bei sehr schnellen Verschlusszeiten (z. B. 1/800) blitzen. Dummerweise kann der YN560 kein HSS. Mein YN685 kann dies z. B. wenn ich ihn auf meiner Nikon betreibe. Allerdings passt der wieder nicht auf Sony-Kameras. Du müsstest einmal recherchieren, ob deine Sony HSS kann und wenn ja mit welchen Blitzgeräten. Ich weiß es leider nicht.

Nothilfe: Du stellst die Belichtungszeit deiner Kamera auf „B“ („Bulb“), also Langzeitbelichtung und nutzt ein Stativ. Hierzu muss es jedoch komplett dunkel sein. In Höhlen wäre dies ja kein Problem zu bewerkstelligen. Nun löst du den Blitz einfach manuell in der Hand aus! Damit solltest du die gewünschten Bilder auch erhalten können. Du könntest dann sogar mehrmals blitzen und mehrere Einzelbilder auf ein Foto bringen. Mit HSS direkt auf der Kamera bzw. ohne Stativ ist die Sache mit den Verschlusszeiten natürlich viel besser machbar, mit dem einzigen Nachteil jedoch, dass stets die Blitzleistung (bzw. die Reichweite) reduziert ist (er muss länger leuchten).

Der Yongnuo YN560 brennt übrigens bei voller Leistung mit ca. 1/500 Sekunde ab. Das wäre dann die langsamste Belichtungszeit mit der „Bulb-Methode“. Verringert man die Blitzleistung manuell, reduziert sich die Abbrennzeit drastisch: Das geht dann (soweit ich es in Erinnerung habe) bis auf 1/12000 Sekunde runter, also richtig schnell. Dafür ist dann aber auch die Reichweite viel geringer.

Viele Grüße zurück!

Diego | am 22. Mai 2018

Hallo Tom
Ich krieche oft in Höhlen herum und Fotografiere sie auch. Nun war ich neulich in einer Höhle die viele Fledermäuse hatte die zum Teil herumflogen. Nun meine Frage, kennst du eine Möglichkeit Fledermäuse im Flug scharf auf das Foto zu kriegen. Ich bräuchte eine Verschlusszeit von weitaus mehr als 1:250. Denn mit 1:250 sind die Flügel immer in Bewegung und wenn ich die Verschluss Zeit verkürze habe ich den Vorhang im Bild. Ich Fotografiere mit einer Sony A7RII und habe ein Set von Yongnuo YN 560II Blitzen.

Ich bin gespannt auf deine Antwort und bedanke mich im Voraus

Freundliche Grüsse Diego

Tom | am 19. Mai 2018

Hallo, das ist mal eine interessante Aufgabenstellung! Dass minimal von der Oberfläche entfernte Motivelemente bei einem Scanner sofort dunkler werden, hängt ja damit zusammen, dass das Leuchtmittel beim Scannen ganz dicht unmittelbar vor dem „Motiv“ sitzt. Und bei jeder Lichtquelle kommt es zu eine gewissen Lichtabfall: Je dichter das Licht am Motiv positioniert ist, desto höher wird der Lichtabfall deutlich.

Im Grunde ist dies beim Scannen ein Nachteil. Es lässt sich jedoch konstruktionsbedingt nicht ändern und bei flachen Vorlagen tritt der Effekt auch nicht auf. Bei der Fotografie wird man zumeist bemüht sein, den Lichtabfall zu verhindern. In deinem Fall ist er jedoch erwünscht.

Um diesen Lichtabfall also zu maximieren, muss man das Licht so positionieren, wie es auch bei einem Scanner der Fall ist: Ganz dicht am Motiv. Man müsste die Lampen also unmittelbar vor der Glasscheibe positionieren. Da gibt es dann aber zwei Probleme: Sie werden wohl im Bild sein und sie werden die gesamte Fläche des geringen Abstands wegen nicht gleichmäßig ausleuchten können. Dass man die Blitzleistung bei so einem geringen Abstand sehr stark reduzieren muss, sollte das geringste technische Problem sein. Das größere ist eben, dass man hier entgegen der Physik beleuchten muss. Ich vermute, ohne Bildbearbeitung, die den Effekt simuliert, wird man das wohl nicht machen können.

Viele Grüße zurück!

Ichbinsdoch | am 18. Mai 2018

Hallo Tom,
da ich mit der Sache nicht weiter komme, dachte ich jetzt einfach mal Dich zu fragen.

Ich möchte eine Belichtung hinter Glasplatte erreichen, die aussieht, als ob es kein Foto sondern ein Scan sei (wie mit einem Flachbettscanner).
Also wie die klassischen Scanned Faces, Körperteile etc. mit Auflagefläche und schwarzem Hintergrund.

Dabei ist der Kontrast zwischen den aufliegenden beleuchteten Flächen und der von der Glasplatte auch nur minimal entfernten, unterbeleuchteten Objekte das Problem.

Wenn man sich solche Scans mal anschaut dann ist die aufliegende Fläche immer gleichmäßig ausgeleuchtet und alles andere, auch nur ein bißchen entfernte, so gar nicht.

Bei einem Aufbau im Studio mit zwei 45Grad Lichtquellen auf Glasplatte ist dann aber im Unterschied dazu alles fein ordentlich gleichmäßig ausgeleuchtet.

Hast Du einen Vorschlag, wie man so einen Flachbettscanner Look im Studio imitieren könnte?

Danke Dir fein und liebste Grütze

Tom | am 23. April 2018

Hallo Honki, Für Modefotografie, bei der alles hell und „leicht“ abgebildet werden soll, also „High Key“ muss ermöglicht werden, dass das Licht einen weißen Raum „fluten“ kann: Von überall her muss Licht kommen. Im einfachsten Fall erreicht man dies, indem man möglichst viele Lampen oder Blitze rundherum im Raum gegen die (weißen) Wände richtet und an die Decke.

In einem kleinen Raum (viele Reflexionen an Wänden) reicht hier ggf. auch schon solch ein relativ kleiner Blitzschirm auf dem Stativ und dahinter ein Aufsteckblitz entfesselt positioniert. Das hängt immer auch vom Raum ab. Was nicht gut funktionieren wird: Einfach einen Aufsteckblitz hin zum Modell leuchten lassen. Dann hat man den berüchtigten „Blitzlook“. Besser ist, man richtet den Kopf des Blitzgerätes gegen die Zimmerdecke oder seitlich zur Wand. Doch damit wäre immer noch eine eindeutige Lichtrichtung vorhanden (das bewirkt z. B. dunkle Augenhöhlen). Zum „Fluten“ des Raumes benötigt man von den Leuchten mehrere.

Viele Grüße zurück!

Honki | am 22. April 2018

Hallo,

ich habe es gerade etwas eilig und hoffe sie können mir möglichst schnell eine Antwort geben;)

Ich bin noch ein Leihe was die Fotografie angeht. Ich habe mir zuhause gerade eine kleine Dauerlichtstation eingerichtet, in der ich Modefotografie machen möchte. Nur das Dauerlicht bringt nicht den gewünschten Effekt.. Ich mag das helle, schon fast überbelichtete … Meine Frage, sind Blitzer für die Kamera zum Aufstecken vergleichbar mit einem Blitz wie sie Ihn auf einem, Stativ für Rund 115 Euro empfehlen? Ich habe morgen ein Shooting und würde sonst noch kurzfristig einen Blitzer von Nikon Typ SB 600 gebraucht kaufen, wenn es den gewünschten Effekt bringt…

Viele Grüße und einen schönen Abend

Tom | am 25. März 2018

Hallo und Danke für den Kommentar! Mit den Sunpak Blitzgeräten hatte ich in der Praxis noch nie zu tun. Ich kenne sie nur über das Internet. Offenbar wurden sie eher im angelsächsischen denn im deutschen Raum vertrieben. Es gibt sie aber hin und wieder auch hier auf Ebay. Sollte ich mal wieder so ein Gerät dieser Leistungsklasse brauchen, werde ich mich einmal danach umschauen. Dabei: Ich finde diese Stabblitze durchaus handlich. Also, wenn sie an der Kamera montiert sind. Die „Metze“ liegen aber auch so recht gut in der Hand. Rutschig finde ich sie nicht. Was ich an ihnen so schätze, sind die vielen Montagemöglichkeiten und die Stabilität. In puncto Montagemöglichkeit hat der Agfa hier das Nachsehen. Er ist zu „rund“ im Design konzipiert, ohne variablen Montagemöglichkeiten. Hier wurde mehr Wert auf Design und Display gelegt. Beides braucht man ja nicht primär.

Heinrich | am 24. März 2018

Muss mal alles durchlesen, aber was ich bis jetzt gelesen habe macht Sinn.
Wundere mich aber, dass du das
Sunpak Auto Zoom 3600 Thyristor Blitzgerät Blitz Flash Stabblitzgerät
anscheinend nicht kennst. Ich habe das vor bald 40 Jahren mit allem Zubehör Farbfilterscheiben, Telelinse (135mm bei 35mm Format), Weitwinkellinse (20mm und 28mm bei 35mm Format), 510V Batteriepack, TTL Remote Sensor für meine Canon A1 gekauft.
Kaum gekauft kam dann das etwas stärkere Nachfolgermodel aber ich hatte ja schon meines.
Da du ja immer darauf bedacht bist ein Blitzgerät zu haben welches Leistungsreduziert arbeiten kann könnte ich dieses nur empfehlen.
du kannst am Gerät 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32, 1/64 in drittelstufen einstellen!
Blitzfolgezeit mit der A1 und dem MA Moter daran installiert zusammen mit dem Blitz und dem 510V Akku = 5 Bilder in der Sekunde bei Voller Leistung. Allerdings nur für 2 Sekunden. Wenn nur mit den internen Batterien gearbeitet wurde war die Blitzfolge bei 4Sek. (allerdings nur kurz weil die Batterien schnell verbraucht waren).

Den Agfa 643 wollte ich auch mal kaufen, aber weil er zum halten nicht ideal ist (bei Hochzeiten und Tanz Veranstaltungen) habe ich ihn nicht gekauft. Das war auch der Grund warum ich deinen heiss geliebten Metz 45 nie gekauft habe (Dick und sehr rutschige Oberfläche). Die Technik hat mich aber auch überzeugt.

Tom | am 12. März 2018

Hallo Julian, meine Antwort hat sich leider etwas verspätet. Ich arbeite gerne mit den Yongnuo-Auslösern. Die manuellen Varianten (also ohne automatische Lichtsteuerung [TTL]) sollten auch auf Olympus-Systemen funktionieren. Das wären dann die „RF603 II“ Auslöser. Aber da ich keine Olympus-Kamera besitze, möchte ich dafür nicht garantieren. Ich hatte damals als Anfänger den ersten Spaß mit den ganz günstigen Triggern. Vielleicht wäre so etwas zunächst zum Ausprobieren das Richtige für dich. Probleme könnte es ggf. mit schwarz lackierten HotShoes an der Kamera geben.

Viele Grüße zurück!

Julian Michalski | am 6. März 2018

Moin Moin,

ich schließe mich gerne zum Anfang den anderen an, dass dieser Blog echt professionell und gut übersichtlich Strukturiert und gute Infos bieten. Danke für all deine Mühe.

Ich bin gerade auf der Suche nach meinen ersten Blitzen. Für mehrere Projekte benötige ich nun doch mal unabhängigere Hilfe.

Ich besitze eine Olympus OMD-1 und möchte mit zwei Blitzen arbeiten, die ich gerne im Raum verteilen möchte. Da es für mich erstmal auf den Einstieg geht, die Blitze aber am besten über Funk funktionieren sollen, welche Empfehlung würdest Du mir geben?

Vielen Dank schon einmal und mit freundlichen Grüßen

Julian Michalski

Horst Bauer | am 19. Februar 2018

Hallo,
zunächst einmal meine Anerkennung für Deine professionelle Arbeit. Nun eine Frage:
Ich habe von unterschiedlichen Anbietern Gegesätzliche Aussagen bezüglich der Kompatibilität von „Yongnuo Speedlite YN-685 – E-TTL HSS Blitzgerät für Canon EOS DSLR-Kameras“ zur „EOS 77D“ und „EOS 200D“. Die Chinesen sagen nicht kompatiebel. Dier Anbieter ENJOYYOURCAMERA behauptet uneingeschränkt einsetzbar.

Hast Du eine genauere Info ?

Danke und
Mit freundlichen Grüßen

Horst Bauer

Tom | am 19. Februar 2018

Hallo, meines Wissens nach bietet Yongnuo keine TTL-Schnittstelle für Sony-Kameras an.

Harald Timm | am 19. Februar 2018

Hallo

Welcher Yongnuo ist mit Sony (TTL) kompatibel ?

Danke
Harald

Jürgen | am 13. Februar 2018

Hallo Tom,

bin trotz später Stundegrad hier eifrig lesen. Danke für deine Arbeit. 😉

Zur Frage von Hans-Gerd Freund | am 17. Januar 2018

Hallo Hans-Gerd, doofe Frage. Hast du am YN622N i-TTL auch den TTL-Modus eingestellt ? Habs grad mal an meiner D7000 probiert. Wenn der 622N auf M steht, geht auch der 685 nur in M.

Gruß Jürgen

Tom | am 12. Februar 2018

Hi Carsten, ja für Canon-TTL-Blitze ist das System YN622(C) kompatibel bzw. überträgt das TTL-Signal.

Der Yongnuo YN685 hat einen integrierten Empfänger, welcher u. a. auch für die Signale des YN622-System kompatibel ist. Dann benötigt man auf der Kamera nur noch einen YN622 oder einen YN622TX. Der YN685 braucht keinen extra Empfänger drunter mehr, deine anderen Canon-Blitze schon.

HSS: Das müsste gehen, da ich damit aber aus der Praxis keine Erfahrung habe, möchte ich mich nicht dafür verbürgen. Grundsätzlich gibt es bei Funksystemen ja immer eine ganz kurze Zeit, die zum Übertragen notwendig ist. Bei ganz schnellen Verschlusszeiten könnte es hier zu Problemen kommen. Genaueres weiß ich leider nicht bzw. kann es nicht mehr testen, da ich nur noch manuell entfessele bzw. meine YN622er weiter gegeben hatte.

Viele Grüße zurück!

Carsten | am 12. Februar 2018

Hi Tom,
eine super Seite hast du hier. Ich konnte schon viel lernen.
Ich betreibe Naturfotografie und habe ein paar Fragen.

Ich besitze eine Canon Ausrüstung mit 2 Canon Blitzen (580EX II und 420 EX).
Um diese per Funk im TTL Modus zu steuern benötige ich die YN 622? – Richtig?

Weiterhin möchte ich mir noch einen TTL fähigen Yongnuo Blitz dazu holen.
Gibt es einen Yongnuo Blitz der direkt von dem YN 622 TX angesteuert werden kann und kein YN 622 mehr als Empänger darunter haben muss?
Dann

Mit zwei YN 622 (Empfängern) für die Canon Blitze und einem YN 622 TX (Sender) auf der Kamera könnten dann alle 3 Blitze gesteuert werden?

Das ganze geht auch mit HSS oder?

Danke für deine Mühe!!

Gruß
Carsten

Schnadthorst Monika | am 11. Februar 2018

Hallo,
ich habe vor ca. 2 Jahren 2 Trancsceiver RF 605 C (wurde so angerpiesen) von der Fa. Yongnu gekauft. Von diesem Typus hört man seit damals nichts mehr. Es hat mich ziemlich
geärgert, dass die Gebrauchsanleitung in englischer Sprache geschrieben wurde. Es gab auch keine deutsche Anleitung. Es gibt Menschen, die seit ihrer Schulzeit doch einiges an Vokabeln vergessen haben, dazu gehöre ich auch. Auch ist mir erst seit einiger Zeit bekannt, dass sie nicht TTL-fähig sind.
Wegen der englischen Sprache kaufe ich kein Produkt mehr von dieser Firma.

Mit freundlichen Grüßen, Monika Schnadthorst

Tom | am 1. Februar 2018

Hallo Hans-Gerd, meine Antwort kommt leider verspätet. Leider weiß ich hier auch keinen Rat: So, wie du es beschreibst, müsste es eigentlich funktionieren.

Viele Grüße zurück!

Urs Plattner | am 17. Januar 2018

Hallo Tom
danke für deine Antwort. Zu den RF603 II habe ich die Lösung mittlerweile erhalten: die RF 603 II sind immer dieselben, werden aber direkt vom Hersteller mit einem gratis Anschlusskabel für die unterschiedlichen Kameras verkauft, werden also als N1 für Nikon Dxxxx etc oder als N3 für Nikon Dxxx, bzw. auch als C für Canon angeboten.
Liebe Grüsse Urs

Hans-Gerd Freund | am 17. Januar 2018

Hallo Thomas,
klasse Seite. Habe eine Yongnuo YN685 Blitz für Nikon Kameras erhalten und die Funkauslöser YN622N i-TTL. Ich möchte entfesselt blitzen im TTL-Modus, mit dem YN622 auf der Kamera D 500. Am Blitzgerät YN685 läßt sich nicht der i-TTl-Modus einstellen. Nur der M und Multimodus. Trotz des eingebauten Funkempfängers im YN685 wird nicht der i-TTl-Modus angezeigt. Auf der Kamera funktioniert der i-TTL-Modus mit dem YN685. Wenn ich ein YN622N unter den YN685 im entfesselten Modus anstecke und ein weiteres YN622N auf der Kamera habe, funktioniert i-TTL.
Warum funktioniert der i-TTL-Modus nicht beim YN685. Habe den Raiomodus und YN622m-Modus am Blitz eingestellt. So sollte alles funktionieren. Tut es aber nicht. Was mache ich falsch?
Viele Grüße Hans-Gerd

Tom | am 17. Januar 2018

Hallo Urs, danke für das Lob!

  1. Ja, ich konnte meine (Version 2 & 3) auf diversen Systemen (Nikon + Canon getestet) nutzen.
  2. Ja, mit der Version IV kann man noch andere kompatible Geräte im Lichtset (an-) steuern. Das nennt man auch „Master-Funktion“. Ansonsten müssten sie gleich den „IIIern“ sein.
  3. Da bin ich nicht ganz sicher und möchte nichts falsches sagen (habe die RF603er nicht mehr). Ich meine aber, dass es hier auch egal ist. Offenbar gibt es einen Vorteil bei der schnellsten Synchronisationszeit, wenn man das für die jeweilige Marke dedizierte Modell an eben dieser nutzt.
  4. Siehe vorheriger Punkt. Was ich jedoch weiß, ist, dass in der Version II des RF603 ein Schalter integriert ist, mittels dem man den jeweiligen Transceiver explizit entweder als Sender oder Empfänger umschalten kann. Zudem gibt es weiterhin die Auto-Version, bei welcher der Transceiver automatisch merkt, ob er auf einer Kamera sitzt (er waltet dann als Sender) oder unter einem Blitz (ist dann Empfänger). Ich würde hier immer zur verbesserten, zweiten Version greifen, da man den Transceiver (dann als Sender geschaltet) auch aus der Hand auslösen kann oder an Kameras ohne Blitzfuß aber mit Blitzanschluss-Buchse betreiben kann.

Beste Grüße zurück!

Urs Plattner | am 15. Januar 2018

Hallo Thomas
super informativ deine Site 🙂 habe mich grad durch die yongnuo 560 Anleitung gelesen und auch durch die RF602/603. Trotzdem bleibt eine gewisse Unklarheit bzgl. gewissen Tatsachen, entstanden vielleicht insbesondere durch unpräzise Angaben anderer Autoren … Vielleicht kannst du meinen folgenden Behauptungen ein einfaches Ja oder Nein anfügen, das wäre sehr hilfreich 🙂 Ich danke schon jetzt dafür!

– die Yongnuo 560 ii bis iv sind Systemunabhängig, man unterscheidet nicht zwischen Canon und Nikon
– der 560 iv kann einfach noch Gruppen steuern.
– der RF602 ist systemunabhänging, hingegen der RF603 1 geht entweder mit Nikon oder mit Canon
– der RF603 2 geht wieder mit Nikon oder Canon, aber das zugehörige Kabel zur Kamerasteuerung gibt es für verschiedenste Kameratypen?

uff … ich hoffe, du bringst Blitzlicht ins Dunkel 🙂
Liebe Grüsse, Urs

Tom | am 11. Januar 2018

Hallo Michael, das dürfte normalerweise nicht sein. Hast du vielleicht versehentlich eine „+EV-Korrektur“ im TX622 eingestellt? Man kann ja die Intensität der kontrollierbaren Blitzgeräte pauschal um bestimmte EV-Werte reduzieren bzw. erhöhen (um beispielsweise eines der Geräte im Set nur zum automatischen Aufhellen zu nutzen oder eben stärker machen). Ansonsten weiß ich hier leider auch keinen Rat. Die Intensität sollte in der Grundeinstellung die selbe sein, wie direkt betrieben.

Michael Schneider | am 11. Januar 2018

Hallo,
da mich das Thema „Entfesselt Blitzen“ sehr interessiert, habe ich mir jetzt das Yongnuo-Set (TX und „normaler“ 622er) zugelegt. Funktioniert auf meiner Canon 6D und mit dem Canon EX 270 II erst mal problemlos. Ich habe aber das Problem, dass der EX 270 II beim entfesselten Blitzen über den 622er heller ausleuchtet, als wenn der Blitz direkt auf der Kamera sitzt. Bei Einstellung auf TTL beim TX müsste die Ausleuchtung doch identisch sein, oder mache ich einen Denkfehler?

Tom | am 10. Januar 2018

Hallo Rainer, inwiefern sich durch ein oder mehrere weitere Blitzgeräte die „Lichtausbeute“ erhöht, hatte ich mir auch schon überlegt, da es bei mir in der Praxis auch schon relevant war.
Wenn man mit Leitzahlen rechnet / vergleicht, dann kann man tatsächlich mit dem Faktor „1,4“ arbeiten: Wenn Blitz A die selbe Leitzahl (LZ) wie Blitz B hat, dann rechnet man diese Leitzahl einfach mal 1,4. Also zwei LZ40-Blitze ergeben parallel geschaltet zusammen eine LZ von 56. Damit kann man ja die Blitzformeln nutzen.

Ich selbst arbeite / denke aber lieber mit dem Blendenmodell. Angenommen, man hat mehrere gleich starke Blitzgeräte. Wenn man nur eines schaltet, dann hat man eine bestimmte Lichtstärke. Schaltet man ein gleich starkes hinzu, dann verdoppelt sich diese Lichtstärke (eine Blende Lichtgewinn), also tatsächlich 100% mehr Licht (und nicht 40%).
Wenn man nun jedoch ein drittes hinzu schaltet, dann erhält man weiter nur 1/3 mehr Licht. Bei einem vierten ist es nunmehr 1/4 Lichtgewinn. je höher man hierbei also geht, desto weniger wird sich ein jeweils mehr zugeschaltetes Blitzgerät bemerkbar machen.
Das kann man sich ja auch mit Taschenlampen vorstellen: Schalte ich statt einer zwei, dann erhellt sich der Raum deutlich mehr, bei einer dritten ist der Helligkeitsgewinn jedoch nicht mehr so deutlich feststellbar, bei einer vierten zusätzlichen Lampe wird man noch weniger an mehr Licht feststellen usw.

Jetzt bin ich etwas abgeschweift. Kurzum: Bei einem zweiten gleichstarken Blitz erhöht sich die Gesamtleitzahl um den Faktor 1,4. Die Gesamtlichtmenge erhöht sich um 100%. Das Licht ist doppelt so hell, was einen Lichtgewinn um 100% bzw. um eine ganze Blende bedeutet. Ich blitze tatsächlich oft mit zwei parallel geschalteten Blitzern, um das Objektiv um eine volle Blende schließen- oder um die Reichweite um den Faktor 1,4 erhöhen zu können.

Rainer | am 10. Januar 2018

Hallo Thomas,
ich habe eine Frage zum Einsatz mehrerer Blitzgeräte. Wenn ich zu einem Blitzgerät mit der LZ 40 ein weiteres mit LZ 40 dazu nehme, verdoppelt sich nicht die tatsächliche Lichtmenge. Um welchen Faktor steigt die Lichtmenge tatsächlich an? Ich habe irgendwie „aus alten Zeiten“ noch den Faktor von 1,4 im Kopf, stimmt der? Wenn ja, dann würde die Lichtmenge bei Verdopplung der Blitzleistung durch Hinzunahme eines zweiten gleich starken Blitzes um 40 % zunehmen. Ist dies korrekt?
Liebe Grüße,
Rainer

Tom | am 12. Dezember 2017

Hallo, das hatte ich mir auch schon überlegt. Man wird einen passenden Batteriekorb wohl nur durch ganz viel Glück auf dem Gebrauchtmarkt finden. Das Agfa-Blitzgerät war einfach zu selten bzw. zu speziell und zu teuer für die meisten Anwender. Ich würde mich im Bereich „RC“ bzw. Modellbau umsehen. Hier gibt es ja Akku-Packs, die platzsparend konstruiert sind. Dann benötigt man jedoch Kenntnisse im Löten und Basteln, um einen passenden Akku-Pack in der passenden Größe und mit der richtigen Spannung (12 Volt) zusammen zu stellen. Und dann braucht man auch ein Ladegerät, um dieses „Paket“ zu laden. Hier habe ich jedoch keine praktischen Erfahrungen.

norbert schade | am 10. Dezember 2017

Hallo .Wo bekomme ich den einsatz für Batterien (Das Teil in dem die reinkommen )für Blitzgerät Agfatronic 643 cs ? lEIDER nicht auffindbar .

Tom | am 7. Dezember 2017

Hi Tom, danke für das Lob! Zu deiner Frage: Nein, das geht leider nicht. Yongnuo trennt hier strikt zwischen dem YN622-Funkkanal und dem RF603 System. Das sind leider zwei verschiedene Paar Schuhe, die beiden Funksysteme sind nicht kompatibel.

Grüße zurück!

Tom Schmitz | am 7. Dezember 2017

Hallo und erst einmal Respekt für die Arbeit die du hier leistest!
Folgendes Anliegen:
Ich befasse mich gerade mit Produktfotgrafie und möchte wissen ob die Yongnou RF-603N mit dem Yongnou YN-622N TX angesteuert werden können, meine bisherigen Versuche damit sind gescheitert.
Hintergrund dafür ist ich habe den Yongnou YN-622N TX und 2 Stück Yongnou YN622N möchte aber erweitern auf manuelle Slave Blitze zur Hintergrund und Effektausleuchtung.

Besten Dank

Tom | am 11. November 2017

Hi Sebastian, bei meiner D200 steht nur die 1/250 S für die FP-Kurzzeit zur Verfügung. Warum es bei dir auch eine 1/320 für FP gibt, weiß ich leider auch nicht (der Zeit-Unterschied zur 1/250 ist ja marginal). Tatsächlich kann hier ja für den HSS-Modus mit je weit schnellere Verschlusszeiten synchronisiert werden. So frage ich mich generell auch, warum im Menü unserer Nikons hier noch eine Zeit angegeben wird (wenn hier generell weit drüber gegangen werden kann).

Sebastian | am 10. November 2017

Hallo Tom,

erst einmal Danke, daß du auf deiner Seite so viel hilfreiches Wissen um das Thema Blitzen vermittelst. Ich habe hier viel aufschlußreiches und gut erklärt gefunden!
Zum Thema HSS-Blitzen komme ich aber bei einem Punkt nicht weiter: an meiner Kamera Nikon D800 kann ich als FP-Kurzzeitsynchronzeit 1/250 oder 1/320 sec wählen. Worin unterscheiden sich denn diese beiden Modi? Mit beiden kann ich doch beliebig schnellere Zeiten wählen. Welche Einstellung macht für welchen Zweck Sinn?

Würde mich freuen, wenn du mir das erklären könntest. Ich habe die Bedienungsanleitung durchforstet und zig Tutorials angesehen. Zu diesen beiden Modi/FP-Zeiten habe ich nichts gefunden (außer: „wählen sie 1/250 oder 1/320“) und der Sinn erschließt sich mir nicht.

Viele Grüße, ich bin gespannt!
Sebastian

Tom | am 28. Oktober 2017

Hallo, hier reicht eine lineare Folie. Die benutze ich auch. Ich hatte mir meine Folien über Ebay bestellt. Da müssen Sie einmal schauen.

Tom | am 28. Oktober 2017

Hallo, die rein manuell steuerbaren („dimmbaren“) Blitzgeräte von Yongnuo sollten auf der Kamera funktionieren. Dies wäre z. B. der Yongnuo YN560 IV. Hier ist es egal, ob man den für Canon oder den für Nikon nimmt.
Man muss dann eben die Lichtleistung per Hand individuell einstellen bzw. auf das Motiv / auf die Kameraeinstellung abstimmen.

Die Blitzgeräte von Yongnuo, die ganz automatisch blitzen können („TTL-Übertragung“) gehen nicht, zumindest nicht im Automatikmodus, da dieser Zubehörhersteller das Olympus-TTL-System nicht unterstützt.

Viele Grüße zurück!

Michael Natter | am 28. Oktober 2017

hallo.

vielen dank für ihren sehr interessanten beitrag zum thema „dokumente“ abfotografieren statt scannen. ich hätte hier noch eine frage zur variante „polfilter“. brauche ich für den yongnuo blitz eine lineare oder zirculare polfilterfolie und hätten sie evtl. einen tipp für eine nicht all zu teure folie?

vielen dank.

Marion Eberle | am 25. Oktober 2017

Hallo lieber Fotograf,

ich würde gerne wissen, ob der Yangnuo /// mit meiner Olympus OMD-EM 10 (Systemkamera) kompatibel ist,
Ich habe bereits ein Nissan i60A Blitzgerät und würde das noch ergänzen wollen mit dem Yangnuo.
Liebe Grüße,
Marion

Tom | am 20. Oktober 2017

Grüß dich Jens,
auch ich schätze die guten Metz-Stabblitze sehr und nutze sie immer, wenn ich viel Licht benötige. Sie sind einfach robust und zuverlässig. Aber das weißt du ja! Aber: Im Gegensatz zu einigen der modernen Yongnuo-Blitzen kann man das alte „analoge TTL“ nicht mittels Funk übertragen. Diesen älteren Standard unterstützen heutige Funkauslöser meines Wissens nach nicht.
Du könntest versuchen, die entfesselten Stabblitze in deren „Computer-Automatik“ selbstständig in iherer Lichtleistung walten zu lassen und zwar mit „Non-TTL-Funkauslösern“ wie die RF603er von Yongnuo. Ich muss jedoch gestehen, dass ich da raus bin, denn ich arbeite entfesselt immer rein manuell. Bei Porträts ist es ja ein leichtes, im Heimstudio die Leistung von Hand einzustellen. Bei vorrüberfliegenden Motorrädern in je etwas anderer Entfernung natürlich nicht.

Jens | am 17. Oktober 2017

hallo!
erstmal möchte ich anmerken das dieser „blitz blog“ wahnsinnig interressant und geschrieben und bebildert ist!!!.richtig spannend der beitrag über die metz 45 cl stabblitze! …auchbin ich ein riesen fan von yongnuo blitzen!
ich bin seit 35 jahren ein riesen fan von diesen und den 60er blitzen,da sie unglaublich zuverläßig und haltbar sind.zum glück konnte ich vor 10 jahren noch einen 45 cl 4 digital kaufen,den ich seit dem wie ein heiligtum behandele. nun hab ich aber noch 4 stück 45 cl 3 und 4 blitze,die ich aufgrund des geringen verkaufspreises nie angeboten und regelmäsig am leben gehalten habe. die möchte ich gerne für „motografie“,fotos von motorrädern bei tag und nacht nutzen.da es logischweise nicht überall strom gibt für meine studioblitze,möchte ich gerne wissen: mit welchem funkauslöser kann ich die (1 -2 blitze) auslösen im ttl modus?? herzlichen gruß aus bremen,jens
kameras: hauptkamera:canon 70D canon 650D canon 100D
..leider kann ich mich nach einem motorradunfall nur schwer konzentrieren und steig durch die erklärungen nicht ganz durch umd ich weiß nicht ob der beitrag noch aktuell ist mit den versch. funkauslösern.

Tom | am 5. Oktober 2017

Hi Marc,
du sprichst da ein Thema an, welches für viele Fotofreunde, welche sich z. B. nur mit Porträts beschäftigen, nicht relevant ist. Für Sport- oder „Effektfotografen“ ist sie jedoch umso wichtiger: die Geschwindigkeit bzw. die Blitzbrenndauer und die damit vereinbare Synchronisationszeit der Kamera. Normalerweise ist dies ein eher fortgeschritteneres Thema. Dass du dich bereits jetzt damit auseinander setzt, ist jedoch gut für deinen Einsatzzweck.

Wenn ich zum Beispiel meinen alten Stabblitz bei voller Leistung nutzen möchte, kann ich die Kamera maximal bei einer Verschlusszeit von 1/250 Sekunde nutzen. Kürzer geht es nicht, da der Blitz (bei voller Leistung) so lange abbrennt. Dein YN685 brennt bei voller Leistung ca. mit 1/500 ab. Aber diese Zeit ist für den Sport noch recht lang.

Je schwächer die Blitzleistung sein muss, desto kürzer ist deren Leuchtdauer. Daher muss man in diesem Fall z. B. die Blende weit öffnen und / oder den ISO-Wert an der Kamera höher setzen, damit (per TTL-Automatik) nur ein relativ kurzes (schwaches) Licht vom Blitzgerät angestrebt wird.

Viele modernen Digitalkameras und moderne Blitzgeräte unterstützen zudem den „HSS-Modus“ (High Speed Synchronisation). Dies setze ich manchmal mit meiner Kamera und meinem Blitz (hier auch der Yongnuo YN685) ein: Ich stelle an der Kamera fix eine schnelle Verschlusszeit ein (z. B. 1/1000). Normalerweise wäre dies zu kurz für eine genügend lange Brenndauer eines einzigen Blitzlichtes. Doch der Yongnuo kann in diesem Modus eine Art hochfrequentes Stroboskoplicht abgeben: Eine kontinuierliche Leuchtdauer über den gesamten Synchronisationsvorgang. Daher wird es hier keine der berüchtigten schwarzen Balken im Bild geben! Dies muss man jedoch mit Lichtleistung (Leuchtweite) einbüßen. In Zeiten jedoch, wo moderne Digitalkameras noch bei 1600 ISO ohne sichtbares Bildrauschen gute Fotos machen, reicht die (nun geringe) Lichtleistung im HSS-Modus oft aus! Eine fantastische Erfindung, die sowohl in der Sportfotografie wie auch bei grellem Umgebungslicht (Gegenlicht) ihren Einsatz findet.

Bleibt die Frage nach Funkauslösern, welche jenes HSS unterstützen. Hier muss ich leider zugeben, dass ich da raus bin. Dieses Thema hatte ich per Funktrigger noch nie getestet. HSS hatte ich bisher immer nur bei starkem Gegenlicht mit dem direkt auf der Kamera befindlichen Blitz genutzt. Die angesprochenen YN622er Auslöser habe ich leider auch nicht mehr in meiner Box, um dies zu testen.

Mac | am 2. Oktober 2017

Hallo Tom!

Danke für diese Seite! Ich fotografiere schon länger ohne Blitz (D7200 und D90). Bisher war ich Blitzern eher abgeneigt, da ich das Ergebnis als zu künstlich empfand. Ich sah immer mehr schöne Fotos, wo mir zuerst nicht auffiel, das dort ein Blitzer im Spiel ist. Zudem mache ich viele Fotos im Sportbereich, speziell Mountainbiking. Also eine eher schnellere Sportart. Mein erster externe Blitz YN685 mit Funkempfänger YN-622N-TX sind bereits unterwegs. Ich habe nun gelesen das die Blitzer nur bis 1/250, teilweise 1/320 Sekunden synchronisieren können. Darüber wird es schwarze Balken im Bild. Neuere Kameras können anscheinend bei schnelleren Aufnahmen mehrfach Blitzen, wobei jedoch die Lichtleistung abnimmt. Ich merke vom vielen lesen, dass die Blitzfotografie doch sehr aufwendig ist, je nach dem was man machen möchte. Beim Mountainbiking forografiere ich oft über 1/1000 Sek um den Fahrer einzufrieren. Bei Mitziehern ist das kein Problem, da ich da meist deutlich unter 1/250 Sek. fotografiere. Wie würdest du bei Bildern mit Auslösegschwindigkeiten über der Synchronisationszeit vorgehen? Hast du dafür Tipps oder gibt es einen Trick.
Danke!

Tom | am 25. September 2017

Hallo, die Blitzgeräte der Reihe YN560 sind keine TTL-Blitze, sondern arbeiten rein manuell (und passen daher auf die unterschiedlichen Kamera-Marken).

Vor einiger Zeit hat Yongnuo jedoch offenbar auch einen TTL-Blitz („P-TTL“) für Pentax im Programm: den YN585EX.

Grüße zurück!

carl | am 19. September 2017

hallo!hab pentax k-70.gibts dafür günstige TTL-blitze?(nicht nur für nikon+canon).in amazon gesucht,da kam der yongnuo ny560 IV:in der 1.beantworteten frage steht e-ttl!??-sonst aber nicht in der beschreibung.hat der jetzt ttl für pentax?lg carl

Tom | am 16. September 2017

Hallo Alfred,
ich hatte mich auch schon damit beschäftigt, wie ich mit möglichst portabler bzw. leichter Ausrüstung Licht für Porträts setzen kann. Ich habe da auch gute Erfahrung mit solch einem Reflektor (5-in-1-Faltreflektor) gemacht und zwar mit einem der größeren (ca. 110 cm im Durchmesser). Diesen positioniere ich dann mit der weißen Hülle etwas seitlich von der Person und installiere ein Blitzgerät ca. 60 cm davor, dass es hin zum Reflektor zeigt. Dadurch erhält man plötzlich eine viel größere Leuchtfläche für ein Portrait und das bei minimalem Gepäck. Man muss dann vor Ort nur etwas suchen, woran / worauf man Reflektor und Blitz befestigen- bzw. fixieren kann. Stative muss man nicht unbedingt mitschleppen.
Ich nutze das Kunstlicht dann als primäre Lichtquelle, halte die Verschlusszeit der Kamera aber ausreichend lang, damit noch das natürliche Umgebungslicht mit aufs Foto kommt. Das benötige ich ja zum Aufhellen der Bildbereiche, die (auf der anderen Seite) nicht vom Blitz-Reflektor „getroffen“ werden. Ggf. kann man draußen jedoch ganz auf das Blitzlicht verzichten und mittels Reflektor schönes, natürliches Licht auf die Person lenken. Das sollte man nicht unterschätzen! Dazu benötigt man dann aber dummerweise meist noch einen Assistenten.
In Innenräumen schaue ich immer, ob ich nicht vielleicht einen natürlichen Reflektor (weiße Wand) finde, den ich für den Blitz nutzen kann. Ansonsten hänge ich eben den Klappreflektor auf. Auch Innen schaue ich, ob und inwiefern ich das vorhandene Licht mit einbeziehe (steuerbar über die Verschlusszeit / Belichtungszeit bei manuellen Einstellungen).

Noch zum Objektiv: Da habe ich eine simple Meinung bzw. verzichte auf das Unterscheiden in Nuancen: Ich würde eines nehmen, mit dem ich formatfüllend ca. drei Meter Abstand zur Person einnehmen kann. Der Abstand muss sein, sonst erhält man eine verzerrte Ansicht (Breite Köpfe, große Hände usw.). Es sollte also ein leichtes Tele bzw. Zoom sein. Dann spielt natürlich die Lichtstärke insofern eine Rolle, inwieweit man Unschärfe bei Offenblende haben möchte. Und es sollte keine „Gurke“ sein, die an den Rändern verzerrt. Auf viel mehr würde ich selbst da nicht achten bzw. habe hier keine konkreten Tipps. Insbesondere die Auflösung eines Objektivs spielte bei Porträts bei mir nie eine Rolle.

Gruß
Tom

Alfred | am 14. September 2017

Hallo,

ich werde demnächst für mehrere Wochen nach Nepal reisen. Dort werde ich hauptsächlich im Gebirge unterwegs sein. Ich mache sehr gerne Porträtfotos. Die Berggegend biete sich dafür an. Ich habe mir extra eine Sony alpha 6000 besorgt, mit Wechselobjektiv 16-50 und 55-210 (wegen Gewicht). Gerade habe ich mir noch ein Faltreflektor gekauft. Jetzt bin ich am überlegen ob ich mir auch noch ein Blitzgerät zulege.
Was kannst du mir empfehlen? Portrait im Freien, nur mit Reflektor eventuell schwarzem Hintergrundtuch müsste eigentlich ausreichend sein, oder? In den Häusern, geht das dann nicht mehr. Welche einfache billige Blitzaustattung kannst du mir empfehlen? Mit welchem Objektiv würdest du die Portraits machen?

Gruß Alfred

Tom | am 25. August 2017

Hi Michael,
die eTTL-Technik (wie auch bei „I-TTL“ und heutige Systeme anderer Hersteller) nutzen einen ganz kurzen „Vorblitz“ (Messblitz): Die Reihenfolge beim TTL-Blitzen sieht dann so aus:

  1. Kamera löst am entfesselten Blitzgerät schwachen Vorblitz aus.
  2. Vorblitz hellt das Motiv auf (dies sieht man selbst häufig nicht).
  3. Helligkeitsdaten werden per Funk an Kamera übergeben.
  4. Kamera errechnet sich korrekte Blitz-Lichtmenge bei aktueller ISO und Blende (auch bei aktueller Verschlusszeit, wenn Umgebungslicht hell genug, um in der Messung relevant zu sein).
  5. Kamera gibt Daten für errechnete Blitzmenge an Blitzgerät zurück.
  6. Kamera löst aus.
    Blitzgerät löst mit entsprechender Leistung aus.

Durch den Vorblitz findet also zunächst eine Kommunikation der beiden Geräte bzw. eine Messung statt. Hier wird dann berücksichtigt, ob das Motiv plötzlich näher oder weiter weg von der Lichtquelle positioniert ist (und eben nicht von der Kamera).
Ein Beispiel wäre ein Musiker auf einer Bühne bzw. ein dort seitlich positioniertes Blitzgerät: Der Musiker bewegt sich ständig etwas mehr hin zur Lichtquelle, etwas weiter weg. Wenn man mit einem Tele nur den Musiker fotografiert, hat man durch die TTL-Technik bzw. durch die Leistungsvariierung immer die gleiche (je nach Abstand zum Licht variierte) Lichtmenge, die auf den Musiker trifft.
Würde man manuelle Blitzgeräte verwenden, müsste man hier ständig nachregeln.

Grüße zurück!

Michael Schneider | am 24. August 2017

Hi,
nach Deinen wirklich sehr guten Erläuterungen zu den YN622 und dem Hinweis auf die manuelle Variante (ohne E-TTL) -wie z.B. RF603 habe ich eine grundsätzliche Frage.
Ich habe gerade erst angefangen, mit meiner Canon 6D geblitzte Fotos zu machen. Im Rahmen verschiedener Lektüre und meinen ersten Testfotos kommt in mir der Wunsch nach entfesseltem Blitzen auf. Was bringt mir hierbei eigentlich die E-TTL Variante mit den YN622ern? Ich frage, weil ich (als „Blitz-Laie“) denke, dass die Kamera beim aufgestecktem Blitz passend zur Entfernung vom Motiv entsprechend der Belichtung den Blitz in seiner Stärke steuert. Ein z.B. über den YN622 angesteuerter Blitz befindet sich aber evtl. näher dran oder weiter weg zum Motiv. Da die Kommunikation nicht bidirektional ist, sondern nur von der Kamera über die YN622 zum Blitz hin funktioniert, weiß die Kamera davon aber nichts. Was bringt dann E-TTL? Muss ich da nicht eh den (oder die) Blitze manuell einstellen? Oder mache ich da einen Dekfehler?
VG
Michael

Tom | am 20. August 2017

Hallo! Ich kenne leider nur das Buch „Entfesselt Blitzen: Techniken für kreative Blitzfotos“ von Tilo Gockel. Daher kann ich keinen Vergleich machen. Ich vermute, inhaltlich werden beide Bücher ähnlich sein.

Paul | am 17. August 2017

Guten Tag,
Ich habe einen Blog über das Buch „Entfesselt Blitzen: Techniken für kreative Blitzfotos / Tilo Gockel“ gelesen bei Ihnen. Es gibt aber auch das Buch „Kreative Blitzpraxis: Rezepte für das entfesselte Blitzen“. Kenne Sie den Unterschied? Ist das eine Buch besser als das andere oder eine Weiterführung?
Vielen Dank

Tom | am 31. Juli 2017

Hallo,
beide Geräte habe ich leider noch nie in Verwendung gehabt. Da kann ich über deren Reichweiten zueinander leider nichts zu sagen.

Grüße!

Tom | am 31. Juli 2017

Hallo Ewald, bei Sony muss ich leider aussteigen, da ich eine solche Kamera mit diesem ausgefallenen Blitzschuh noch nie hatte. Ich weiß, es gibt da Adapter für. Hiermit könnten „normale“ Blitze zumindest manuell betrieben werden. Habe dies noch nicht ausprobiert. Ich wüsste auch nicht, dass Yongnuo auch das Sony-TTL-Blitzsignal abdeckt.

Grüße!

Thomas.Förster | am 31. Juli 2017

Hallo
Ich habe eine D7000 mit SB 700 als Master und möchte einen SB 900 als Slave nutzen ,
wie weit dürfen die Gräte auseinander stehen damit der SB 700 den 900er erreicht.

MFG Thomas

Bernhard | am 14. Juli 2017

Hallo,
meine Kamera ist eine Fuji X-E1. Nach meinem Manual darf die Spannung am Blitzfuß nicht 300 V überschreiten. Mit einem Cullmann 25CB, an dem ich 140 V Triggerspannung gemessen habe, funktioniert es problemlos.
MfG
BK

Ewald | am 12. Juli 2017

Hallo Tom,
ich bin selber Canon Nutzer und würde gerne wissen ob es ein Update von Yongnuo für Sony gibt. Dabei denke ich an die entfesselte Verbindung über Funkauslöser für Sony Kameras. Soweit ich informiert bin scheitert die Verbindung bei manuellen Blitzen am Mittenkontakt den Sony wohl nicht hat oder anders angesteuert wird (bin da nur Laie).
Meine Frage ist nun ob du weist ob es da was brauchbares gibt. An Ettl ist da wohl eher nicht zu denken. Eine Freundin hat eine Sony Kamera und möchte gerne Blitze einsetzten (manuell).
Gruß
Ewald

Tom | am 8. Juli 2017

Hallo Frank, dass Speedlite scheint mir noch ein altes Gerät zu sein bzw. mit der alten TTL-Automatik. Daher erübrigt sich meine erste Frage wohl, ob du die Blitzgeräte auch entfesselt im TTL-Modus betreiben willst. Denn hierfür gibt es spezielle Funkauslöser (z. B. diese), doch eben nur für moderne Speedlites (digital).
Kann oder braucht zwischen Blitz und Kamera keine Kommunikation stattfinden, dann reichen relativ einfache Auslöser. Angefangen hatte ich damals mit den ganz günstigen „China-Krachern“ (teils mit Stativgewinde; es gibt unterschiedliche). Mit denen kann man erste Erfahrungen sammeln bzw. erst einmal probieren, ob das Thema Kunstlicht setzen überhaupt für die eigenen Bildern relevant ist, ohne dass man gleich viel Geld ausgibt.
Soll es dann etwas zuverlässigeres sein, empfehle ich die Yongnuos RF-603 Version II. Das sind solide und zuverlässige Geräte zum relativ günstigen Preis. Man kann auch die RF602er nehmen, falls es die noch zu kaufen gibt. Denn die neueren RF603 haben leider kein Stativgewinde. Man muss sie hier mit einem extra Neiger aufs Stativ installieren.
Deine alten Canon Speedlites müssten eigentlich mit den ganz günstigen Triggern laufen wie auch mit den Yongnuos. Du kannst dabei freilich auch die Computerautomatik nutzen. Leider kann man bei ihnen offenbar die Leistung nicht manuell einstellen. So musst du die Leistung mit dem Abstand zum Motiv oder über die Kamerablende bzw. über den ISO-Wert ändern. Aber jetzt schweife ich ab.

Grüße zurück!

Frank Seyler | am 8. Juli 2017

Hallo Tom,

mit Freude habe ich Ihren Blitz Blog gelesen. Obwohl ich normalerweise ohne Blitzgerät unterwegs bin, im digitalen auch mal mit avalible light arbeite , habe ich durch einige Artikel in Ihrem Blog wieder Lust bekommen mit Blitz zu arbeiten,auch im analogen,speziell im Lowkey- Bereich. Ich habe noch zwei Canon Speed Light 199 A, die ich gerne dafür verwenden würde ich möchte mittels Funküberträger diese beiden Blitzgeräte ansteuern und benötige daher ihren Rat welche Blitz Adapter ich dafür benötige, um um die Blitzgeräte auf ein Stativ zu befestigen. Gibt es beim Kauf irgendetwas spezielles zu beachten?

Mit freundlichen Grüßen Frank

Tom | am 6. Juli 2017

Hallo zurück,
ich hatte auch schon zwei von denen, die leider auch ihren Dienst aufgaben. Einer blitzte gar nicht mehr, der andere nur noch ganz schwach. Meist wird wohl der „Kondensator“ defekt sein nach all den Jahren. Ich glaube nicht, dass eine Reparatur lohnt. Ich hatte mir dann damals einen Yongnuo für ca. 60 € als Ersatz geholt. Der ist zwar etwas schwächer und hat keine Automatik, als manueller, neuer Ersatz war er aber ganz ähnlich dem Regula.

Reinhard | am 6. Juli 2017

Hallo, besitze einen regula Variant 740-2 mfd, hat jahrelang seinen dienst getan.
plötzlich sagt das gerät keinen muks mehr. lohnt sich eine reperatur und wenn ja: wo??

Tom | am 14. Juni 2017

Hallo Danny, ich habe den Yongnuo YN 568EX leider nicht mehr (hatte auf den YN685 „upgegradet“). Aber ich weiß, dass mir seinerzeit nichts Negatives mit den Vorblitzen aufgefallen war. Die müssen bei TTL ja sein. Sie waren bei mir jedoch gewohnt kurz, ohne dass das eigentliche Foto verzögert gemacht werden musste.

Grüße
Tom

Danny Schöning | am 4. Juni 2017

Moin Tom,

ich habe einen YN 568 EX an einer Nikon D750. Wenn ich den Blitz (egal ob auf der Kamera oder entfesselt) auf iTTL einstelle und ein Foto schieße, dann werden erst immer 3 kurze „Vorblitze“ gemacht, bevor das Foto mit dem TTL-Blitz gemacht wird.

Ist das wohl normal? Ich denke ich muss noch an einer Einstellung rumschrauben, die ich noch nicht entdeckt habe??

Es verzögert nämlich das Foto ungemein, wenn immer diese 3 Blitze vorab kommen..

Danke und mega Seite!! Mach weiter so!!

Gruß
Danny

Tom | am 28. Mai 2017

Hallo Daniel, das YN622-System ist leider nicht mit den YN560-System kompatibel. Die „verstehen“ sich nicht. Der YN560TX ist das entsprechende Pendant mit Display dafür. Aber: Eben ohne Draufsicht, wie du sie magst.

Daniel Werner | am 26. Mai 2017

Hallo Tom

erstmal danke für Deine ganze Arbeit und Erfahrung die Du mit uns teilst.

Meine Frage ich habe mich jetzt entschieden 3 Yognuo 560III zu kaufen.
Ich habe schon den Yongnuo YN-622N-TX i TTL kann ich den mit den 560III zum blitzen und regeln natürlich nur im M Modus verwenden ? den mir wäre es viel sympatischer den Display oben zu haben ( ist also keine Geldfrage ) sonst habe ich jetzt endlich klappdisplay ( Nikon D750 )und muss mich um den 560TX abzulesen wieder bücken arbeite am Stativ in ca 80 cm höhe

Liebe Grüsse

Daniel

Tom | am 10. Mai 2017

Hallo,
ich muss gestehen, dass ich bisher mit Sony so gar keine Erfahrung gesammelt habe. Die Sony RX1 scheint ja den normalen „ISO-Blitzschuh“ obenauf zu besitzen. Hier sollte einer der manuellen Blitzauslöser von Yongnuo (RF602 oder RF603) passen. Denn bei der manuellen Reihe ist es egal, was für ein Kameratyp drunter sitzt, Hauptsache der Blitzschuh passt mechanisch bzw. ein Mittenkontakt ist gegeben. Allerdings könnte es hierbei mit der schwarzen Lackierung Probleme geben (kein Kontakt). Das weiß ich nicht und ich möchte hier nichts falsches sagen.
TTL-Funkauslöser gehen, wenn sie nicht speziell für Sony ausgeschrieben sind, nicht (also nicht die Yongnuo YN622-Auslöser).

Wilfried | am 10. Mai 2017

Hallo,
Seit einiger Zeit fotografiere ich mit einer Sony RX1 und möchte gerne entfesselt blitzen. Ich besitze bereits 3 ältere Blitze, die ich über Photozellen auslösen kann, indem ich den Camerablitz als auslösendes Lichtsignal nutze.
Gerne möchte ich auf den Camerablitz verzichten und den/die Blitze über Funk auslösen. Die Auslöser von Youngnu scheinen dafür gut geeignet zu sein – leider bin ich etwas verwirrt, weil es die nur für Nikon oder Canon gibt. ( Ich hatte bereits Funkauslöser mit den falschen Anschlüssen ). Für Sony speziell habe ich noch nichts gefunden.
Youngnu bietet ja auch Blitze mit integrierten Empfängern an. Eventuell ist der Erwerb eines neuen Blitzes mit integriertem Empfänger erforderlich?? Benötige ich bei der Sony RX1 dann auch auf jeden Fall einen Sender – oder ist die Auslösung über WIFI auch ohne Sender möglich? Youngnu bietet ja verschiedene Blitze an – nur welche Kombination ist die geeignete und auch die passende für meine RX1?
Das sind ganz viele Fragen – vielleicht kann mir jemand helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Tom | am 24. April 2017

Hallo, meine Antwort kommt leider etwas verspätet. Ich habe das Szenario einmal mit meiner Nikon D200 und einem passenden Yongnuo-TTL-Blitz ausprobiert. Bei mir verhält es sich allerdings so, dass die ISO-Automatik beim eingeschalteten Blitz ganz aussetzt bzw. nur ein manuell eingestellter ISO-Wert verfügbar ist. Da kann ich leider nicht helfen, da andere Ausstattung daheim.
Was ich dann tun kann, damit der Blitzt nicht „totblitzt“, ist entweder am Blitz oder an der Nikon selbst die (automatisch errechnete) Blitzleistung pauschal um bis zu 3 EV zu reduzieren. Bei ISO 1600 funktioniert dies wiederum nicht im Nahbereich bei offener Blende: Hier kommt man an die Grenze der geringst möglichen Blitzleistung (Blitz zu stark). Da müsste man dann mit einem Graufilter vor dem Blitzgerät für Abhilfe sorgen. Aber Sie werden sicherlich mit ISO 1600 arbeiten wollen, um längere Distanzen zu überbrücken.

Meine D200 verhält sich in der ISO-Automatik, so wie es aussieht, völlig unabhängig vom „Grundwert“ (wenn dies der manuell eingestellte ISO-Wert sein soll). Da gibt es offenbar Unterschiede zwischen unseren Modellen. Und wie gesagt: schalte ich den Blitz ein, wird die ISO-Automatik bei mir vom „Grundwert“ überschrieben. Bin da leider keine große Hilfe.

Grüße zurück!

Tom | am 24. April 2017

Hallo Helmut, meine Antwort kommt leider sehr verspätet. Zum Thema FP- bzw. HSS-Blitzen mit Yongnuo-Aufsteckblitze habe ich gute Erfahrung mit meinem YN685. Aber es wird wohl so sein, wie du schon vermutest: HSS wird nur über Steuersignale gehen und hierzu muss Blitz+Kamera kompatibel sein. Yongnuo gibt es offenbar nur für Canon oder Nikon (was diese Kompatibilitätsgeschichte für TTL und HSS anbelangt). Du hast aber eine Kamera von Olympus, also ein anderes System. Mit anderen Herstellern kenne ich mich leider nicht aus.
Noch etwas zum Thema Yongnuo: Die Funkempfänger YN622 übertragen auch die HSS-Anweisung aber eben nur (vermutlich) von entweder Canon oder Nikon-Kameras. Das bedeutet auch, dass sie dieses Signal nicht an Studioblitze übertragen können (sondern nur an kompatible Blitzgeräte).

Udo Krauß | am 19. April 2017

Hallo,

ich besitze eine NIKON D750, mit Aufsteckblicht SB700.

Mach ich ein Foto im manuellen Modus f2.8 / 1/80 / ISO 1600 ist die Balkenwaage auf Null.

Gehe ich auf ISO Automatik, dann wählt die Kamera auch ISO 1600 aus.

Schalte ich nun den Blitz (TTL/BL) dazu, belasse die ISO Automatik, dann regelt die Kamera die ISO Automatik runter auf ISO 320. (Grundwert 400).

Gibt es die Möglichkeit die Kamera so einzustellen, dass sie den ISO Wert so hoch wie möglich setzt, dafür die Blitzleistung im TTL/BL runterregelt?

Ich möchte im TTL/BL Modus schließlich nur eine Vordergrundaufhellung erreichen, nicht durch einen niedrigeren ISO Wert das komplette Bild durch den Blitz erhellen.

Stelle ich nämlich die ISO Automatik aus und manuell den Wert 1600 wieder ein, ist das Ergebnis mit Blitz für mein Empfinden natürlicher, also nicht „totgeblitzt“.

Eine weitere Frage ist:

Stelle ich einen Grundwert von ISO 100 ein, regelt die Kamera auf ISO 400 hoch, nicht weiter, auch wenn die Lichtverhältnisse sehr schlecht sind.
Stelle ich einen Grundwert von ISO 200 ein, regelt die Kamera aus ISO 800 hoch, also immer den 4fachen Wert, Grundwert ISO 1600 -> max 6400.

Das das so ist, weiss ich ich weiss nur nicht warum. Benutzt man nämlich den eingebauten Blitz, regelt die Kamera bei z.B. Grundwert ISO 100 auf einen beliebig hohen Wert hoch.

Vielen Dank schon mal für die Antwort.

MfG

Udo Krauß

Helmut Kruse | am 7. April 2017

Hi Tom,

bei meinen Recherchen in Sachen „Blitzen“ bin ich unweigerlich bei Deiner Seite gelandet 🙂

Ich habe ein Olympus E-M1 II und benötige zum Blitzen eine Verschlußzeit von 1/2000s.
Da wären wir ja dann beim FP Blitzen, was kameraseitig kein Problem ist.
Nun habe ich mich mit dem Thema blitzen erst ein paar tage theoretisch beschäftigt.

Im ersten Schritt würde ich keine Studioblitze einsetzen wollen, sondern Aufsteckblitze und auch da erst mal mit einem testen.
Sicher wäre es bequem, wenn die Einstellungen an der Kamera auch auf die/den Blitz übertragen würden (dann müßte also das TTL Signal gesendet werden können?)

Gibt es von Yongnuo da eine Kombinations aus Sender und passendem Blitz?

Alternativ sehe ich noch das Nissin Air System..z.B. dann ein Di700 A mit einem Air 1.

Von Cactus gibt es noch was, das war es dann aber auch schon.

Würden solche Sender denn später auch in der Lage sein Studioblitze zu steuern oder ist das dann wieder ne ganze andere Nummer?

Schöne Grüße,

Helmut

Tom | am 22. Februar 2017

Gerne. Ich würde es zunächst auch mit TTL probieren.

Bernd Schwarz | am 22. Februar 2017

Hallo Tom,

danke für deine schnelle Antwort.
ich glaube ich sollte dann im TTL Modus blitzen. Oder?

Tom | am 22. Februar 2017

Hallo Bernd, danke für das Lob!Ich hatte bisher immer das Glück, das diese Feiern in Gaststätten waren. Glück, weil da genügend erreichbare Wände in der Nähe waren, die ich als Reflektoren nutzen kann.
Wenn es darum geht, eine größere Kulisse auszuleuchten und keine Wände in der Nähe sind, würde ich natürlich bei solchen Feiern auch nichts hinstellen (Schirme und so etwas) sondern ich würde dann einfach mal frontal „reinblitzen“ und zwar mit möglichst langer Belichtungszeit (ca. 1/30 Sekunde), damit sich die Kamera auch noch das Umgebungslicht „holen“ kann. Um raschen Lichtabfall zu verhindern, könnte man den Blitz per Funkauslöser entfesseln und weiter hinten, ggf. etwas seitlich positionieren. Die maximale Zoomposition des Reflektors (falls vorhanden) wirkt dem dadurch entstehenden Lichtverlust entgegen.
Ich glaube, mehr kann man da auch nicht machen, möchte man nicht riesige Lichtformer aufstellen.

Das selbe (lange Belichtungszeit, auch offene Blende) würde ich auch auf der Gartenparty einrichten. Hier gibt es zudem im Dunkeln sicher noch einige interessante Kunstlichtquellen oder Kerzenlicht. Man könnte sogar durchaus versuchen, bei so einer geselligen Stimmung sehr lange belichten (ca. 1/2 Sekunde): Der Blitz sorgt für ein scharfes Grundbild, zudem wird das schwache Umgebungslicht stark mit eingefangen und teils etwas „verwischt“. Das ist ein besonderer Effekt, den man mal ausprobieren kann. Vielleicht passt er ja. Dieses zusätzlich „eingefangene“ Kunstlicht nimmt dem Blitz die „Kühle“.

Das GaryFong Collapsible Speed Mount hatte ich mir mal angesehen, ja. Ich denke, für Räume (Reflexionsflächen) ergibt er durchaus Sinn. Draußen sollte er rein physikalisch keinen Mehrwert bringen. Aber ich hatte so etwas auch noch nicht getestet, muss ich gestehen.

Was ich aber sehr erfogreich einsetzte, wenn man Personen im Halbporträt „im Vorbeigehen“ fotografieren möchte (Party) ist die Technik mit einem kleinen Klappreflektor (30 cm): In der einen Hand hält man den Reflektor hoch. In der anderen Hand ist die Kamera mit Blitz. Der Blitz ist gegen den Reflektor gerichtet und so hat man zwar eine kleine aber mobile Reflexionsfläche dabei. Geht aber eben nur, wenn man recht dich mit der Kamera an der Person ist. Was wiederum bei Porträts den Nachteil mit sich bringt, dass Nasen zu groß werden, dass verzerrt wird. Das ist aber eine andere Geschichte. Es ist schon alles eine Herausforderung.

Bernd Schwarz | am 22. Februar 2017

Hallo Tom,
zuerst einmal meinen Glückwunsch zu deiner tollen Seite. Man kann viel lernen
Ich möchte dich mal fragen wie du bei Familienfeiern blitzt wenn keine Reflektionsflächen zur Verfügung stehen. Ich möchte keine großen Reflektor Flächen mitnehmen.
Des Weiteren möchte ich gerne Tipps für Gartenpartys haben. Wie blitzt man da abends bzw. nachts.
Hast du schon mal was von Gary Fong Collapsible Speed Mount gehört? Was hältst du davon. Auf den entsprechenden Seiten wird das Teil sehr gelobt. Es gibt auch schon Nachbauten die aber nicht faltbar sind.
Ich habe eine EOS 70D mit einem 18-135mm Objektiv. Ein 50mm f1,8 und ein 10-18mm Objektiv.
Mein Blitz ist ein Canon 40EX II und ein Metz CT45-1. Zwei Yongnuo YN-622-TX und zwei RF603II.

MfG
Bernd

Tom | am 24. Januar 2017

Hallo Hermann,

also der Metz ist per Blitzkabel an die Nikon angeschlossen und dein Hauptlicht (der Nissin-Blitz) sitzt entweder auf der Kamera oder ist entfesselt, hoffe das so richtig verstanden zu haben.
Warum wird nur der Metz zu spät gezündet? Eigentlich dürfte das Problem hier innerhalb der Kamera liegen. Da weiß ich jetzt auch nicht weiter. Einzige Erklärung meinerseits: Vielleicht ist ja das Kabel zum Metz-Blitz so lang, dass hier eine minimale Verzögerung beim Auslösen statt findet. Wie gesagt, etwas anderes möchte mir nun auch nicht einfallen.

Grüße zurück!

Hermann Reuter | am 24. Januar 2017

Hallo Tom,

bin auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem auf deiner Website gelandet und habe sie gleich in meine „täglich ansehen“-Lesezeichen gestellt.

Ich fotografiere mit einer Nikon D800 und einem Nissin D866 MkII in einem Firefly Beauty Dish als Hauptlicht. Die Belichtungssteuerung über den Kamerablitz im CMD-Modus über iTTL funktioniert einwandfrei.

Nun möchte ich die Schatten mit einem Metz 45CL4 (im manuellen Modus am PC-Sync-Anschluß) diffus aufhellen. Dazu stelle ich den Metz so auf, daß per Blitzbelichtungsmesser indirekt gemessen eine 2LW niedrigere Lichtstärke am Objekt gemessen wird. Das funktioniert auch einwandfrei solange ich den Metz allein auslöse – ein weißer Karton wird in etwa mittelgrau belichtet.

Jetzt das Problem: beim Belichten mit beiden Blitzgeräten kommt das Licht vom Metz nicht mit auf das Bild. Offenbar ein Synchronisierungsproblem zwischen der TTL-Funktion und dem manuellen Blitzkontakt. Auch das Umschalten von vorderem auf hinteren Verschlußvorhang bringt nix.

Fällt dir dazu noch was ein? Besten Dank vorab für deine Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Reuter

Paul Loesche | am 23. Januar 2017

Hallo Tom,
vielen Dank für Deine Antwort auf meine Frage vom 14. Jan.. Mangels Blitzbelichtungsmesser habe ich den SB800 nach Deinen Vorgaben getestet, mit einer schwarzen Fleece-Jacke. Bei 35mm, 4m und F10 sind die Falten am Kameradisplay gerade noch sichtbar, bei F11 ist der Fleece rein schwarz. Wenn Fleece als Testmaterial ok ist, schließe ich auf eine LZ ca. 40 bei 35mm. Am kalibrierten Bildschirm allerdings sind die Falten auch bei F11 gut erkennbar, jedoch ist das Histogramm des Gesamtbildes leicht links der Mitte. Ich kann Dir die Bilder gerne zusenden, meine mail hast Du ja.
Viele Grüße
Paul

Tom | am 19. Januar 2017

Hallo Dieter, du hast Recht: Für so eine kleine Kodak Retina wären die großen Blitzgeräte sicher überdimensioniert. Ich kenne allerdings auch keine kleineren, die sich manuell bedienen lassen! Ich dachte als erstes an die älteren Nikon SB-Blitze (z. B. SB 7). Aber ich glaube, selbst die kann man nicht manuell steuern (weiß dies aber nicht genau).
In so einer kompakten Bauform sind mir keine manuellen Blitze bekannt. Der Metz 40 MZ ist vielleicht noch relevant (aber auch schon recht groß).

Grüße!

Dieter | am 19. Januar 2017

Hallo Tom,
vielleicht hast du einen Tipp für das Blitzen mit alten manuellen Kameras aus den 1960 Jahren, wie z.B. der Kodak Retina IIc.

Welchen Blitz könntest Du mir empfehlen, wenn ich manuell für z.B. Aufhellblitzen korrigieren will ?

Zur Zeit habe ich einen Metz 32 CT 3 bzw. Metz 30 BCT im Gebrauch, weil diese schön klein + kompakt sind und sich auf dem Blitzschuh der relativ kleinen Retina gut machen. Sie sind aber nicht manuell korrigierbar.

Was käme für mich in Frage? Die von Dir empfohlenen sind sehr gloß + klobig, wenn man sie auf den Blitzschuh stecken würde.
Auch ein Stabblitzgerät paßt von der Größe her nicht zur kleinen Retina.

Vielen Dank für eine kurze Antwort.
Dieter

Tom | am 18. Januar 2017

Hallo Paul,
ich habe ja einen Blitzbelichtungsmesser und noch einmal nachgemessen. Bei einem Zoom von 50 mm und bei 100 ISO erreicht der Yongnuo bei voller Leistung (1/1) eine Leitzahl von knapp 40. Das bedeutet z. B., dass ein direkt angeblitztes schwarzes Baumwolltuch gerade so noch Zeichnung besitzt (z. B. bei 100 ISO, 2 Meter Abstand, Blende 20, Blitz-Zoom auf 50). Vergleiche mal mit dem SB800. Das würde mich jetzt mal interessieren.

Bei einer Zoomposition von 200 mm verdoppelt sich die Lichtmenge: die Leitzahl beträgt dann beim YN685 56 (immer noch bei ISO 100). Wie gesagt, ich habe das auch nachgemessen.
Ich habe auch mal mit einem der starken Stabblitze verglichen: Der Yongnuo ist nur genau eine Blende und 1/3 schwächer (Stabblitz auf 35 mm / Yongnuo auf 35 mm). Das sind gute Werte bzw. der Standard für stärkere Aufsteckblitze.

Grüße zurück!

PS: Ich habe die Leitzahl-Angabe in dem Artikel etwas korrigiert. Ich glaube, damals hatte ich „Katalogwerte“ übernommen.

Paul Loesche | am 14. Januar 2017

Hallo,
der Artikel über den Yongnuo 685 hat mir gut gefallen und ich wollte schon kaufen. Dann entdeckte ich folgende Rechnung:LZ 60 bei 200mm entspricht 31 bei 105, 15 bei 50 und 12 bei 35mm. Große Enttäuschung- da bietet mein schwacher SB800 scheints mehr! Oder stimmt diese Rechnung nicht?
Auf die Antwort hier bin ich nun sehr gespannt!
VG Paul

Frank | am 31. Dezember 2016

Ich habe es gefunden 🙂

Frank | am 31. Dezember 2016

Hallo.

Deine Informationen sie sehr umfassend, was manuelles Blitzen betrifft.
Ich habe etwas bei dir bezüglich der G3 zur Begutachtung der Aufnahme beim blitzen gelesen, finde das aber nicht mehr wieder, wo beschrieben war, dass die Canon auf ISO50 gestellt werden soll.
Kannst aufklären?

Einen freundlichen Gruss
Frank

Tom | am 29. Dezember 2016

Moin, ich bin zwar nicht der Marc 😉 doch kann ich auch antworten: Wenn mir zwei Stufen „herunter regeln“ reichen würden, würde ich mir einen Metz 45 CT / CL 3 oder 4 für die analoge Kamera holen, insbesondere, wenn man starkes Licht für Portraits benötigt (Nachteil: gibt es nur gebraucht; primär per Ebay). Wenn ich die Blitzleistung in feineren Schritten regulieren müsste (z. B. bei Tabletop-Aufnahmen), dann würde ich mir einen Yongnuo YN560 IY oder III holen. Die Dinger sind neu günstig und taugen. Durch den eingebauten Funkempfänger kann man sie auch recht leicht entfesseln. Beide Blitzgeräte kann man auch mit einem PC-Sync-Kabel ansteuern. Beim Metz drauf achten, dass jenes dabei ist (Spezieller Stecker am anderen Ende), beim Yongnuo müsste man das Kabel nachkaufen.

Grüße,
Tom

Frank Böttger | am 29. Dezember 2016

Hallo Marc.

Welchen Typ Blitz würdest du dir zulegen, wenn du eine Mamiya RB67 pro hättest und manuell (was ja hier über den x Kontakt am Objektiv notwendig ist) Blitzen möchtest?

Gruss
Frank

Tom | am 28. Dezember 2016

Hi Sascha, ich kenne das Problem mit der leuchtenden Blitzsymbol-LED mittlerweile auch. Ich nutze den Yongnuo YN685 nur direkt auf der Kamera im TTL-Modus (ohne Fernauslöser). Manchmal passiert es, dass sie durchgehend blau leuchtet und der Blitz nicht reagiert. Das ist bei mir jedoch selten vorgekommen. Da hilft nur ein aus- und einschalten des Blitzes. Das scheint mir irgend ein Bug zu sein, der vielleicht mit einem Firmware-Update behoben werden könnte (ginge mittels dem 622TX).

Sascha | am 27. Dezember 2016

Hi Tom,

Ich veruche en YN 685 mit einem YN622C-TX an meiner Sony a7II zu steuern.Blitzleistung,Zoom und auch Testauslösung funktionieren. Sobald ich eine Auslösung an der Kamera vornehme wird auch ein Bild geschossen mit Blitz!! Nun leuchtet aber die LINK Lampe am Blitz und es werden keine weiteren Blitze ausgelöst. Weder mit dem Testknopf oder Auslöser an der Cam. Mit dem RF603C II funktioniert alles perfekt.Nach viel ausprobieren klappt es aber nur im M Modus bei einer belichtungszeit von 1/40 sec. Blende und Iso sind egal. Blitz löst immer aus ge ich über eine 1/60
geht wider die lampe an und nix geht mehr..
Eine Ahnung was ich falsch mache

LG Sascha

Marc Kals | am 14. Dezember 2016

Na dann ist das ja geklärt mit den Zahlen und den Drehern 🙂

Danke für deine Info!

VG Marc

Tom | am 5. Dezember 2016

Nicht, dass ich wüsste. Ich kenne nur entsprechende Unterforen in den Fotoforen.

Matthias | am 5. Dezember 2016

Gibt es eigentlich ein deutschsprachiges Forum für „Strobismus“?

Tom | am 1. Dezember 2016

Hi Marc, ach, diese Zahlen! Ja, war eine Verwechslung. Den 685 besitze ich doch selbst und der hat keine Zellen mehr.
Ja, ich meinte den 568 mit dem Zitat! Das muss ich noch schnell ändern.

Marc Kals | am 28. November 2016

Hi Tom, war da ein Zahlendreher!?

Nein, ebend nicht. Der YN 685 kann das nicht, sich im Nikon CLS einfügen. Er hat keinen S1 und S2 Modus.

Die Frage war, ob der YN568 das kann?
Wahrscheinlich meintest du den…,oder!?

LG Marc

Tom | am 26. November 2016

Hallo, ich würde mir keinen 60er kaufen. Es sei denn, man hat schon eine Stromversorgungs-Alternative parat (Akkupack mit Ladestation). Um’s Basteln wird man da sicher nicht herum kommen. Ich hatte mal einen Artikel über einen gleichstarken Blitz geschrieben (Agfatronic 643CS). Den kann man mit ganz normalen Akkus bestücken.
Wenn es unbedingt die eine Blende mehr Lichtleistung sein soll, kann man auch zwei 45er an den Schienen zusammenschrauben bzw. parallel auslösen. So würde ich es machen, wenn ich mal soviel Leistung benötigen sollte (bisher reichte ein 45er als Hauptlicht).

Matthias | am 26. November 2016

Hallo Tom, noch eine Frage zu den Metz Blitzen: 45er Reihe oder 60er Reihe?
Die 45er sind ja häufig um 10 EUR gebraucht zu haben, die 60er mit externer Stromversorgung sind deutlich seltener und teurer. Braucht man den 60er unbedingt oder reicht der 45er?

Tom | am 25. November 2016

Hi Marc, den Yongnuo YN568 hatte ich bisher noch nicht in den Händen. Welchen ich hatte, war der „Vorgänger“ YN565EX. Dieser war mit dem Nikon Creative Lightning System (CLS) kompatibel bzw. konnte über die Signalblitze extern angesteuert werden, jedoch nur als „Slave“.

Auch der Yongnuo 568 sollte das CLS beherrschen (ebenfalls als Slave, nicht als Master):

Der Blitz kann als Slave mit dem CLS verwendet werden. D.h. Ihr könnt ihn über den eingebauten Blitz der meisten Nikon-Kameras steuern und benötigt keine weiteren Auslöser oder Kabel. Nur als Master kann er nicht eingesetzt werden.

(Quelle)

Marc Kals | am 25. November 2016

Hallo Tom,

danke für deine Info zum YN 685.

Wie sieht es denn bezgl. dem Yongnuo 568 aus, fügt der sich in das Nikon CLS-System ein, weißt du was dazu?

VG Marco

Ewald | am 24. November 2016

Hallo Tom,
ich wollte nur mal eben Danke sagen für die ganze Arbeit und die sehr informativen Infos zum Thema Blitzen. Ich habe deine Seite bisher gerne weiter gegeben und werde das auch zukünftig gerne machen. Was mir da noch bleibt ist dir und deiner Familie eine schöne Adventszeit zu wünschen und immer wieder rein zu schauen ob es was neues gibt.

Gruß
Ewald

Tom | am 23. November 2016

Hallo Matthias, grundsätzlich bin ich auch ein Freund von älteren Geräten. Insbesondere die alten Metz-Stabblitze empfehle ich gerne weiter (Obacht bei den alten „CT1“ wegen der Triggerspannung). Diese Stabblitze sind sehr robust gebaut und lassen sich wegen der Schiene gut montieren. Nicht alle lassen sich jedoch manuell regeln. Letzten Punkt können moderne Blitzgeräte viel besser. Die Yongnuos lassen sich ja in winzigen Schritten ganz fein „runterregeln“ bzw. „drosseln“. In der Praxis reichen mir aber die drei Stufen meiner Metz CT3 / CT4 aus.
Nun aber noch etwas aus meiner Praxis: Ich hatte bisher vier der ebenfalls guten alten Regula Variant Blitzgeräte (die sind ziemlich stark und lassen sich regeln). Drei davon sind mir im Betrieb durchgebrannt. Auch ein Metz-Stabblitz ist mir schon „abgeraucht“ und zwar kurz nach dem Gebrauchtkauf. Ich vermute, der interne „Kondensator“ war jeweils eingetrocknet. Ich würde solche Geräte also durchaus für wenig Geld gebraucht erwerben, ich empfehle aber danach eine Art „Bewegungsübung“: Das Gerät anlassen und den Akku im Standby leer werden lassen, sowie mehrmals bei geringer Leistung blitzen. Also nicht ins kalte Wasser stoßen.
Wenn dir dies alles zu aufwendig ist, würde ich dann doch zu einem manuellen Yongnuo raten.

Matthias | am 23. November 2016

Hallo Tom, nun noch eine Frage:
würden sie heute noch „alte Klassiker“ gebraucht kaufen oder gleich die beliebten Yongnuo Produkte nehmen? Ich fotografiere zwar schon etwas länger aber nie mit professionellem Anspruch und auch bisher nicht mit Blitz. Ich muss mich in die Blitzlicht Thematik erst einarbeiten und ihre Seite ist da ja sehr gut geeignet, zumal sie in Deutsch ist. Ich will an sich nicht viel Geld investieren weil ich ja noch nicht weiss was daraus wird. Für meinen teuersten Sunpak habe 15 EUR bezahlt und der war OVP. Da ich mir nun einen durchlichtschirm gekauft habe frage ich mich ob nicht ein fetter alter Metz gut wäre oder ob ich in Yongnuo investieren soll. Die grossen Metz sollen ja 160Ws haben. Metz war früher ein guter Name in der Elektronik. Ich hätte da schon mehr vertrauen in so ein Gerät. Aber lohnt es sich noch?

Tom | am 21. November 2016

Hallo, Sunpak ist mir ein Begriff. Offenbar waren die Blitzgeräte viel in den USA verbreitet, weniger in Europa. Ein Sunpak hatte ich bisher jedoch noch nie in den Händen. Ich würde bei der Google-Bildersuche speziell nach den Rückseiten Ausschau halten, wie vorgeschlagen. Da lässt sich recht gut erkennen, welche dieser Geräte sich auch manuell einstellen lassen.

Matthias | am 20. November 2016

Hallo, können sie zu den Blitzgeräten der japanischen Firma Sunpak etwas sagen?
Es gibt von Sunpak mehrere Modelle die einen manuellen Modus mit 5 Stufen (1/1 – 1/16) haben. Ich habe bis jetzt 3 Sunpak Geräte mit manuellem Modus. Die Geräte scheinen aus den 80er bis 90er Jahren zu stammen und sind gebraucht recht günstig. Leider lässt sich aus der Typenbezeichnung nicht ersehen ob das Gerät überhaupt einen manuellen Modus hat. Man kann nur am Bild von der Rückseite sehen ob der Schalter vorhanden ist. Die Zündspannung liegt bei etwa 12V so das sie mit Fotozelle gezündet werden sollten. Ich habe die modifizierte Heise Schaltung verwendet. Wenn die Geräte bekannt sind, wie sind ihre langzeit Erfahrungen mit den Sunpak Geräten?

Tom | am 17. November 2016

Hi Carsten,
ich kenne die beiden Objektive nicht. Ich selbst hatte mir für Repros ein kleines Zoom gekauft (17-50 mm). Zoom war mir persönlich wichtig, weil ich die Kamera bei verschiedenen Objekten nicht immer vor und zurück platzieren möchte. Das wäre also zunächst die erste Entscheidung (Festbrennweite oder Zoom). Die nächste geht gleich einher damit: Wie viel Verzeichnung kann akzeptiert werden? Diese Verzerrung ist ja bei Festbrennweiten meist geringer. Wenn man „kleine Männchen“ fotografiert ist die Verzerrung sicher egal, bei Bildern im Rahmen nicht. Ich hatte dann gesucht und mich für das Sigma 17-50 1:2.8 EX HSM entschieden, da das noch in meinem Budget lag und weniger Verzeichnung aufweist als andere Objektive (laut Internet-Test-Chart). Die Lichtstärke von 1:2.8 ist ein guter Wert aber bei Repros kann man durchaus auch lichtschwächere Objektive nutzen. Dieses Merkmal würde ich hier nicht für wichtig betrachten.
Ich schlage also vor: Überlege, ob du „Zoom“ benötigst und suche nach einer Tabelle / einem Test bei dem auch der Grad der Verzeichnung aufgeführt ist.

Carsten | am 15. November 2016

Hallo Tom,

eine sehr schöne und informative Seite!

Eine Frage zum Beitrag „Ein Buch, Bilder, Fotos abfotografieren“.

Welches Objektiv ist empfehlenswert für eine Canon EOS 60D mit Reprogestell.

Eher ein „EF 50mm f/1.8 STM“ oder ein „EF-S 17-85mm/ 4,0-5,6/ IS USM“ Objektiv

Vielen Dank im Voraus

Carsten

Tom | am 15. November 2016

Hi Enrico, habe meine Akkus fast alle nun auf Eneloop umgestellt. Aber die „Pro Eneloops“ habe ich nicht. Bin da auch etwas geizig, muss ich sagen bzw. investiere das Geld lieber in Ersatzakkus (Habe immer für jedes Gerät einen zweiten Satz dabei). Die „normalen“ Eneloop sind bereits super und ich bin zufrieden.

Enrico Hof | am 15. November 2016

Hallo Tom,
tolle Seite die du hier hast, respekt.
Hast du auch Erfahrung mit den Eneloop Pro Akkus machen können, sind diese im Allgemeinen für Blitzgeräte besser geeignet als die normalen Eneloops?

Viele Grüße
Enrico

Tom | am 14. November 2016

Hi Marc, der Yongnuo YN685 besitzt leider keine integrierte „Slave-Zelle“ mehr. Er lässt sich von Haus aus nur über Funk entfesseln. Man könnte zwar eine externe Zelle anstöpseln. Das ginge aber nur im manuellen Modus.

Marc Kals | am 9. November 2016

Hey eine tolle Seite, hab sie grad gefunden und schon eine Frage

Ich benutze die Nikonblitze SB 700 & 900. Ich möchte gern wissen, wenn ich den YN 685 mit verwende als Nebenlicht entfesselt, wird der dann mit ausgelöst, wenn der nicht an der Kamera ist? – Ich glaube das geht nicht, weder manuell noch im TTL….

S1 oder S2 Modus gibt es nicht und unter CFn 11, der Slave Indicator ist auf on.

Falls doch, wie (ich hab grad einen zur Probe hier)?

VG Marc

Tom | am 27. Oktober 2016

Hallo Andreas, die rein manuelle Reihe von Yongnuo (YN560) unterstützt dein Funksystem „YN622“ nicht. Letzteres ist nur für die automatischen Blitzgeräte gedacht.

Andreas Krawietz | am 24. Oktober 2016

Servus,

erstmal, vielen Dank für die tolle Seite.
Ich hätte bezüglich der „Yongnuo YN-622N-TX i-TTL“ und dem „Yongnuo YN-560 Mark III“ eine Frage.
Kann man die Blitzleistung, Zoom usw. über den Yongnuo YN-622N-TX i-TTL aus machen, oder benötigt der Blitz selbst noch den Yongnuo YN-622-N um die Einstellungen zu übernehmen. Bin mir unssicher, auch wenn es heißt das der Blitz einen inegriertem Funkauslöser hat?

Gruß Andreas

Tom | am 30. September 2016

Hallo und danke auch an dich für das Lob über mein „Blitzblog“!
Grundsätzlich ist es immer von großem Vorteil, wenn man zuvor schon einmal den Raum inspizieren kann! Ich hatte mal bei einer Hochzeit eine Trauung in einer Kirche fotografiert. Da hatte ich vorher den Pastor extra gefragt, ob das mit Blitz ok wäre. Wenn du die Künstler vorher fragen bzw. über Blitzgeräte informieren kannst, tue es.
Es ist wirklich schwierig, hier eine Ferndiagnose zu geben, ohne zu wissen wie der Raum genau aussieht und wo sich die Musiker befinden. Wenn die Decke weiß ist und nicht zu hoch hängt, würde ich in jedem Fall primär einen Blitz dagegen schicken, um zunächst alles auszuleuchten. Ggf. braucht man hierfür auch mehrere, um mehr „Power“ zu haben.
Als nächstes dann kommt ein schwächeres Effektlicht: Ein Streiflicht von der Seite. Da würde ich einen Blitz entfesselt weit weg stellen und einen „Snoot“ davor setzen oder einfach nur den Zoom auf Maximum. Dieses Setup müsste man mal ausprobieren.
Statt den Blitzen gegen die Decke könntest du auch einfach das Umgebungslicht nutzen (mit der Belichtungszeit zu steuern). Jedoch bedarf es hierzu sicherlich ein Lichtstarkes Objektiv.
Du hast ja auch Diffusor. Diese bringen jedoch nur etwas, wenn sie relativ dicht an den Personen stehen (ca. 2m). Da weiß ich nicht, ob das geht.
Ich vermute, du wirst hier wohl so fotografieren müssen, dass du das Umgebungslicht nutzt (offene Blende, höhere ISO) und ein oder zwei Effektlichter (z. B. mit Farbfolien) als Streiflicht verwendest. Diese „harten“ Blitzlichter sollten jedoch nicht das dominierende Licht sein. ich könnte mir bei manchen Bildern auch ein Gegenlicht vorstellen. Dies könnte man auch so schwach einstellen, dass es den Leuten eine gewisse „Corona“ gibt. Da muss man einfach mal experimentieren.

Grüße,
Tom

A. Fuchs | am 29. September 2016

Moin Tom,

ich schließe mich der Reihe der Lobenden an, denn die Seite ist äußerst gut gemacht, übersichtlich und die vielen Querverweise und Randbemerkungen äußerst hilfreich.
Mal abgesehen davon sind die Texte wunderbar verfasst, ich hatte viel Spaß beim Lesen.

Ich fotografiere nun auch schon eine Weile, traute dem Aufsteckblitz aber nie so richtig über den Weg.
Auch dann nicht, als ich begann, in einem Studio für Produktaufnahmen zu arbeiten, wo mit Licht auch das langweiligste Bauteil spannend wird oder Wohnmobile in dunklen Hallen innen erstrahlen.
Die Neugier führte dann doch irgendwann dazu, dass ich begann, Low Key Potraits von einem Freund zu machen und war begeistert.
Nun habe ich das „Problem“ eine Veranstaltung zu fotografieren und da ich mich für gewöhnlich in Wäldern, Straßen, Felder usw. herumtreibe, ist das erstmal Neuland für mich

Es ist eine kleine Musikvoführung am Klavier, gepaart mit einer kleinen Märchenstunde, ene Art Duett also.
Der Raum ist ein VEranstaltungssaal, relativ hell und große Fenster, allerdings ist die Vorführung am Nachmittag und das Wetter verspricht nicht unbedingt sonnig zu werden.
Was bleibt sind dann nur noch Neonlampen, die einen sehr gelben Parkettboden bescheinen, Licht muss also her.

Hast Du vielleicht einen Tipp für einen Aufbau, der:

-einmal steht und nicht verändert werden muss (um die Vorführung nicht zu stören)
-den Künstlern nicht direkt in die „Fr***e“ blitzt, sie aber dennoch gut ausleuchtet
-der mir nicht im Weg steht und bei dem ich dem Licht nicht im Weg stehe
-und natürlich….. irgendwie spektakulär ist.

Zur Verfügung stehen zwei Lampen auf Stativen, Fernauslöser, Diffusor(Schirm), Aufheller und alles, was ich innerhalb einer Woche noch bauen kann.

Ich bedanke mich vorab für die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

A.Fuchs

Tom | am 28. September 2016

Hi Stephan, keine Bange: Da ist nichts kaputt.
Der Blitz löst aus, weil er eine Lichtzelle durchaus besitzt. Und der eingebaute Blitz an der Canon 7D ist der „Master“, wie du es beschreibst. Mit „Funkempfänger“ ist etwas anderes gemeint bzw. ein tatsächlicher Funkempfänger. Du nutzt aber das optische Signal, was ja auch geht.

Nun aber zum eigentlichen Problem: Der Masterblitz blitzt zweimal: zunächst gibt er einen ganz kurzen Testblitz / Messblitz ab. Dieser „erkundet“ sozusagen die Umgebung. Innerhalb eines Sekundenbruchteils folgt der richtige Blitz. Nun bemerkt der Yongnuo aber den winzigen Messblitz und zündet bereits mit diesem mit! Bei dem tatsächlichen Auslöseblitz bleibt er dunkel. Daher gibt es bei dem Yongnuo die Funktion S2. In diesem Modus wird der Messblitz / Vorblitz übersprungen und erst beim tatsächlichen Blitz (bzw. erst beim Auslösen) gezündet.
Du musst also einfach nur „S2“ einstellen. Derzeit sollte da im Display „S1“ stehen, was in dem Fall ungünstig ist.

Stephan | am 27. September 2016

Hallo,
zunächst einmal: Eine sehr toole Seite, die mir sehr hilft und die ich mir noch häufiger reinziehen werde.
Meine Frage:
Meine Canon 7D hat ja eine Masterblitzfunkton. Ich habe mir vor einigen Jahren den Yongnuo 560 II gekauft. Beschäftige mich aber jetzt erst mit Blitzfotografie. Habe sonst den Canon 430EXII drauf. Der 560 II ist als Slave einsetzbar. Du schreibst, er hat keine Funkempfänger. Allerdings löst der Blitz entfesselt aus, wenn meine 7D auslöst.
1. Wieso löst der Blitz aus?
2. Ich sehe den Blitz des 560 II, allerdings macht er sich auf keinem Bild bemerkbar. Will sagen, alle Bilder sind total unterbelichtet. Man sieht fast nichts. Selbst in einem dunklen Raum müsste mir aber der Blitz entsprechend Licht geben, wenn ich ihn auf volle Leistung einstelle.
Was mache ich falsch? Oder anders: Ist der Blitz kaputt? Ich blicke im Moment hier nicht durch.
Kein Funkempfänger heisst für mich, dass der Blitz eigentlich gar nicht von der 7D ausgelöst werden dürfte. Wird er aber. Volle Blitzleistung müsste immer ein belichtetes Bild geben, auch wenn vielleicht überbelichtet. Ist aber nicht der Fall.

Vielleicht ist die Leitung sehr dick, auf der ich stehe. Wäre nett, wenn du mir helfen könntest, davon runterzusteigen. Bitte wenn möglich auf Emailadresse antworten, da ich nicht weiss, wann ich das nächste Mal in deinen Blog schaue.

Gruss Stephan

Heinz Vaerst | am 14. September 2016

Hallo,
habe mir nach der sehr guten Beurteilung den Yongnuo 560 iii zugelegt. Eventuell verstehe ich das nicht ganz richtig mit dem Energiesparmodus. Ich würde gerne Nachtaufnahmen mit einer Lichtschranke (Wildlife) machen und brauche den Blitz so , dass dieser sich nicht nach 120Min. ausschaltet.
Gestern Abend habe ich nur schwarze Bilder erhalten, vorher hat alles funktioniert und der Blitz löste aus.
Einstellung 560iii
SL EP on/- –
Hinweis:
Funkauslöser für Blitz haben „Wake Up“ Funktion. (Calumet Pro Series Funkauslöser-Set (Canon))
Der Sender ist für Canon optimiert, um den Blitz zu aktivieren, falls er auf Standby oder im Schlafmodus ist.
Oder sind die wirklich nur für die Speedlite Serie gemacht?

Vielleicht kennt jemand dieses Problem
Vielen Dank
Gruß Heinz

Leo | am 7. September 2016

Tom,
vielen Dank!
Ich versuche es mal.
Leo

Tom | am 4. September 2016

Hallo, da kommt man nur mit etwas elektrischem Bastelgechick zum „Licht“. Der Agfatronic-Blitz wird ja durch eine Spannung von 12V betrieben. Hier würde ich mal nach einem sogenannten RC-Akku schauen.
Dies sind Akkupacks für funkferngesteuerte Modellautos. Hierfür gibt es dann auch passende Ladegeräte. Allein: Die dürfen natürlich nicht zu groß sein, um in den Akku-Schacht zu passen. Und (jetzt kommt das Basteln) sie müssen irgendwie Kontakt zu den beiden blanken Pins unten im Akkuschacht bekommen. Dies wäre meine erste Herangehensweise, wenn der Batteriekorb nicht dabei wäre.

Leo | am 3. September 2016

Guten Tag,
Was mache ich:
beim gekauften Agfatronic 643 ist kein Batteriekorb
dabei.
Gibts eine Möglichkeit trotzdem mit Batterien
zu arbeiten?
Mit Dank und Gruß
Leo

Tom | am 19. August 2016

Hi Marcin,
meine Antwort kommt etwas verspätet, da ich die Tage unterwegs war.
Ich selbst bin bei meinen Porträts immer mit wirklichen „Standard-Lichtformern“ ausgekommen. Ich bin gerne mobil und arbeite mit Schirmen oder gar Bettlaken. Bei dir geht es schon raffinierter zu. Ein Rim-Light forme ich mir einfach über einen „Snoot“ aus Strohhalmen. Da hat man dann auch seine Waben 🙂 So etwas geht recht gut mit einer Pringels-Dose selbst zu bauen. Ist der Spot für das Konturenlicht zu klein, müsste man den „Snoot“ etwas absägen.
Zum Durchlichtschirm: Wenn man damit in weiß gestrichenen Räumen fotografiert, dann verursacht ein solcher Schirm relativ starke Streuungen. Will sagen: Das Motiv wird auch von anderen Seiten her aufgehellt. Zumeist sehe ich dies in meiner praktischen Arbeit als Vorteil an: Ich benötige oft nur einen einzigen Schirm und dieser kann sogar relativ klein sein für z. B. eine einzelne Person. Manchmal sind diese dann jedoch zu charakterlos abgebildet (fehlende Schattierungen). Dann muss man mit schwarzem Material (5 in 1 Reflektor) abschatten.
Fotografiert man damit aber draußen bei Nacht, dann wird ein solcher Schirm mit einem Durchmesser von ca. 90 cm zu klein zum Ausleuchten einer ganzen Person sein: Durch die fehlenden Reflexionsflächen wird das Licht zu hart wirken. Hier müsste man dann eine mannshohe Softbox platzieren (oder eben ein Bettlaken hinter dem zwei Blitze stehen 😉 )
Der oben erwähnte Snoot für das Rim Light wäre hier jedoch nicht nötig. Das könnte man dann einfach mit einem „nackten“ Blitz realisieren, da es ja eh keine Reflexionen (an Wänden) geben wird. Man sieht: Es kommt sehr auf die Räumlichkeiten an. Bei den Schirmen würde ich nie unter 85 cm Durchmesser gehen. Meine sind, glaube ich, etwas über einen Meter im Durchmesser. Das genügt zum Erzeugen einer weichen Lichtquelle für Porträts in Räumen mit hellen Wänden oder draußen, wenn man Aufhelllicht (durch Umgebungslicht) hat.
Zum Wabengitter: So etwas wünsche ich mir manchmal tatsächlich, wenn ich zu viel Streuung in Räumen habe, die mir eben meine Schirme produzieren! Ich behelfe mir dann mit Abschattern (schwarzes Bettlaken oder der 5 in 1 Reflektor). Aber so ein Gitter wird man wohl nicht auf einen solchen Blitzschirm überstülpen können. Hier würde ich eine leichte Softbox nehmen mit einem entsprechenden Wabenaufsatz. Es gibt ja bereits Softboxen, welche spezielle für Blitzgeräte gemacht sind. Idealerweise würde ich eine solche wählen, bei der gleich zwei Aufsteckblitze montiert werden können, da man ja immer Leistung benötigt. Mit Waben habe ich selbst jedoch noch nicht gearbeitet.

Marco | am 17. August 2016

Hi Tom,

ich fange gerade an mich mit dem Blitzen zu beschäftigen und bin natürlich 😉 hier auf Deiner Seite gelandet. Als ich beim Überfliegen mal was vom Stein auf dem Ettersberg gelesen habe, dachte ich schau ich mal ins Impressum. Und siehe da, Du bist gar nicht sooo weit weg. Die Welt ist echt klein 😉

Also dann lass ich mal ein paar Grüße hier. Ich denke mal ich bin jetzt häufiger auf Deinem Blog…

Schöne Grüße aus Erfurt
Marco

Marcin | am 16. August 2016

Hallo Tom,
vielen Dank für deine Internetseite, sie hat mir sehr weitergeholfen! Ich schätze deinen Aufwand sehr!
Wie sieht es mit Lichtformer aus: wie kann man ein Rim Light mit einem Blitz erzeugen? Ich möchte gerne die Kontur eines Körpers mit einem Akzentlicht ausleuchten und Streulicht vermeiden, was kann ich dafür am besten nehmen?
Habe 2 Blitze (Yongnuo 685 und Nikon Sb 910) eine SMDV 60 Softbox und möchte mir noch einen Durchlichtschirm kaufen. Welche Größe Durchlichtschirm für welche Anwendung?
Wie sieht es mit Wabenaufsätzen aus, was kannst Du da empfehlen?

Danke für deine Antworten und viele Grüße!
Marcin

Tom | am 12. August 2016

Hallo, habe eine Antwort in den Beiträgen unter diesem Artikel verfasst.

reinhard | am 11. August 2016

hallo mal etwas anderes,ich suche für ein panasonic dmc1000 ein blitzgerätmit ttl steuerung.das soll ein geschenk werden und ich habe keine ahnung.wenn ich es richtig verstehe hat die dmc wttl.ich möchte das die kammera den blitz steuert ohne das man immer erst welche einstellung vornehmen muss.welches blitzgerät ist dafür geeignet. das blitzgerät soll überwiegent auf der kammera sein um bei festen zu fotorafieren mfg reinhard

Matthias Schäfer | am 28. Juli 2016

Hi Tom,

besten Dank für die Anregungen.

Tom | am 28. Juli 2016

Hallo, ich kann nur aus meiner Praxis sprechen: Ich habe die 200 mm – Zoomestellung meines Yongnuo YN685 nie benötigt. Normalerweise ist der Motorzoom am Blitzkopf ja nur für lange Brennweiten-Einstellungen (hier bis 200 mm) gedacht, um hierbei nicht zu viel Lichtverlust zu den Seiten hin zu haben. Wenn man tatsächlich mit einem 200 mm – Zoomobjektiv (oder Festbrennweite) blitzen möchte, wäre es natürlich sinnvoll, dass das Blitzgerät diesen engen Winkel auch beherrscht. Wenn nicht, dann „verschenkt“ man eben etwas Licht.
Der einzig andere Grund für den 200 mm Motorzoom, welcher mir einfällt: Man kann dadurch beim indirekten Blitzen gegen z. B. eine Wand den Lichtfleck noch kleiner gestalten als bei einem z. B. 105 mm. Dies ist sinnvoll, wenn man in kleinen Räumen nicht so viel Lichtstreuung haben möchte (welche durch zu große Reflexionen daher kommen) oder wenn einem eine zu große Projektion wieder zu „weiches“ Licht erzeugt.

Matthias Schäfer | am 27. Juli 2016

Hallo zusammen, ich möchte mir einen Aufsteckblitz für meine Nikon D7000 kaufen. Dabei stell ich mir die Frage, wie groß sollte der mögliche Motorzoom des Blitzgerätes sein? In der engeren Auswahl stehen die folgenden Blitze.
Nissin N052 DI 866 Mark II,Metz 64 AF-1 Nikon digital

Lohnt sich der Mehrpreis für den Metz mit bis zu 200 mm Motorzoom?

Vorab vielen Dank für Eure Rückmeldung.

Matthias

Albert | am 26. Juli 2016

Hallo Tom!
Habe gestern den YN685 f. Nikon bekommen. Du hast recht, diese Schraube scheint für nichts zu sein. Ich möchte aber in der Garantiezeit nicht versuchen dieses Gewinde herauszudrehen und nachschauen, welches Geheimnis sich dahinter verbirgt.
Die deutsche Anleitung (Canon) der CH Firma zeigt andere Tastenbezeichnungen als am Gerät angegeben. Eine SYNC Taste wird bei mir nicht angezeigt.Komme damit aber klar und alles funkt.
lg

Tom | am 23. Juli 2016

Hallo, das kann ich schnell beantworten: alte, „analoge“ TTL-Blitzmessung funktioniert an den Digitalkameras nicht.
Der Metz 45 CL-4 lässt sich an einer solchen eben, wie vermutet, nur rein manuell oder mit dem „Computermodus“ an einer DSLR betreiben.
Hier kann es jedoch sein (je nach Hersteller; bei Nikon ist es jedenfalls so), dass der alte TTL-Blitzfuß nicht mehr mit der neuen Kamera harmoniert (obwohl selber Hersteller). Man benötigt dann für den Metz-Stabblitz das Auslösekabel, welches am anderen Ende einen Fuß besitzt, welcher nur einen Mittenpin besitzt. Oder man nimmt das Metz-Kabel, welches am anderen Ende nur diesen kleinen, runden „PC-Sync-Stecker“ besitzt und stöpselt diesen dann an einen solchen Adapter:
Adapter für Metz Blitz an Canon
In diesem Kommentar hatte ein Leser eine ähnliche Frage.

Grüße!

Elmar Macht | am 23. Juli 2016

Hallo,

als wieder -/ neueinsteiger in die hobbyfotografie bin ich über alle tipps dankbar, habe nur schnell überflogen weil mir die zeit heute etwas fehlt, werde aber alles lesen wenn ich zeit habe. Interessant geschrieben und tolle tipps. Nun meine frage, ich habe einen metz mecablitz 45 CL-4 der an meiner eos 500 N analog astreine ergebnisse inklusive ttl messungen gebracht hat. Jetzt bin ich umgestiegen auf dslr eos 1100d zum einstieg und würde den blitz gerne weiter nutzen, gibt es eine Möglichkeit die ttl funktion zu bekommen oder muß ich nun alles von hand einstellen, mache auch gerne schnappschüsse wo ich meist keine zeit für Einstellung des blitzes habe.

Danke für ein feedback
Mfg Elmar

Tom | am 23. Juli 2016

Hallo, danke für den Hinweis! Jedoch ist ja unten am Gewinde kein Kontakt vorhanden, welcher für ein solches Syncrokabel notwendig wäre.

Albert | am 21. Juli 2016

Hallo!
Danke für die Seite und deinem Blog zum Yongnuo YN685. Du fragst dich was das für ein Gewinde hinter einer Schutzkappe sein könnte?
Ich meine, es ist für Nikons SC-18 und SC-19 gedacht. Das sind sind Verbindungskabel im Multiflashbetrieb. SC-18 ist 1,5m, SC-19 ist 3m lang.

http://www.nikon.de/de_DE/product/discontinued/accessories/speedlights/2007/ttl-multiflash-cord-sc-18

Diese Teile dürfte aber ausgelistet sein. Ich habe so einen Teil und wenn mein YN685 ankommt, werde ich das testen.

Grüsse

Tom | am 16. Juli 2016

Der von der Funktionalität beste Sender ist hierbei der YN622-TX, ja. Mit ihm kann die TTL-Funktionalität übertragen werden und die Zoom-Stellung der Blitzköpfe (Lichtkegel). Man kann in den manuellen Betrieb umschalten und dann die Leistung bequem von der Kamera regeln.
Einziger Nachteil: „Packt“ man den YN622-TX auf die Kamera, kann man keinen anderen Blitz mehr direkt oben aufstecken. Dies geht dann beim RF603. Dieser direkt von der Kamera betriebene Blitz ist ja ideal, um Schatten aufzuhellen, die bei einem seitlich positionierten Blitz entstehen.

Tom | am 16. Juli 2016

Hi und sorry wegen der späten Rückmeldung. ich vermute, jetzt geht es um das Fernauslösen der Kamera. Tatsächlich können manche Yongnuo-Blitzauslöser auch die Kamera selbst auslösen. Mir ist bekannt, dass dies die Yongnuo RF 602-Empfänger sowie die RF 603 Empfänger tun können. Weiterhin der YN 622 TX. Ganz wichtig ist hierbei allerdings, dass man das richtige Kabel für die Kamera hat (Funkempfänger an Kamera anstöpseln). Und wahrscheinlich geht es hier wieder nur um Nikon & Canon. Erfahrungen direkt habe ich mit solchen Dingen aber nicht. Ich benötige das einfach nicht.

Hauke | am 5. Juli 2016

Und ich bräuchte wohl auch eine Fernauslöse-Lösung.
Kabellos am besten.

Hast du da einen Tipp?
Habe auch gelesen, dass man mit gewissen Yongnuo-Produkten fern auslösen kann.

Wäre schön, hättest du da eine zuverlässige und professionelle (gerne auch günstige;)
Lösung für mich.

Danke und Gruß!

Hauke | am 5. Juli 2016

Hallo Tom,

danke für die erneute Info.
Nun noch eine letzte Frage..

… wenn ich mir jetzt 2 x 685er kaufe und die parallel ansteuern möchte –
welches ist da der beste Sender derzeit?

Ist das der YN-622C-TX ?
Und wenn ja, brauche ich dann noch was dazu?
Oder ist das zum Blitzen alles, was ich brauche?!

Danke! 🙂

Tom | am 4. Juli 2016

Hallo noch einmal, ich würde da auch zum neuen YN685 raten. Der hat eigentlich alles, was die bisherigen Blitzgeräte je einzeln auszeichneten. Nur an einer Sache wurde da gespart: Eine Servo-Zelle („Slave-Zelle„) besitzt er nicht mehr und er besitzt keinen „Master-Modus“ (weitere Blitzgeräte manuell von der Kamera steuern). Falls du dies beides nicht benötigst, wäre dies mein Tipp.

Tom | am 4. Juli 2016

Hallo, Yongnuo unterstützt nicht die Sony-TTL-Automatiken. Man kann dann aber rein manuell blitzen (z. B. mit dem YN560 IV), was bei „statischen“ Motiven zu empfehlen ist bei schnellen jedoch nicht.
Dann hat die Sony ja diesen speziellen Blitzschuh. Da benötigt man dann einen Adapter (keine Erfahrung) auf den „Standardblitzschuh“.

Hauke | am 4. Juli 2016

Hallo Tom,

danke für die Antwort.
Ich meinte eigentlich den besten Yongnuo-Blitz für Nikon.
Welches Yongnuo-Modell die besten Features hat.
Ich würde auch gerne zwei kaufen.
Habe da die 685er im Auge – und dazu den 622tx.

Was meinst du?

Arno | am 2. Juli 2016

Hallo,
oder Moin..moin,
ich habe die Sony A7 II und suche dafür ein Blitzgerät, z.B. von Yongnuo.Nun kenne ich mich mit der Produktpalette und Kompatiblität des Blitzschuhs nicht so ganz aus und hätte gerne Hilfestellung welches Produkt für mich in Frage käme.Bin für jeden Rat und Empfehlung dankbar.

Danke für die erwiesene Mühe und freundliche Grüße
Arno

Tom | am 2. Juli 2016

Hi Hauke, das kann ich beim besten Willen nicht sagen: „Bester Blitz“ ist ja nun relativ. Da muss man schon überlegen, was einem wichtig ist (z. B. Lichtleistung). Das Topmodel von Nikon wird der SB900 sein.

Um Nikon-Blitzgeräte per Funk zu entfesseln, eignet sich das Yongnuo YN622N System sehr gut. Hier werden auch die Automatiken übertragen.

Grüße!

Hauke | am 2. Juli 2016

Hallo,

eine interessante Seite!

Ich habe eine Nikon D800 und würde mir gerne zwei Blitze kaufen.
Welcher ist der beste, derzeit für Nikon erhältliche?
Und was brauche ich, also welches Zusatzgerät, um beide per Funk auszulösen.

Ich brauche die in einer Woche für einen Job und wäre über einen Tipp sehr dankbar.
Finde nämlich keine wirklich eindeutige Aussage im Netz.

Danke und Gruß,
Hauke

Tom | am 15. Juni 2016

Hallo, das ist aber mal eine interessante Frage! Grundsätzlich halte ich es für schwierig, zwischen Auge und Kamera einen Unterschied zu machen: Was das Auge sehen soll, kann auch eine Kamera sehen. Ich denke, es kann hier nur in Richtung „Unverwertbarkeit“ der Fotoaufnahmen gehen. D. h. man könnte die Produkte im einfachsten Fall je mit einem Kärtchen versehen, auf dem Ihr Logo aufgebracht ist.

Sollten die Produkte jedoch mit Blitzlicht fotografiert werden, ist es einfacher: Hier könnte man eine Art Gegenfeuer installieren, indem man mehrere Blitzgeräte mit sogenannter Servozelle installiert und die dann bei der AUfnahme ein krasses Gegenlicht erzeugen. Allein: Diese Blitzgeräte müssten dann den ganzen Tag aktiv sein, was wohl nur über eine Stromversorgung via Netzadapter ginge.

Ein anderer Leser meines Blogs hatte mir diesbezüglich freundlicherweise ebenfalls geschrieben. Diese Tipps möchte ich gerne an dieser Stelle zitieren:

  • Beleuchtung über kleine LEDs; das stört den Belichtungsmesser der Kamera, der einen Durchschnittswert errechnet, und das Foto ist unterbelichtet
  • Slaveblitze positionieren; das funktioniert nur, wenn ungebetene Fotografen einen Blitz einsetzen, dann blitzt es zurück und das Foto ist überbelichtet
  • Beleuchtung über bunte LEDs, dann haben die Fotos bunte Flecken
  • Zusätzliche Beleuchtung über Infrarot-LEDs, das müßte man ausprobieren
  • Glitzersteine; stören immer, egal ob scharf oder unscharf abgebildet

Etwas Besseres fällt mir selbst hierbei leider auch nicht ein.

J.M. Wittgensteyn-Krause | am 13. Juni 2016

Hallo….
sie geben super tippst, wie Spiegelungen und Reflexionen vermieden werden können…
leider bräuchte ich den Tipp von ihnen wie ich gerade das beibehalten kann.
zur Erklärung, wir kämpfen tagtäglich damit das unsere Kunden widerrechtlich ständig Produkte ob bei uns im Laden oder Schaufenster fotografieren. Um unsere Interessen zu schützen bräuchten wir einen Tipp mit welchen Tricks wir arbeiten können, das zwar der Kunde das Produkt, Spruchtafel oder ähnliches sehen kann, aber ein fotografieren erschwert oder unmöglich ist.
es wäre toll wenn sie uns hier helfen könnten..

Ganz liebe grüße

Jmk

Tom Schöne | am 25. Mai 2016

Hi Tom,

vielen Dank für die prompte Antwort, habe Deine Beiträge bereits intensiv studiert und eine Menge gelernt wie auch angewendet. Hab‘ bereits vermutet, dass es den Königsweg nicht gibt, werde also auch weiterhin probieren, Licht indirekt zu fangen. Das Herumprobieren macht ja eben auch einen großen Reiz aus bei der Fotografie.

Nochmal vielen Dank für Deinen Hinweis, ich werde Deine Beiträge auch weiterhin sehr interessiert verfolgen und hoffe, Dein Mitteilungswille im Blog wird nicht erlahmen:-)

Viele Grüße
t

Tom | am 25. Mai 2016

Hallo! Ach, Brillen 🙂 Meines Wissens nach gibt es da keine Lösung. Es hilft hier immer nur eines: Das Licht schräg zu den Glasoberflächen ansetzen: Entweder die Kinder drehen sich leicht zur Seite, wenn der Blitz direkt an der Kamera sitzt. Oder aber man muss das Blitzgerät entfesseln bzw. seitlich einsetzen. Man kommt leider nicht umhin, zu versuchen, einen richtigen Winkel zu treffen. Im Studio ist man da mit dem Einstelllicht gut bedient bzw. hat eine „Live-Vorschau“. Mit Kompaktblitzen geht dies ja nicht.

Tom Schöne | am 25. Mai 2016

Hi,

mein bevorzugtes Portraitobjekt sind meine Zwillinge, beide habe eine Brille. Wenn ich draußen fotografiere, bin ich dann mit dem Blitz völlig „draußen“ und mir hilft nur ein Reflektor oder hast Du dafür auch einen Tipp:-)

Vielen Dank im Voraus.
tom schöne

Tom | am 12. April 2016

Hi Daniel,
ganz nebenbei: den Pfarrer zu fragen halte ich zunächst für eine gute Idee. Dies mache ich auch immer, wenn ich in Kirchen bei Zeremonien fotografiere.

Nun, so eine Kirche ist ein riesiger Raum: Hier fällt schonmal die Technik des indirekten Blitzens weg (es sei denn natürlich, in der Nähe befindet sich eine [möglichst weiße] Wand). Bei solchen Veranstaltungen gibt es eigentlich nur eine einzige Möglichkeite, um weiches Blitzlicht zu schaffen: riesige Lichtformer (Softboxen oder weiße Tücher) und so entsprechend weich zu blitzen. Dass dies bei dir nicht möglich sein wird, ist mir klar. Kleinere Softboxen oder gar der „Bouncer“ werden hier gar nichts bringen, da die Motive zu weit weg, wie du ja schon erkannt hast.

Ich würde es demnach so machen, wie du es schon ansprichst: Direkt blitzen jedoch möglichst viel vom Umgebungslicht mit einbeziehen! D. h. mit möglichst langer Belichtungszeit fotografieren (bei angeschaltetem Bildstabilisator ca. mit der 1/8 Sekunde; ggf. ISO hoch) und zusätzlich direktes Blitzlicht von der Kamera oder entfesselt. Dieses Blitzlicht darf dann aber nicht sehr viel intensiver für das gesamte Bild sein als das Umgebungslicht. Hier würde ich schnell manuell runter regeln und nach Auge entscheiden. Dieser Pfiff an Blitz gibt den Personen eine gewisse Betonung, was deren Helligkeit anbelangt, lässt sie aber nicht so „hart“ erscheinen, weil gleichzeitig ja noch das (weiche) Umgebungslicht mit in der Rechnung drin ist.

Möchtest du jedoch zwischenzeitlich auch Nahaufnahmen von Personen machen, dann würde ich einen kleinen Reflektor mitnehmen, ihn mit der einen Hand halten, in der anderen die Kamera+Blitz und den Blitzkopf gegen den Reflektor drehen. Hier erkläre ich es genauer.

Übrigens Testen im Wohnzimmer: Das wird nicht so gut gehen, da die Kirche viel größer ist. Im Wohnzimmer hat man viel mehr Aufhelllicht von den Wänden und von der Decke, an denen das Blitzlicht reflektiert. Geht man mit diesen Erfahrungen dann in einen viel größeren Raum, wird man schnell Unterschiede feststellen. Am besten wäre, du könntest vor Ort schon einmal Proben. Du kannst ja mit Selbstauslöser und Stativ arbeiten und dich selbst als Probanden zur Verfügung stellen. Ich selbst hatte so auch schon unzählige Testaufnahmen durch (jedoch im Freien).

Daniel | am 12. April 2016

Hi:-)

Ich bin nun schon länger auf der Suche bzw. am Üben wegen dem richtigen Blitzen. Habe eine D3200 bzw. D5300 mit einem Sigma 17-50 2.8 und einem Metz 44 AF-1 also Ausrüstung. Am Wochenende soll ich nun eine Kommunion in meinem Dorf über einen Bekannten fotografieren. Nun stoße ich beim Blitzen wieder an meine Grenzen. Mir stellt sich einfach die Frage, wie blitze ich am Besten in einer Kirche. Könnte natürlich auch mit offener Blende und einer erhöhten ISO fotografieren, was ich aufgrund des Rauschens eigentlich vermeiden möchten. Zudem ist blitzen von Seiten des Pfarrers erlaubt.

Nun zu meinen Fragen:
1. Soll ich direkt oder indirekt mit Bouncer blitzen?
2. Wenn direkt, mit welchen Einstellungen oder welcht speziellen Tipps könntest du mir hier geben?

Habe das indirekt schon mal mit einem großen Bouncer getestet das ist nicht ganz schlecht, aber die Kirche ist relativ groß und die Kinder auch etwas weiter weg bzw. ich kann nicht ganz nah ran, daher würde ich lieber direkt blitzen. Hier werden meine Fotos aber immer so „hart“ und der Hintergrund wird schwärzer. Gibt es eine gute Einstellung oder gute Tricks mit denen ich hier fotografieren könnte und gleichzeitig das Umgebungslicht mitnutzen könnte. D.h. Blitz- und Umgebungslicht vermischen.

Was könnte ich machen? Bin so langsam echt ratlos, teste und versuche jeden Abend nichts anderes mehr zu Hause im Wohnzimmer :-):-)

Vielen Dank dir!
Daniel

Tom | am 11. April 2016

Hi Florian, meine Antwort kommt leicht verspätet. Ich selbst interessiere mich auch sehr für die Interieurfotografie und für die Sachfotografie. Zunächst müsste man hierfür recht große Softboxen nutzen und diese möglichst recht weit weg positionieren, um dem natürlichen Lichtabfall entgegen zu wirken und keine (durch die Größe) harten Schatten zu erlangen. Weiterhin wäre ich auch vorsichtig mit zu vielen Lichtquellen: Es würden sich dann (unlogische) Doppelschatten z. B. an Stuhlbeinen ergeben.
Sehr gute Erfahrung habe ich damit gemacht, den Lichtabfall via Photoshop (Einstellungseben Gradation; Verlauf) zu korrigieren, wenn ich zuvor auf die Schatten (Bereich am weitesten von der Lampe entfernt) belichtete. Ich denke, darum wirst du nicht umhin kommen, wenn nicht sogar gewollt (Fensterlicht simulieren).
Ich selbst bin jedoch nicht im Besitz großer Softboxen. Wirklich am einfachsten wäre es, wenn man einfach indirekt über (möglichst weiße) Wände oder hohe Decken Blitz. Dies ersetzt die großen Lichtformer. Dabei dürfen diese Flächen natürlich keinesfalls mit auf dem Foto sein. Jedoch kann man (bei Verwendung eines Stativs) diese (nun viel zu hellen) Decken mit einer weiteren Aufnahme fotografieren und später per Photoshop eine Montage anfertigen.
Das klingt vielleicht abenteuerlich. Doch ich behaupte, dass so etwas (Photoshop, Bildmontagen) sicherlich auch bei Profis nicht selten der Fall sein muss, auch wenn es der Laie vielleicht nie denken würde.
Es gibt noch eine andere Möglichkeit, Räume auszuleuchten: Der Wanderblitz. Hierzu plane ich schon länger einen Artikel. Das Problem bei dieser Technik: Es muss zunächst völlig dunkel im Raum sein. Es gibt hierbei jedoch einen äußerst wirksamen Trick: Die Voraussetzung sind Kameras, die tatsächlich echte Mehrfachbelichtungen beherrschen. Mit echt meine ich eine Lichtsummierung auf dem Sensor (wie bei der analogen Fotografie) und keine bloße Überlagerung von Layern. Zumindest meine „semiprofessionelle“ Nikon beherrscht diese Funktion. Dann kann man den Raum mit bis zu 8 Einzelaufnahmen belichten und entsprechend jeweils die einzige Leuchtquelle anders setzen (hier jedoch auch aufpassen wegen Doppelschatten). Zusätzlich kann das Umgebungslicht mit einfließen.
Ich gebe jedoch zu, dass ich hier zwar durchaus Praxiserfahrungen gesammelt habe, jedoch noch nicht soo viel. Was ich jedoch weiß: Da jeder Raum anders ist, ist immer ein angepasstes Lichtsetup von Nöten. Hier sollte man dann auch den manuellen Weißabgleich nicht vergessen, wenn das Licht steht (sonst gibt es Farbstiche durch entsprechend farbige Gegenstände im Raum).
Ich hoffe, ich konnte dir nun ein paar Winke mit auf den Weg geben.

Florian | am 10. April 2016

Hallöchen,

Ich suche schon einige Zeit das Internet nach Informationen zum Thema Licht bei Interior-Fotografie ab. Leider ohne großen Erfolg. Ich fotografiere Innenräumen im Rahmen von Immobilienfotografie und möchte einen Raum (sowohl möbliert als a Ch unmöbliert) optimal ausleuchten (zusätzlich zum vorhandnen Licht). Mich interessiert innerster Linie, welche Lichtformer sich hierfür am besten eignen. Hast du dazu einen Rat oder gar einen Artikel? Ich bin leider nicht fündig geworden.

Viele Grüße
Florian

Detlef Degner | am 1. April 2016

Hallo,
eine Bemerkung zum Thema Kreuzpolblitzen (lt. Beitrag). Ich habe dies des öfteren gemacht. Exakt ausgerichtet, wie angegeben. Trotzdem ist das Blitzlicht (Zentrum im Bild) nicht total ausgeblendet. Natürlich, verglichen mit der Variante ohne Polfilter auf Kamera und Polfilterfolie vor Blitz, ist ein Verbesserungseffekt sichtbar, aber gemäß dem in Ihren Beitrag angeführten Beispiel, nicht die Bohne.
Tschüß
Detlef Degner

Tom | am 21. März 2016

Hallo, ja bei HSS muss das Blitzgerät einiges leisten, was seine ursprüngliche Funktion etwas widerspricht: Aus der „Blitzbirne“ wird dann für einen kurzen Moment eine „Dauerleuchte“. Und genau dies verlangt der Konstruktion einiges an Leistung ab. Sprich: Wenn der Blitz über eine längere Zeit leuchten soll, kann dies nur durch eine reduzierte Leistung erfolgen. Was jedoch das Verhältnis Verschlusszeit / Blitzdauer bzw. Leistung anbelangt, bin ich selbst überfragt. Ich habe HSS bisher nie genutzt / benötigte dies bisher nicht. Ich denke, dies ist je nach Kombination auch immer unterschiedlich. Aber wie gesagt, bei HSS bin ich erstmal raus. Da habe ich tatsächlich zu wenig Erfahrung bzw. konnte noch keinen Artikel darüber verfassen.

Joe | am 21. März 2016

Hi, stimmt es wenn man in HSS blitzt (mit Systemblitzen) dann Leistung verloren geht? Wenn ja bei allen Blitzen? Oder kommt es dann auch auf die Verschlußzeit an, 1/500s 80% Leistung und bei 1/4000s 50%.

Tom | am 19. März 2016

Hi Reiner, die Anleitung hatte mir ein Leser des Blogs geschickt. Schreibe mir doch einfach eine E-Mail (übers Impressum auffindbar) und ich werde den Kontakt herstellen.

Tom | am 19. März 2016

Hallo Gerhard und danke für das Lob! Ich habe meinen YN565 jedoch vor einiger Zeit weggegeben, da ich TTL letztendlich nie benutzt hatte. Das heißt, ich kann nicht mehr nachschauen! Tut mir leid, dass ich nicht helfen kann.

Reiner Lorenz | am 18. März 2016

Hallo Tom,
ich suche schon länger nach einer deutschen (zuverlässigen) Bedienungsanleitung für den YN565-EX II, um diese für meine Kursteilnehmer kostenlos zur Verfügung zu stellen. Da ich sie hier gefunden haben, ist meine Frage, ob ich Deine PDF weiterverbreiten darf (als Download und/ oder Print). Link zu blitz-fotografie ist selbstverständlich.
Beste Grüße Reiner

Gerhard | am 17. März 2016

Guten Tag,
bitte wo und wie teile ich dem YN565 ex mein Kameramodell mit und zeigt der Blitz die Synchronisation auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang?
Jetzt schon herzlichen Dank
Gerhard

PS Gute Blitz Blog Seite

Stefano Gonzo | am 14. März 2016

Hallo TOM,
hätte eine Frage:
Kann man mit dem YN622C-TX mehrere YN560 Mark III Blitze über ihren internen Funkempfänger auslösen, ohne darunter einen YN622C Mark II zu schallen?
Danke für die Antwort.
Grüße Stefano

P.S. Habe im Internet folgendes gefunden, und kann mir daraus keinen Reim machen. Kannst du mir helfen, was das genau bedeutet?
„Mit dem aktuellsten Firmware Update der Yongnuo Steuereinheit YN-622C-TX lassen sich mit der Steuereinheit YN560-TX neben der direkten Steuerung der Yongnuo YN560-III Blitzgeräte auch gleichzeitig TTL Blitzgeräte auf YN-622C Funk-Blitzauslösern manuell in der Blitzleistung steuern. Dazu wird sowohl die Steuereinheit YN-622C-TX (schleust die Steuersignale nur durch), mindestens ein Funk-Blitzauslöser YN-622C und die Steuereinheit YN560-TX benötigt.“

Tom | am 13. März 2016

Hi Alex, nein: Der YN685 besitzt keine Masterfunktion. Ich vermute auch, irgendwann wird es dann wieder einmal einen neuen Yongnuo geben, der dann zusätzlich auch noch einen Master-Mode oben drauf hat. Das (der Aufbau nach und nach) ist halt Firmenpolitik.

No there is no radio master mode with the YN685.
YongNuo will likely bring out a full master and slave version later.

(Quelle)

Die eingebaute Funkeinheit ist eine reine Empfängereinheit für den Blitz selbst. Ein Sendemodul (Master für weitere Geräte) ist also nicht vorhanden.

Alex | am 13. März 2016

Hey,
ich bekomme nächste Woche einen Yongnuo YN685 geschenkt und habe bereits einen Canon Speedlite 430ex II. Meine Frage ist nun ob ich den Yongnuo als Mastereinheit verwenden kann und den Canon als slave, oder ob ich mir noch eine Yongnuo YN622C II oder einen
Yongnuo Blitzgerät Speedlite YN568EX-II kaufen muss.

Danke im Voraus

Alex

Tom | am 10. März 2016

Hi Jan, zunächst stellt sich die Frage, ob du die TTL-Belichtungsautomatik deiner Kamera weiter nutzen möchtest oder ob du die Blitzgeräte je manuell einstellen möchtest. Ich selbst arbeite am liebsten manuell, was zumeist auch das Sinnvollste ist, es sein denn, du hast Motive, die sich bewegen (in Bezug zu den Blitzgeräten).
Falls das manuelle Einstellen der Leuchten der Fall sein sollte, empfehle ich den Yongnuo YN560-III. Die haben bereits einen Funkempfänger eingebaut. Zum Auslösen von der Kamera reicht ein RF602-Sender oder ein einziger RF603-Transceiver. Möchtest du die Blitze bequem in Leistung und Zoom von der Kamera fernsteuern, benötigst du den YN560TX.
————————————
Möchtest du jedoch die Leistung je automatisch geregelt haben, benötigst du sowohl einen anderen Blitz von Yongnuo als auch andere Funkauslöser. Ein günstiger und guter TTL-Blitz wäre der YN565EX (nur für Canon oder Nikon). Der benötigt zum Fernauslösen bzw. zur TTL-Übertragung per Funk je einen YN622 Transceiver. Blitzt du manuell, wird der Einkauf jedoch wesentlich günstiger.

Grüße

jan | am 10. März 2016

hey,
bin gerade durch zufall auf die webseite gestoßen.
wenn ich drei blitze verwenden möchte von yongnuo, welche würdet ihr empfehlen und welche funkauslöser bräuchte ich dafür um die seperat von der kamera auszulösen?
danke und viele grüße
jan

Klaus | am 9. März 2016

Keine Frage … nur Lob
Fotografie war lange mein Hobbys ( mein Vater war auch Fotograf) und das „Blitzen“ war auch eine Spezialität von mir.
Dann habe ich nehr als 30 Jahre die Kamera (damals natürlich noch Analog) im Schrank gelassen. Jetzt neben einer Digitalen wieder wach geküsst.
Deine Artikel helfen ungemein mich wieder an alles zu erinnern und mich auf den neusten Stand zu bringen… Hat sich ja viel getan in dem Bereich.
Meinen Respekt und viel erfolg bei all deinen Projekten

Klaus

Tom | am 4. März 2016

Hallo zurück und danke. Diese Aufkleber-Tabellen dienen mir dazu, vorher grob einschätzen zu können, welche Leistung am Blitz oder Blende an der Kamera ich einstellen muss, wenn ein bestimmter Abstand (Lichtquelle-Motiv) besteht. Ich bin da etwas akribisch.
Die Anleitung zum Yongnuo YN560 III gibt es seit einiger Zeit auch auf deutsch.

Iwo | am 4. März 2016

Hallo, ich habe seit 2 tagen 2 x YN560III und den YN560-TX und mußte festestellen, das die Anleitung in Chinesisch ist und mein Chinesisch gleich null ist :-)…..Mit dem Englischen klappt es auch nicht so gut. Das zweite….ich habe das mit dem was du auf deinen blitzen geklebt hast nicht so ganz verstanden.
Ansonsten muss ich sagen, deine Seite ist sehr gut

Tom | am 3. März 2016

Hallo, hier kann ich sicher helfen. Das RF603-Funksystem überträgt ja keine TTL-Steuersignale /-Messsignale. Der Blitz löst natürlich aus, jedoch immer bei maximaler Leistung, sofern er im normalen TTL-Modus eingestellt ist. Er müsst im manuellen Modus eingestellt werden, z.B. auf 1/32 Leistung.
Das Einstellen der ISO auf minimalen Wert von 100 oder 200 ist auch bereits ein guter Ansatz.

Ludger | am 2. März 2016

Hallo!

Für meine Nikon D7100 habe ich bislang den Metz Blitz 44 AF-1 verwendet. Ich habe mir nun zusätzlich die Blitzauslöser Yongnuo RF603 II besorgt und festgestellt, dass die Bilder stark überbelichtet werden. Woran kann das liegen? Habe die ISO-Automatik schon rausgenommen und den Blendenwert erhöht, dennoch sind die Bilder deutlich zu hell.
Gibt es hierfür eine Erklärung?

Gruß
Ludger

Tom | am 28. Februar 2016

Hi Lars und danke auch dir für das Lob!
Hätte ich doch noch einen 622er hier! Ich hatte meine wegen chronischem Nichtgebrauch weggegeben. Ich muss hier also passen, ob Leistung und Zoom bei aufgesetztem YN560 steuerbar wären. Ich würde eher sagen nein, da die 622er für die TTL-Blitze von Yongnuo gebaut wurden.
Der eingebaute Funkempfänger deines YN560-III ist damit jedenfalls nicht kompatibel, doch das weißt du sicher.
Grüße

Tom | am 28. Februar 2016

Hallo Bernd, ich habe auch das SCA300-Kabel für meinen CT-3. In meinem Fall ist am anderen Ende eine Nikon-Belegung dran. Ich weiß nicht, wie es bei Sony ist (haben die nicht eh so einen exotischen Blitzschuh?). Jedenfalls kommt es bei den alten SCA-Steckern öfter mal zu Problemen mit Digitalkameras, weil die das „alte“ TTL nicht verstehen (ohne Vorblitz). Sollte der SCA-Adapter jedoch einer der Sorte sein, die nur einen einzigen Mittenpin besitzt, dann wäre es kompatibel zu jedem „Standard-Blitzschuh“, wenn Ihre Kamera einen solchen besitzt. Sollte die Sony den systemeigenen Blitzschuh haben, gibt es hierzu Adapter. Sollte gar kein Blitzfuß vorhanden sein, ließe sich der Metz nur über den eingebauten Blitz (falls vorhanden) auslösen und zwar mit einer Servoblitz-Zelle.

Lars | am 28. Februar 2016

Hallo,
was für eine geniale, informative Seite! Ich bin wirklich begeistert! Ich bin auf der Suche nach einer Antwort durch ein paar Foren gestolpert, habe viel gelesen und bin nun eigentlich noch verwirrter als vorher 🙂
Ich besitze einen YN-622-TX Transmitter (Commander) und 2 YN-622 Transceiver. Wenn ich mir 2 YN-560III Blitze kaufe und diese auf die Transceiver stelle, kann ich den Blitzzoom und die Blitzleistung von dem Commander aus einstellen? Ich habe von „das geht“ bis „das geht nicht“ so ziemlich alles gelesen und gefunden 😀
Nach meinem Verständnis geht TTL und HSS natürlich nicht, weil der YN-560III das nicht kann, aber muss ich, um die Blitzparameter zu verstellen zu dem Blitz hinlaufen oder erkennt er die Veränderungen die vom Commander über den Transceiver zu ihm gelangen?

Vielen Dank im voraus!

Lars

PS: Hier schau ich jetzt öfter vorbei! Nochmals, toller Blog!

Bernd Steiner | am 28. Februar 2016

Hallo,
ich habe jetzt seit fast 2 Stunden die Seite(n) durchgelesen, einfach Klasse!!!.
Jetzt zu meine Frage, ich habe eine Sony nex 5n, mit einem Adapter Ring kann ich auch meine alten Minolta MD Objektive verwenden.
Ich habe auch noch einen Metz 45 CT-3 Blitz, System SCA 300.
Haben Sie Erfahrungen oder können Sie mit Tipps geben, wie ich den Blitz mit der Kamera verbinden kann?
Schon mal vielen Dank für die Antwort

Tom | am 22. Februar 2016

Hi Michael, ich fotografiere ebenfalls viel mit analogen Kameras. Daher wollte ich es natürlich auch konkret wissen. Ich kenne auch die Problematik, dass alte Analogkameras mit Schlitzverschluss bis z. B. nur 1/60 den Blitz synchronisieren können. Da ist man bei einem solchen Gebiet schon recht eingeschränkt bzw. benötigt ordentlich „Blitz-Power“ um gegen die Sonne blitzen zu können.
Jedenfalls messe ich dann immer zunächst den Hintergrund aus, dass dieser einigermaßen akzeptabel abgebildet wird (Schattenzeichnung). Bei Gegenlicht messen ist delikat. Ich selbst selbst messe hierzu einfach punktuell (also ohne Kalotte) den Boden an! Das funktioniert sehr gut, wenn dieser z. B eine Wiese ist oder Asphalt.

Angenommen, hier wäre bei 1/60 Sekunde dann Blende 16 erforderlich. Dann überprüfe ich anhand des Abstandes Blitz-Motiv die zunächst tatsächliche Blende für den Blitz allein und ziehe von dem zwei Blenden ab. Ich schaue da auf meine Blitzleitzahl-Tabelle, weil es schnell geht. Mit dem Blitzbelichtungsmesser ausmessen geht natürlich auch. Würde der mir nun auch Blende 16 vorschlagen, würde ich den Blitz um zwei Werte in der Leistung korrigieren. Würde der Beli für den Blitz bei dem Abstand jedoch Blende 8 vorschlagen, ist alles bereits eingestellt, denn ich arbeite ja an der Kamera mit der (um zwei weiter geschlossene Blendenwerte) f/16.

Bei meinem Test muss das Blitzgerät also ca. zwei Blenden schwächer sein, als angegeben, damit es nicht zu künstlich bei Gegenlicht aussieht, sofern die Kamera auf den Hintergrund eingestellt ist. Probiere es aber sicherheitshalber auch um eine nur im 1 Blende korrigierte Blitzleistung aus.

Würde ich solche Porträts jedoch öfter mit der analogen Kamera aufnehmen, würde ich wohl besser zu einem Klapp-Aufheller mit weißer Overfläche greifen, anstatt einen Blitz nutzen. Da sieht man das Ergebnis bereits vor Ort gut und kann es variieren (Winkel Aufheller).

Michael | am 22. Februar 2016

Hallo,
vielen Dank für Deine tolle Anleitung „Aufhellen bei Gegenlicht“. Ich fotografieren analog, daher ist der Beli mein bester Freund und ich bin immer dankbar für Anleitungen, die auch auf die Messung mit einem Belichtungsmesser ausgerichtet sind.
Du schreibst in Deiner Anleitung, dass man den Hintergrund korrekt belichten soll. Ich habe eine Blitzsynchronzeit von 1/60, dieser Wert ist also fix. Dann einfach eine Objektmessung des Hintergrundes durchführen? Dadurch erhalte ich meinen Wert für die Blende!?! Soweit richtig?
Jetzt schalte ich den Beli auf Blitz um und suche die Leistung des Blitzes welche mit der Zeit-Blenden-Kombination von meiner ersten Objektmessung übereinstimmt. Und diese gefundene Leistung reduziere ich um zwei Blenden?
Stimmt das so?
Vielen Dank für Deine Antwort!
Gruß aus Magdeburg,
Michael

Tom | am 21. Februar 2016

Hallo, das ist ganz klar: Bei langer Belichtungszeit + Blitz kommt es zu einer „Dopplung“: Schnell leuchtet der Blitz alles aus. Doch die lange Belichtungszeit nimmt sich jetzt noch das Umgebungslicht vor. Und hier kommt es dann zu den Verwackelungen, wenn man kein Stativ nutzt. Oftmals sind dann zwei Bilder auf einem Foto zu sehen, die sich überlagern: ein scharfes (vom Blitz) und ein unscharfes (von der langen Belichtungszeit aus der Hand). Ich nutze öfter mal das zusätzliche Umgebungslicht beim Blitzen, arbeite dann aber gezwungendermaßen mit einem Stativ, wenn ich Belichtungszeiten langsamer als 1/30 Sekunde wähle.

Volker Rebhan | am 21. Februar 2016

Hallo,
die Beiträge sind m.E. auch für Anfänger super.

Ich habe viel verstanden zur Blitzfotografie.
Habe noch folgende Frage:

Ich Fotografiere mit derCanon 70D und nutze metz 52 AF-1.

Wenn ich in Räumen mit Belichtungszeiten längeren Belichtungszeiten, so ab 0,3 sec aufwärts wird das Bikld trotz Blitz verwackelt. Was habe da noch nicht kappiert.

Danke und Gruß VRE

Tom | am 20. Februar 2016

Hallo Olli, interessant, dass du gerade jetzt fragst: Ich plane demnächst einen Artikel genau darüber. Das Gerät lässt sich nämlich mit ein paar Handgriffen / ein bisschen Bastelei sehr gut und stabil mit einem Schirm / Stativ zusammen bringen. Ohne Bilder ist die Sache schwierig zu erklären. Schau mal in ein paar Tagen nochmal rein. (Das Ende der Schirmachse musste ich heraus brechen bzw. diese verjüngen.)

Edit: Hier stelle ich nun eine ausführliche Anleitung zur Montage mit einem Schirm bereit: Den Metz Stabblitz auf einem Stativ befestigen.

Oliver ritzmann | am 20. Februar 2016

Hallo Kollege,

>>>>>
Hier sehen Sie es noch einmal: Der Metz lässt sich hervorragend und äußerst stabil auf ein Stativ schrauben. Die Schiene des Stabblitzes dient zusätzlich zur stabilen Aufnahme eines Blitzschirmes. So sieht eine vernünftige Strobisten-Leuchte aus! Und so macht es auch Spaß: Blitz, Schirm und Stativ passen bequem in einen Rucksack!
<<<<<

Wie hast Du den Blitzschirm am 45 CT-4 befestigt?
Die Gewindebohrung ist leider dünner als die Schirmachse.
Weitere Aufnahmebohrungen hat die Blitzschiene nicht.

Gut Licht, Olli
FC: Aufhellblitzer

Anita | am 14. Februar 2016

Ich bin Künstlerin und möchte gerne meine Bilder (vor allem Ölbilder, 60 x 60 cm) zwecks Vervielfältigung in bestmöglicher Qualität fotografieren. Ich möchte also hochwertige Drucke herstellen.

Ich habe die Kamera Canon EOS 6 D und das Fixobjektiv Canon EF 50 mm 1,4 USM. Ich habe 2 externe Studioblitze sowie den Canon blitz 430EX III-RT. Ich stelle mir die Frage nach der optimalen Auftellung der Blitze sowie der Blendeneinstellung.

Herzlichen Dank! Anita

Tom | am 14. Februar 2016

Hallo Heinz nochmal, eigentlich klingt dies logisch, was du sagst. Also eigentlich müsste es gehen. Besitzt dein SCA-Adapter einen eigenen Schalter (M TTL A)? Dieser müsste auf „M“ oder „A“ stehen. Jedoch hatte ich selbst noch nie an einem SCA-Adapter gebastelt bzw. besitze nur den für Nikon. Dieser funktioniert selbst ohne Umbau auf Canon. Mit der Pentax-Belegung habe ich keine Erfahrung.

Heinz | am 13. Februar 2016

Guten Abend,
habe den SCA 372 für Pentax.
Möchte nur den Mittenkontakt nutzen.
Habe jetzt alle „Füßchen“ rausgenommen außer Mittenkontakt (2x Masse. 1.Mitte) und 2 Füßchen wie am originalen Adapter. Funktioniert nicht! Was läuft falsch ???

MfG

Tom | am 10. Februar 2016

Hallo! Ja, du kannst die Blitzgeräte durchaus auch per Zelle auslösen. Dies wird aber nur funktionieren, wenn man in Innenräumen (dank Reflexionen an Wänden kein „Sichtkontakt nötig“) ist oder draußen, wenn „Sichtkontakt“ besteht und die Umgebungshelligkeit nicht zu hoch ist.
Der Vorteil von Funkempfängern ist eben die Zuverlässigkeit und dass man bei manchen Systemen auch die Leistung der Leuchten bequem von der Kamera per Funk einstellen kann.

Grüße zurück.

AndyWild | am 9. Februar 2016

Hallo Tom,

super Portal danke für die vielen Infos.

Was ist der Unterschied zwischen Empfänger und Slave-Zelle? Brauche ich denn überhaupt einen Funk-Empfänger, ich kann doch die Blitze immer über die Slave-Zelle auslösen lassen?

Danke, viele Grüße
Andy

ps: ich bin Foto-Anfänger

Tom | am 7. Februar 2016

Hi Thorsten, danke für die Blumen! Ich muss zugeben, dass das Thema Geschwindigkeit bei mir bisher nie eines war! Wenn du bei deinen Sujets („Actionfotografie“) nicht darauf verzichten kannst, dass der Blitz auf solch kurze Abbrennzeiten kommen muss (1/8000 S.), dann wirst du wohl auch einen Fernauslöser benötigen, der dies unterstützt. Wie gesagt, das ist ein Thema, mit welchem ich bisher nie in Kontakt kam, da meine Motive immer von langsamer Natur sind.
Was mir hierzu nur gleich in den Sinn kommt, ist, dass ein Blitzgerät, welches eine so kurze Leuchtdauer von z. B. 1/8000 Sekunde besitzen soll, entweder ein teurer echter Studioblitz / Porty sein müsste (mit denen arbeite ich nicht) oder ein Aufsteckblitz, dessen Leistung sehr herunter gedrosselt werden muss. Nur dann blitzt letzterer so schnell. Und das bedeutet ja gleichzeitig, dass parallel dazu die ISO-Einstellung der Kamera sehr hoch eingestellt werden muss, sonst wäre der Blitz viel zu schwach.
Aber ob du bei Sportaufnahmen tatsächlich solch kurze Abbrennzeiten benötigst, weiß ich, wie gesagt nicht. Ich habe da so eine Tabelle:
Abbrennzeiten vom Blitzgerät
Diese bezieht sich eigentlich auf die nötigen Verschlusszeiten von sich schnell bewegenden Motiven (unterteilt in drei verschiedene Richtungen). Vielleicht hilft sie dir auch weiter, um die nötige Abbrennzeit für die jeweilige Situation einschätzen zu können.

Achso: Der eingebaute Funkempfänger deines Yongnuo YN560 ist nicht mit dem YN622-System kompatibel. Falls du das nicht weißt.

Thorsten | am 6. Februar 2016

Hallo Tom, ich bin gerade bei meiner „Informationssuche“ auf deinen sehr umfassenden Blog gestoßen. Ich versuche mich gerade mit dem Thema Blitz näher zu beschäftigen aber mit raucht ehrlich gesagt gerade der Kopf vor Zahlen und Systemen. Daher wollte ich mal fragen ob du mir weiterhelfen kannst/einen Tipp geben kannst.

Aktuell habe ich den YN560 IV zusammen mit dem YN560TX Sender zum (entfesselt) blitzen. Nun möchte ich mit der Studiofotografie anfangen und mir entsprechend einen Studioblitz zulegen. Da ich generell aber auch Sportaufnahmen machen möchte (Studio und mobil) versuche ich gerade mal meine Sachen mit den Yongnuo YN-622N TX System zu vergleichen. Soweit ich es heraus bekommen habe ist dieser ja deutlich schneller 1/8000 im vergleich zu 1/320.
Somit besser für Sportfotos/Einfrieren?
Bevor ich mir jetzt einen Studioblitz mit Auslöseeinheit z.b. zu meinem vorhandenen System hole und später dann doch merke das ich was schnelleres benötige und auf die 622 umsteigen muss und alles doppelt und dreifach habe frage ich mich ob es Sinn macht evtl. jetzt zu Beginn direkt umzusteigen?
Was wäre da dein Tipp/deine Erfahrung?
Einsatzgebiete könnten darüber hinaus auch Events sein oder Highspeedaufnahmen /z.b. Platzende Glühbirne etc pp..

Sehr umfassend 🙂 Freue mich auf deinen Ratschlag und lese jetzt auch nochmal weiter deinen Blog.

Tom | am 5. Februar 2016

Hallo! Der YN565 kann freilich bei Bedarf auch rein manuell bedient werden! Er lässt sich in mehreren Stufen fein einstellen. Und dies geht auch per „Fernbedienung“ direkt von der Kamera aus mit dem „YN622TX“. Hier lässt sich auch der Zoom steuern. Hier hatte ich etwas darüber geschrieben.

Alternative: Der Yongnuo YN560 III oder IV. Das ist ein rein manuelles Blitzgerät. Jedoch ist er nicht mit dem bei dir schon vorhandenen „YN622TX“ kompatibel sondern benötigt zur entfesselten Leistungs- und Zoomänderung den sogenannten „YN560TX„.

Tom | am 5. Februar 2016

Hallo Klaus, du hast mit dem YN685 einen Blitz, der auch die E-TTL-Automatik beherrscht. Das gleiche gilt für das YN622-Funksystem. Der 560TX und die 603er Auslöser verstehen das TTL von Canon nicht und lassen nur manuelles Blitzen zu. Nun muss man sich nur überlegen, ob der neue Blitz ebenfalls TTL beherrschen soll (und somit mit dem 622er gesteuert werden kann) oder ob hier eine rein manuelle Leistungssteuerung genügt (mit dem YN603 ansteuern). Ich selbst benötige TTL nur direkt auf der Kamera, wenn es schnell gehen soll. Für richtige entfesselte Blitzaufbauten nehme ich immer manuelle Blitzgeräte. Ich selbst würde daher den monetären Aufschlag sparen und mir einen manuellen Yongnuo-Blitz holen (den YN560 III).
Jetzt kann ich dir aber gar nicht sagen, ob sich letzterer ebenfalls auf einem YN622-Empfänger ansteuern lässt oder ob diese nur mit TTL-Blitzen funktionieren (ich habe meine 622er nicht mehr).

Reiner | am 4. Februar 2016

Hallo Tom
Ich habe mir jetzt YN 622 C gekauft Contoller und Transceiver jetzt will ich mir noch zwei Yonguou Blitze kaufen mit der Leitzahl 58. Ich will die Blitze nur im Manuellen modus Verwenden aber mit dem Controller fernsteuren in der Lichtmenge und Zoom. Der YN 565 EXII hat ja noch TTL gibt es noch einen ohne TTL?

Beste Grüße
Reiner

Klaus | am 3. Februar 2016

Hallo
Bin neu hier und hab ne Frage.Ich benutze eine Canon 6d und eine Canon 7d. Nun fange ich an mich mit dem entfesselten Blitzen zu befassen. Wahrsscheinlich habe ich einige Sachen unnötig gekauft. Habe Yongnuo 685 Blitz, 622 Sender u. 2 Empfänger. 560TX und 2 603 II. Nun möchte ich einen zusätzlichen zweiten Blitz kaufen. Welchen Blitz kann man empfehlen bei den Teilen die ich schon habe.möchte halt die beiden Blitze oder auch mehr von einem Grät aus steuern.

Gruß
Klaus

Tom | am 1. Februar 2016

Hallo, da musste ich jetzt selbst auch mal nachschauen, da ich den Anschluss nicht nutze. Es sind 2,5 mm also der kleinere Klinkenstecker.

the RF-603 an uncommon 2.5 mm size

(Quelle)

ytschi | am 1. Februar 2016

Hallo, ich habe einen Yongnuo RF-603C Funkauslöser und
möchte wissen welchen Klinkenanschluss er hat?
2,5 oder 3,5 mm? Kann ich das abmessen und wenn ja

karl | am 26. Januar 2016

Hallo Tom
Vielen Dank für die ausführlichen Infos.
Weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog.
Karl

Tom | am 26. Januar 2016

Hallo, ja! Hierzu muss die Kamera im manuellen Modus betrieben werden. Als nächstes muss die Belichtungszeit auf relativ schnell gestellt werden, also z. B. 1/200 Sekunde. Der ISO-Wert sollte auf 100 stehen. Die Blende muss dann variiert werden, je nach Stärke des Umgebungslichtes. Denn Für den Blitz ist die zuvor eingestellte Belichtungszeit nicht relevant, für das Umgebungslicht durchaus. Jenes sollte nun recht dunkel abgebildet werden (also auch die Wolken eher dramatisch). Die Person wird nun durch das Blitzlicht genügend aufgehellt. Der Hintergrund / der Himmel wird viel dunkler bzw. „dramatischer“ wieder gegeben.
Diese Technik hat aber auch Grenzen: Sie wird mit einem einfachen Aufsteckblitz nur funktionieren, wenn dieser vielleicht ca. drei Meter oder noch weniger von der Person platziert ist. Ansonsten wird seine Stärke nicht mehr ausreichen, um bei der vorher eingestellten Blende (hoher Wert) und ISO (niedriger Wert) für genügend Leuchtstärke zu sorgen. Genau aus diesem Grund interessiere ich mich (hier auf dem Blog) auch oft für besonders starke Blitzgeräte, mit denen die Helligkeit des Umgebungslichtes „übertüncht“ werden kann.

karl | am 26. Januar 2016

Ist es möglich dramatische wolkenaufnahmen und einer Person im Vordergrund mit aufsteckblitz(en) zu erstellen?

Tom | am 7. Januar 2016

Hallo, bisher wurden die Yongnuo-Anleitungen aus dem Englischen von Privatleuten oder Händlern ins Deutsche übersetzt. Ja, es gibt mittlerweile tatsächlich eine deutsche Anleitung für den TX560. Die Bedienungsleitung kann man sich hier herunter laden.
Grüße und viel Spaß damit.

Alpenstaub | am 7. Januar 2016

Hallo,

gibt es mittlerweile auch eine deutsche Bedienungsanleitung für den Yongnuo 560-TX ?
Beste Grüße

Tom | am 6. Januar 2016

Hallo und zurück zunächst die Wünsche! Ich habe mit Leica TTL keine Erfahrung. Ich gehe jedoch davon aus, dass auch hier für eine TTL-Lösung mit Vorblitz realisiert wurde, wie es bei allen (?) Digitalkameras der Fall sein dürfte. Das heißt: Ich glaube nicht, dass die alten „analogen“ Blitzgeräte hierfür kompatibel sind, so wie auch der Metz 40 MZ 2. Ich hatte einmal nach dem Adapter nachgeschaut. Dort heißt es bei Conrad:

Metz SCA 3502 Adapter/ Leica Für Leica Kameras R8, R9 und M6 TTL

Es wird also nur auf die Leica „Klassiker“ (analog) eingegangen.

Wolf wilder | am 5. Januar 2016

Ich habe einen alten Metz 40mz-2 mit Scan 3101 für Canon ursprünglich.
Kann ich diesen Blitz mit folgenden Adapter: Metz SCA-System 3502 M5.
Auf einer Leica T betreiben und werden die Daten auf die Camera übertragen?

Mit Dank und guten jahreswünschen aus dem Norden
Wolf wilder

Wäre hilfreich und freundlich so sie mir antworten. Danke.

Tom | am 17. Dezember 2015

Hallo! Ja, da scheint es leider keine andere Möglichkeit zu geben, als mit einem Slave-Auslöser zu arbeiten. Wenn sich der interne Blitz wenigstens auf „manuell“ stellen lässt, reicht hier ein alter Slaveauslöser. Ansonsten benötigt man einen, der den Vorblitz berücksichtigt und erst beim zweiten, tatsächlichen Blitz auslöst. Manche Blitzgeräte (wie mein Yongnuo) haben bereits so einen Modus (Slave bei ignorieren des Vorblitzes) eingebaut.

Wolfram Deutschmann | am 17. Dezember 2015

Ich habe eine Nikon-Bridge-Kamera P510, die hat weder einen Blitzanschluss, noch überhaupt einen Blitzschuh. Aber ein eingebauter Klappblitz ist vorhanden.
Kann ich durch den eingebauten Klappblitz ein externes Blitzgerät mit Slave-Funktion auslösen und ist das sozusagen die einzige Möglichkeit mit einem externen Blitz zu arbeiten?
Ansonsten hast du einen tollen Blog und vielen Geistesblitzen…

Tom | am 2. Dezember 2015

Hallo, als Fernauslöser-Empfänger der Kamera selbst steht nichts in der Bedienungsanleitung. Theoretisch müsste es gehen, wenn man sich einen Adapter baut (denn hier wird ja nur ein „Stromkreis“ geschlossen). Das habe ich aber nicht ausprobiert. Der 622TX hat hierzu ja die gesonderte Klinkenbuchse über die er offiziell auch als Empfänger zum Fernauslöser für die Kamera selbst wird. Grüße

Raimund Messer | am 2. Dezember 2015

Hallo,
lässt sich der auf der DSLR befindliche Yongnuo 622C per Kabel mit der Kamera verbinden und auch als reiner Fernauslöser verwenden, oder geht das nur in Verbindung mit 622 TX.

MfG

R. Messer

Tom | am 21. November 2015

Moin, so ein Kabel wird sich wohl am besten via Ebay finden lassen, jedoch bestenfalls (am günstigsten) mit einem alten als „defekt“ oder „Funktion unbekannt“ beschriebenen Stabblitz. Hier gibt es zwei Sorten von Kabeln: Das „normale“ besitzt am anderen Ende den winzigen „PC-Sync-Stecker“, welcher zunächst nur in entsprechende Buchsen gesteckt werden kann (die viele Digitalkameras nicht besitzen). Dann gibt es aber noch Kabel für das sogenannte SCA-300-System: Hier sitzt am anderen Ende tatsächlich ein Stecker, der auf den normalen Blitzschuh der Kamera geschoben werden kann. Dabei muss (bei Verwendung einer Digitalkamera) darauf geachtet werden, dass man jenen SCA-300-Stecker hat, der nur einen einzigen Pin in der Mitte besitzt (also ohne TTL-Funktionalität, die eh nur bei alten Analogkameras funktioniert). Am anderen Ende dieser beiden Kabel sitzt der obligatorische flache sechspolige Stecker, der an der Seite vom Stabblitz eingesteckt wird. Hier ein Bild vom SCA-300-Stecker:
Stecker SCA-300 an DSLR

Ich mache es jedoch anders: Ich nutze zur Verwendung des Metz-Stabblitzes an der Digitalkamera das Kabel am Stabblitz, welches am anderen Ende den besagten PC-Sync-Stecker hat und diesen stöpsele ich einfach in einen kleinen Adapter PC-Sync auf Blitzschuh:
Adapter für PC-Sync Stecker
Diesen Adapter hatte ich seinerzeit für wenig Geld bei Amazon bestellt. Es gibt sie auch noch mit zusätzlicher Möglichkeit, einen weiteren Blitz aufzustecken. Wichtig ist hierbei nur die vordere runde PC-Sync-Buchse.
So betreibe ich z. B. den Metz CT 4 an meiner DSLR. Natürlich ist dadurch nicht die TTL-Automatik-Funktion des Metz-Blitzgerätes nutzbar. Diese funktioniert aber ohnehin bei diesem alten Blitz nicht an Digitalkameras: Der CL4 besitzt noch das alte TTL, welches (innerhalb der Kamera) zwingend einen fotografischen Film als Reflexionssfläche für einen dort positionierten Sensor benötigt. Daher wurde bei Einführung der Digitalkameras bei allen Blitzgeräte-Herstellern ein anderes TTL-System eingeführt (nämlich jenes mit Vorblitz / Messblitz). Das wird von diesem Metzblitz nicht unterstützt. Was jedoch auch bei einer DSLR freilich funktioniert ist der sogenannte Computerblitz, mit welchem der CT4 / CL4 ausgestattet ist.

Klaus Eschhaus | am 21. November 2015

Ich suche ein Verbindungskabel
vom Blitzschuh zum Biltz für
45 ct4 Stablitz Ich habe den Blitz günstig beckommen und kann den Rest vom Meinen Alten Blitz übernemmen
45 cl4

Tom | am 15. November 2015

Hallo und danke für das Lob! Yongnuo wird sich wohl nur auf die Großen Zwei, also Nikon und Canon, konzentrieren. Vielleicht wird sich hier in Zukunft noch etwas ändern und auch andere Systeme wie eben Olympus, Pentax oder Sony, …? Ich weiß es nicht. Sicherlich spielt hierbei auch eine lizenz-rechtliche Frage eine Rolle, obwohl mir die bei dem chinesischen Drittanbieter ohnehin etwas fragwürdig erscheint (dürfen die das überhaupt?). Kurz: Ich weiß es leider auch nicht.

Tolek | am 14. November 2015

ganz toller. verständlicher Blog!!
Ich habe für meine Canons das YN622c TX und zwei YN 622c.
Klappt alles hervorragend.
Seit kurzem habe ich die Olympus OMD E-M1 gibts hierfür auch eine Lösung von Yongnuo? Die o.g.Teile passen hier nicht.

Tom | am 22. Oktober 2015

Hi Peter,
Ich fotografiere digital fast nur farbig. Eigentlich fotografiere ich mittlerweile sehr viel in Farbe, was früher anders war. Primär nutze ich Farbfilm (Kodak Portra 160). In S/W-Konvertieren habe ich bisher, wenn ich so nachdenke, nie gemacht. Im Mittelformat nutze ich den TriX, im Kleinbild den 400er TMax. Davon habe ich noch ein hübsche Menge an Filmen im „Tresor“.

Tom | am 22. Oktober 2015

Hi Mike, ich verstehe dich nicht so recht. Ich habe alle meine Blitzgeräte genau wie du getestet (allerdings sicherheitshalber etwas weiter entfernt als 1m): Blende gemessen und Das Produkt aus Abstand und angezeiter Blende genommen. Momentchen, jetzt verstehe ich dich doch, denn dein Abstand war ja ein Meter, so dass du mit 1 multiplizieren müsstest, was man sich ja dann sparen kann.
Du wunderst dich zurecht über die geringen gemessenen Werte. Platziere den Belichtungsmesser weiter weg. Bei einem Abstand von nur einem Meter bekommt der so viel Licht, dass er wahrscheinlich nicht korrekt arbeiten kann. Auch sei gesagt, dass durch eine Lichtmessung (mit Kalotte) immer eine geringere Leitzahl heraus kommt, als vom Hersteller angegeben! Der Grund hierfür sind Spiegelungen. Du ermittelst mit dem Belichtungsmesser eine „Konservative Leitzahl“. Siehe hier: https://www.blitz-fotografie.de/grundlagen/leitzahl-belichtung/#Die-konservative-Leitzahl

Gruß,
Thomas

Mike | am 21. Oktober 2015

Hallo Tom,
eine super Seite hast du hier. Sehr viel Wissen und Zeit steckt hier drin.
Ich habe eine Frage. Ich möchte mit einem Belichtungsmesser die Leitzahl eines Blitzes messen. Mein Versuchsaufbau ist so, dass ich einen Blitz 1m vom Belichtungsmesser aufgestellt habe.Ist es richtig , dass die angezeigte Blende gleich der Leitzahl ist? Bei mir sind die Werte viel niedriger. (z.B. Yongnuo 560 iV, Zoom 105mm, volle Leistung, Blende /LZ =32 !?!?)

Gruß Mike

Peter | am 20. Oktober 2015

Hi Tom,
mich würde deine Meinung zum Thema schwarz-weiß fotografieren vs. farbig fotografieren und dann digital nach schwarz-weiß konvertieren interessieren. Was bevorzugst du bei deinen Bildern? Du nutzt ja beispielsweise den „Kodak T-Max 400“ – ein schwarz-weiß Film. Fotografierst du digital nur farbig?
Bin gespannt auf deine Antwort.
Gruß Peter

Juergen | am 14. Oktober 2015

heje thomas,

nun,ich habe noch ein wenig mehr auf deiner seite(n) gestöber.
für mich, als blitzlaie, info pur. hut ab.

nun zur korrektur. eine canon 11 gibt es nicht. hässlicher fehlerteufel. ich meinte natürlich die canon G11 und wollte mich dem thema entfesseltes blitzen zuwenden und fand eben deine seite über das „funken und blitzen“

vielen dank für deine andwort.

jk

Tom | am 14. Oktober 2015

Hallo und danke zunächst für das Lob zum Blog. Ich kenne die „Canon 11“ nicht. Doch wenn es eine zeitgenössische Canon-Kamera ist, wird sie ja auch den standardisierten Canon-Blitzschuh besitzen bzw. das Canon E-TTL-System unterstützen. Genau so, wie der Yongnuo YN622C sowie der Y622C-TX dieses System unterstützt.
Demzufolge sehe ich kein Hindernis darin, dieses Funksystem zusammen mit der Kamera als auch mit dem Canon 430EXII-Systemblitz in Einklang zu bringen.

Juergen | am 12. Oktober 2015

habe heute deinen blog gefunden. für meine bedürfnisse eine mehr als interresante seite.
ich suche eine antwort darauf, ob ich meine canon 11 /Canon 430EXII Blitz mit zwei Yongnuo YN 622C Transceivern und Yongnuo YN 622C TX sinnvoll und problemlos kombinieren kann!

viele grüsse aus dem hohen norden, sl

Tom | am 13. September 2015

Hallo an den Norden! Das Gastmahl des Meeres gibt es so gar nicht mehr bzw. umstrukturiert. Ich hingegen komme eigentlich ursprünglich aus dem Norden / Ostsee. Ich hatte mich mal darüber gewundert, dass viele Matrosen früher gerade aus Thüringen kamen. Ich hatte mal alte „Das Magazin“ Ausgaben durchgeblättert (aus den 70ern). Dort gab es Werbeanzeigen für einen Dienst an der Ostsee. Das war wohl früher nicht unüblich. Oh, das ist ja das Blitzblog: Ich kenne es, dass alte Blitzgeräte nicht an modernen Kameras funktionieren wollen. Bei mir war es so, dass diese oft eine hohe „Triggerspannung“ besitzen und dadurch nicht ausgelöst werden können (wohl eine Schutzschaltung der Kamera). Seltsamerweise leuchtete beim Versuch des Auslösens immerhin die kleine Leuchtdiode am Blitz kurz auf. Obacht: Auch meine Funkauslöser wollen diese nicht auslösen. Ich meine mich zu erinnern, dass sogar einer nicht einmal mittels Slave-Zelle zum Blitzen zu bewegen war. Aber das kann man pauschal nicht sagen.

Willi Bohr | am 13. September 2015

Moin Thomas,

ganz große Klasse, Dein Blitzblog. Habe ich erst gestern entdeckt. Bis dahin war ich der Meinung alle guten Fotografieseiten zu kennen.
Ich bin zu Dir geraten, weil ich einen Fehlkauf getätigt habe. Ein Sunpak PF30X, was weder auf meiner G12 noch auf EOS 40D und 5D II zum auslösen zu bewegen ist. Der Testknopf reagiert aber. Deshalb werde ich das Dingens nun als Slave einsetzen. So kam ich hier her. Auch ich bin übringens ein geborener Weimarer, wohne jetzt bei Cuxhaven weil ich als nautischer Schiffsoffizier hier arbeite. Da hast Du es ja nicht weit zum Gastmahl des Meeres! Dort hab ich früher gern mal gegessen. ist der Schimumek noch Boss dort?
Viele Grüße von der Nordsee

Tom | am 1. September 2015

Ja, das stimmt: mit dem 560-TX kann man die Leistung der Yongnuo YN560 (III oder IV) bequem von der Kamera aus steuern (bis 100 Meter im Freien). Dann benötigt man keinen weiteren Sender mehr (der 560TX ist ja ein solcher + Leistungs- sowie Zoomregelung) und die Blitze haben den passenden Empfänger bereits eingebaut. Mehr benötigt man nicht.
Ich würde auch die etwas älteren YN560-III Blitze kaufen (statt die IVer). Die sind etwas günstiger. Der Bonus der IVer (Mastersteuerung für weitere Blitze) erübrigt sich ja bei der Verwendung des „Commanders“, da dieser ja ebenfalls nichts weiter als ein „Master“ ist.

Die Yongnuo-Blitzgeräte kommen übrigens immer mit einem Aufsteckschuh / Standschuh. Dieser hat unten ein Gewinde und so lässt er sich prima auf ein Stativ schrauben. Doch bei der Verwendung eines Schirmes benötigt man dann ja noch einen Schirmhalter (welcher meist ebenfalls einen Schuh für den Blitz bereit stellt):
Schirm mit Schirmhalterung
Hier ein Foto von der Schirmhalterung, wie ich sie nutze.
Hinter einem Schirm nicht vergessen, die Streuscheibe auszuklappen, damit möglichst viel vom Blitzschirm ausgeleuchtet wird.

Was ich vergessen hatte: Man kann die YN560er-Yongnuo-Blitze auch ganz simpel mit dem in der Kamera eingebauten Blitz auslösen (aber dann ohne TTL), indem einfach die eingebaute Servozelle der YN560er Blitzgeräte optisch angesteuert wird. Das geht aber nur innerhalb von Räumen und ansonsten, wenn „Sichtkontakt“ besteht, was bei der Verwendung von Schirmen schon eingeschränkt wird.

Jörg Jäger | am 1. September 2015

Erst einmal Danke für die schnelle Antwort!
Aber eine Frage hätte ich noch.
Wenn ich nun die Leistung der Blitze aus der Entfernung regeln möchte, bräuchte ich den Yongnuo 560-TX (Commander). Richtig?
Dann würde der Aufbau also aus Kamera + 2xYongnuo YN560III + Yongnuo 560-TX bestehen.
Oder brauche ich noch etwas um die Blitze zu steuern?

Bis denn
Jörg

Tom | am 1. September 2015

Hallo, sowohl die yn560 IIIer Yongnuo als auch das 622er Funksystem besitze ich auch. Für die manuellen (non TTL) Blitze wie die YN-560er benutze ich dieses Funksystem aber nicht, denn das 622er Funksystem ist nicht kompatibel zu den eingebauten Funkempfängern der Yongnuo-Blitzgeräte (YN560-III / YN560-IV). Für diese manuellen Yongnuos benutze ich das simplere Funksystem „RF602 oder RF603„. Das ist sehr praktisch, denn da benötige ich nur einen einzigen Sender auf der Kamera, die Blitzgeräte haben den Empfänger ja bereits eingebaut. Auch habe ich hierzu einfache Schirme und einfache Stative. Das ergibt bereits eine günstige, mobile und „spontane“ Ausrüstung, mit der man schon allerhand machen kann.

Möchte man jedoch TTL nicht missen, bringen mir die YN560er-Blitzgeräte (und die angesprochenen RF 602 / RF 603 Auslöser) nichts. Diese Geräte sind nur für das reine, manuelle Blitzen vorgesehen. Hier müssen also TTL-fähige Geräte her.
Ich habe auch den YN565, den Sie in Erwägung ziehen. Dieser hat volle TTL-Unterstützung, besitzt aber dafür keinen eingebauten Funkempfänger. Er ist mit den TTL-Transceivern „YN-622-TX“ kompatibel: Einer auf der Kamera, einer unter das Blitzgerät.
Außerdem kann der Yongnuo 565 gegebenfalls auch ohne Funksystem ausgelöst werden und zwar optisch inkl. TTL-Funktionalität. Hierfür muss entweder die Kamera die „Masterblitz-Funktion“ besitzen oder ein dort aufgestecktes Blitzgerät muss jene „Masterblitzfunktion“ besitzen: Es werden dann eine ganz kurze Folge von Steuerblitzen an den YN565EX gesendet, welche Informationen über die Lichtverhältnisse an den YN565 senden, quasi wie ein Morsecode. Ob Ihr Sigma-Blitzgerät diese Funktion beherrscht, weiß ich leider nicht, auch nicht, ob Ihre Canon 20D dies kann (kann sie es, wird der eingebaute Klappblitz zum Senden dieses Codes genutzt).

Ich persönlich würde jedoch immer das manuelle Blitzen empfehlen, wenn man Schirme bzw. Softboxen verwendet. Mit etwas Routine / Erfahrung hat man bereits beim ersten Aufbau die korrekte Lichtleistung manuell eingestellt, die man dann nach ein, zwei Testauslösungen nach Kontrolle via Histogramm bzw. Monitor noch fein regulieren muss. Dann hat man aber auch ein „stabiles“ Lichtset, welches sich in der Leistung nicht von selbst verstellt, so, wie man es ja auch im Fotostudio handhabt.

So, nun habe ich doch recht viel geschrieben und hoffe, nichts vergessen zu haben. Beste Grüße!

Jörg Jäger | am 1. September 2015

Hallo,
ich plane mich in blitztechnischen Dingen ein wenig aufzurüsten. Bei der Suche nach Informationen bin ich auf ihre sehr schöne und vor allen informative Seite gestoßen.
Ich denke, die Yongnuo Blitze sind ein guter Einstieg in die Materie. Bis jetzt habe ich, wenn überhaupt, mit meinem SIGMA EF-500DG Super an meiner Canon EOS 20D im E-TTL Modus geblitzt.
Ich hatte mir als Einstieg gedacht 2x YN-560 III + YN-622C-TX zu kaufen (plus Stative und Schirme). Ist das eine sinnvolle Kombination? Oder sollte ich lieber zwei YN-565 EX II nehmen und diese mit meinem SIGMA Blitz oder dem internen Kamera Blitz auslösen (geht das überhaupt? Habe ich dann für den Anfang E-TTL Unterstützung?)
Oder ist eine noch völlig andere Kombination für den Anfang sinnvoll, auf die ich noch nicht gekommen bin?
Vielleicht können Sie mir weiter helfen bei der Entscheidungsfindung.
Danke
mfG
Jörg Jäger

Tom | am 30. August 2015

Hallo Horst, ich bin da ehrlich überfragt. Ich habe derzeit meinen TTL-Blitz nicht im Haus, dass ich es einfach selbst ausprobieren kann (geschweige denn kompatible Slave-Blitze). Kurzum: Das weiß ich leider auch nicht.

Horst Schäfer | am 30. August 2015

Hallo Tom,
zunächst einmal ein Dank für diesen sehr informativen Blog; er war für mich bereits jetzt schon sehr hilfreich! So habe ich meine Canon 6D und den Canon 430EXII Blitz mit zwei Yongnuo YN 622C Transceivern nachgerüstet, um mit voller ETTL-Unterstützung entfesselt blitzen zu können; das funktioniert bestens. Ich möchte nun einen zweiten Blitz beschaffen und denke an den Yongnuo YN 568EXII, der ja auch als Master funktioniert; er kann also auch mein Canon 430EXII als Slave fernsteuern. Meine Frage, auf die ich trotz einiger Recherche noch keine Antwort gefunden habe: Wenn ich den Yongnuo YN568EXII mit den Transceivern YN622C entfesselt von meiner Canon 6D betreibe, behält er dann die volle Masterfunktion? Kann ich dann also von der Kamera aus den Master und damit auch den Slave steuern? Vielen Dank, Horst!

Tom | am 10. Juli 2015

Hallo Raphael, wenn du auch schnelle Bilder mit dem Blitz machen möchtest (z. B. bei einer Hochzeit fotografieren), dann würde ich klar zum 565ex raten, da dieser ja über die TTL-Schnitstelle mit deiner Canon kommunizieren kann. Zusätzlich kann der 565ex natürlich auch komplett manuell bedient werden.
Wenn du aber (so wie ich) eher wie im Fotostudio arbeiten möchtest (also Zeit zum Einrichten der Blitzgeräte hast) und auf eine TTL-Schnittstelle verzichten kannst, rate ich eher zum XN560 III oder IV. Da diese beiden Geräte einen eingebauten Funkempfänger besitzen und zudem ein gutes Stück günstiger sind als der 565ex. Nachteil natürlich: kein TTL. Also: Entscheide dich nach der Frage, ob du die TTL-Unterstützung benötigst.
Gruß,
Tom

Raphael | am 9. Juli 2015

Hallo Tom!

Ich bin erst seit kurzem im Besitz einer DSLR Kamera (Canon 700D). Nachdem ich einige Artikel deines tollen Blogs gelesen habe, will ich mir unbedingt auch ein Blitzgerät kaufen. Würdest du mir als Anfänger eher zum Yongnuo YN565EX II oder zum YN560 Mark III bzw. IV raten?

Vielen Dank
Raphael

Tom | am 6. Juli 2015

Die Yongnuo-Blitzgeräte sind äußerlich sehr an die Canon Speedlite Blitze angelehnt. Daher passen hier entweder die original Canon Akkupacks oder das Yongnuo SF-18 Pack (aber explizit für Canon). Ich selbst habe kein Batteriepack, daher diese Info bitte ohne Gewähr. Ich musste selbst nachforschen:

Batteriepack für 8x AA Akkus. Kompatibel zu diversen Canon Blitzen und zu Yongnuo 560 und 565.
Quelle

Wichtig ist also, dass es für Canon ist, da die Stecker wohl identisch sind.

Volker Gottwald | am 6. Juli 2015

Ich habe neu den Yongnuo Blitz YN565EX (an einer Nikon D800). Ich hatte mir das Yongnuo Batterie Pack zusätzlich bestellt. Fälchlicherweise für Nikon. Und das war dann für den SB 900 Blitz. Welches Batterie Pack passt den an den Yongnuo Blitz YN565EX? Und wo gibt es den?

Tom | am 26. Juni 2015

Hallo, das Problem ist ja, dass der Metzblitz kein Aufsteckblitz ist und daher auch nicht auf entsprechende Hama Servozellen mit „Hot Shoe“ passt. So eine einzelne transparente Zelle mit Blitzkabel-Anschluss scheint es nicht mehr zu geben, meine ist recht alt.
Jedoch gibt es manche Slave-Zellen mit zusätzlichem Kabel-Anschluss („PC Sync Kabel“), welches der Metz Stabblitz ja bereits besitzt: http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&camp=1638&creative=19454&field-keywords=servo%20pc%20sync&linkCode=ur2&rh=i%3Aaps%2Ck%3Aservo%20pc%20sync&site-redirect=de&url=search-alias%3Daps
(Obacht: durch den Link werden auch Adapter angezeigt, die keine Servozelle sind [fehlende runde Zelle].)
Man erkennt diese Auslöser an der kleinen zusätzlichen Buchse, in die das Kabel des Stabblitzes gestöpselt wird.

Burkhard | am 26. Juni 2015

Hallo,

Wo kann ich eine Slave Zelle bestellen, die einen Metz 45 ct 1 auslöst? Am Bild ist eine Zelle von Hama zusehen(Schwarz)aber wo bekomme ich die kleine hellere Zelle?
Vielen Dank
Burkhard

Frank | am 11. Mai 2015

Danke Tom für die schnelle Hilfe.
Der Link hat mir echt weitergeholfen.

Tom | am 10. Mai 2015

Hi, ich denke, der Yongnuo 500ex ist nur für Canon über den „Hotshoe“ TTL-fähig: http://flashhavoc.com/yongnuo-yn-500ex-ttl-hss-flash-review/ (englisch).
Nur Nikon Kameras, welche (über den eingebauten Blitz) optische TTL-Signale übermitteln können (z. B. Nikon D4, D700, D200), können auch den Yongnuo 500ex per TTL-Signale auslösen. Die Nikon D5500 kann dies offenbar nicht.

Frank | am 10. Mai 2015

kann mir jemand sagen ob der Yongnuo 500ex in Zusammenhang mit der Nikon D5500 im TTL Modus funktioniert ?

Tom | am 9. Mai 2015

Hallo, das Problem mit dem Wind kenne ich sehr gut! Danke zunächst für den Tipp mit den Abspannbändern. Ich beschwere meine Stative immer mit Tragetaschen aus Stoff, in welche ich z. B. Steine fülle und was sich eben vor Ort so findet. Ich vermute, eine andere Lösung als Gewichte oder eben die Abspannleinen wird es hierbei nicht geben. Es gibt ja auch professionelle Bleigewichte, eingenäht in Stofftaschen. Am portabelsten werden sicherlich tatsächlich solche Abspannschnüre sein. Ein Tipp für transportable Gewichte: Boule Set / Boccia Set! Ein solches Boule-Set besteht aus mind. sechs Stahlkugeln und befindet sich in einer kleinen Tragetasche. Das Gewicht ist recht hoch, die Maße aber kompakt. Damit könnte man recht einfach entsprechende Stative beschweren.

Didi | am 9. Mai 2015

Zunächst mal Respekt und vielen Dank für diese klasse Seite!
Ich selbst bin Modelfotograf und benutze bei outdoor-Shootings drei Aufsteckblitze von Yongnuo. Damit so arbeiten zu können, wie man es ansonsten mit dem Studio-Equipement tut, ist für mich völlig ausreichend und ich muss mich nicht mit schweren Portys und großen Blitzköpfen abmühen. Eines geht mir jedoch gewaltig auf den Keks: Die kleinen Lichtmacher kommen natürlich mit Softboxen auf Stative und werden per Funk ausgelöst. Der kleinste Windhauch und der ganze Krempel landet im Dreck! Abspanngeschichten mittels Zeltleinen und Heringen wäre zwar eine Lösung, ist doch aber sehr unflexibel. Daher nun meine Frage! Gibt es Erfahrungen/Empfehlungen für zumindest etwas standhaftere Stative bei outdoor-Shootings?

Tom | am 8. April 2015

Hallo! Als erstes würde ich spontan sagen: Den Mittenkontakt mit der „Masse“, also dem Metall des Blitzfußes, verbinden und dann sollte der Blitz zünden. Ich habe leider kein (Canon) TTL-Blitz hier. Denn es kann gut sein, dass dies auch nicht funktionieren wird, da das Blitzgerät noch zusätzliche Kontakte zum Auslösen benötigt (bei den alten Geräten ging ja alles problemlos über den Mittenkontakt). Wie man so einen Adapter selber bauen- bzw. eher verdrahten muss, weiß ich leider auch nicht.

Klaus | am 7. April 2015

Ich habe durch Erbschaft einen Ringblitz Sigma EM-140 DG bekommen. Der Blitz wurde an einer EOS 350D betrieben. Nun möchte ich den Blitz an einer Kamera mit Synchro Kontakt nutzen. Der Blitzfuß hat 5 Kontakte. Welche Kontakte bringen den Blitz zum „feuern“ ? Ich möchte mir einen Adapter bauen. Vielleicht haben Sie einen Tip. Anfrage bei SIGMA wird nicht beantwortet.
Gruss Klaus

Hans-Friedrich Szameitat | am 12. März 2015

Hallo und guten Tag,
heute habe ich diesen Blog als hilfreichen Ratgeber für mich entdeckt und möchte zu dem Systemblitz Yongnuo YN 565 EX einige Anmerkungen machen und hoffe sehr, dass ich eine Antwort auf meine Frage bzw. “Befürchtungen” erhalten kann.
Ich fotografiere ausschließlich mit Nikon: D200, D300, D7000 und D800E. Seit einiger Zeit suche ich einen Systemblitz mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und bin dabei auf Yongnuo gekommen. Insbesondere hatte ich mein Augenmerk auf den YN 565 EX gerichtet, da ausnahmslos alle deutschen Online-Einzelhändler dieses Gerät mit allen Nikon-Kameras als kompatibel bezeichnen.
Dieses scheint allerdings nicht so zu sein. Hierzu verweise ich auf den nachfolgenden Link https://www.youtube.com/watch?v=dAryvuKOVNk , der auf Probleme mit der D800 hinweist. Über den Video-Spot werden diese Probleme aus meiner Sicht hinreichend verdeutlicht, so dass ich bzgl. des YN 565 EX verunsichert bin.
Kann mir jemand zweifelsfrei mitteilen, ob und dass der YN 565 EX kompatibel mit den D200, D300, D7000 und insbesondere der D800E ist. Denn nur sofern eine Kompatibilität zu besonders der D800E besteht, würde ich den Erwerb des YN 565 EX wieder “ins Auge fassen” wollen.
Im Voraus Danke ich bereits jetzt für jede hilfreiche Antwort und verbleibe,
mit freundlichen Grüßen
Hans-Fr. Szameitat

Pepto | am 25. Februar 2015

@ Tom: genau das werde ich machen. Danke!

Tom | am 25. Februar 2015

Hallo, die MAT 124 hatte ich auch mal, schönes Teil 🙂 (wenn du die 6×6 Yashica meinst). Ich fotografiere ja auch gerne analog. Wenn der Blitz selbst nicht an der Practica zündet, die ja nur einen Mittenkontakt hat (es sei denn, du hast eine der letzten Practica BX), kann da wohl definitiv etwas nicht am Blitzfuß stimmen. Vielleicht ist er lediglich von Korrosion betroffen und man könnte ihn wieder blank schmiergeln? Hier unbedingt auch mal den (etwas versteckten) seitlichen Kontakt am Blitzfuß ansehen!
Zur G11: Solange es nur einen einzigen Mittenkontakt gibt, müssten alle Systeme diesen ansteuern können, ohne dass es zu Verständnisschwierigkeiten kommen sollte. Da gilt dann nur Ja oder Nein. Meine alte Canon G3 blitzt dann nur nicht, wenn die sogenannte Triggerspannung des Blitzgerätes zu hoch ist. Bei meinem Regula 740 MFD ist diese aber relativ schwach (ca 12 V) so dass es da nie zu Problemen kam. Vielleicht ist dies beim SCA-Regula anders (höher)? Dies würde aber immer noch nicht erklären, warum das Blitzgerät dann nicht auch auf der Practica auslöst. Ich vermute, der abnehmbare Fuß hat einen Schaden. Wenn Du den Fuß abnimmst, sind innen ja auch Kontakte angebracht. Vielleicht hat sich auf denen ja auch ein Belag gebildet.

pepto | am 25. Februar 2015

Sorry, war Quatsch, der Regula hat einen Mittenkontakt, zündet aber über den nicht. Probiert mit 2 Prakticas und Canon FTb. Erst recht nicht an der G11, auch nit mit zwischengeschobenem Kabeladapterschuh. Zündet aber mit Kabel an der Blitzbuchse der Mat 124.
Der (abnehmbare= Fuß ist der Standardfuß mit Mittenkontakt, kein SCA Fuß. Eigentlich ein total simples Ding, was soll da schon putt sein? An einer zu niedrigen Zündspannung kann es kaum liegen, Nur die Blitzbuchsen neuerer Bauart (ab ca 2000) lieferten manchmal etwas zu wenig Spannung.
Kontaktproblem im Fuß?

Die Frage ist, selbst wenn ich ihn über Mittenkontakt zum Laufen brinegen würde, ginge er dann überhaupt an der G11? oder läuft da nichts, was sich mit der Kamera nicht auf Canonesisch unterhalten kann? Was ich eher annehme…..

Tom | am 23. Februar 2015

Hallo, kurz: egal 🙂 Nein, ganz so einfach ist es nicht. Das Blitzlicht wird eine eigene Zeit von geschätzt ca. 1/600 Sekunde bei der höchsten Leistung haben und beim minimalster Leistung ist es noch kürzer. Bei solchen Zeiten können die wenigsten Kameras den Verschluss vernünftig mit der Kamera synchronisieren. Das ist zunächst auch gar nicht nötig: Es ist ganz egal, ob man nun mit einer Belichtungszeit von z. B. 1/30 Sekunde blitzt oder bei 1/125 Sekunde. Denn der Blitz war ja eh schon schneller, bevor der Kameraverschluss wieder schließt. In beiden Fällen hat das Motiv bereits die selbe, ausreichende Lichtmenge erhalten.
Was passiert aber, wenn der Verschluss noch länger offen bleibt (z. B. bei 1/8 Sekunde)? Dann gesellt sich zusätzlich zum Blitzlicht noch etwas Umgebungslicht mit auf das Foto: Man erhällt eine Mischlicht! Hier muss man aber experimentieren, denn die Stärke des Umgebungslichtes ist ja immer unterschiedlich.
Ist das Umgebungslicht aber sehr schwach, was es oft ist, wenn geblitzt wird, wird sich jenes meist überhaupt nicht bemerkbar machen, egal ob man z. B. bei 1/250 Sekunde oder 1/30 Sekunde blitzt. Beide Bilder werden bei dunklerem Umgebungslicht nahezu gleich aus sehen. Über die Rolle der Belichtungszeit hatte ich auch mal einen Artikel geschrieben.

René | am 23. Februar 2015

Tagchen und danke für die vielen Tips! Ich habe da noch einen Revue Revuetron C35 S. Ich denke, der Blitz sollte bekannt sein. Er grassiert häufig bei Ebay. Wie er funktioniert, ist mir soweit klar. Doch was für eine Belichtungszeit muss ich an der Kamera (Digitalkamera) einstellen? Ich muss ja im manuellen Modus an der DSLR fotografieren?

Tom | am 22. Februar 2015

Hallo! Ich wusste gar nicht, dass es diese SCA-Füße (die du ja unten an den Regula schieben kannst) auch ganz ohne Pins, also „kalt“, gibt. Im Idealfall nimmt man dann ja einen SCA-Adapterschuh, welcher für Canon zugeschnitten ist. Doch hier wäre ich vorsichtig, denn es kann sein, dass diese nur bei den alten analogen Canons funktionieren (altes TTL). Bei Nikon ist dies jedenfalls so. Daher wäre hier der SCA-Schuh „301“ mit nur einem einzigen Mittenkontakt der richtige.
Doch du schreibst ja auch, dass der Regula eine Klinkenbuchse hat. Hier bräuchte man ein Kabel mit Klinkenstecker (wahrscheinlich 2,5 mm) an einem Ende und dann ein Standard-Blitzfuß am anderen Ende (ebenfalls nur mit einem einzigen Mittenkontakt) für den Blitzschuh der Kamera. Oft gibt es solche Kabel auch als Klinkenstecker auf PC-Stecker. Diesen „PC“ Stecker wiederum kann man dann an Blitzfuß-Adapter stecken, welche auf den Hotshoe der Kamera geschoben werden können.

Pepto | am 22. Februar 2015

Ahoi,
coole Seite, hat mich für das bisher vernachlässigtes Thema Blitz enflammt!
Habe noch einen Regula 742-2 SCA mit“kaltem Fuß“, also ohne Kontakte, geht nur mit Klinkenkabel.
Den würde ich gerne an einer Canon G11 zünden. Ein alter Adapter Schuh auf Kabel funzte schon mal nicht, was nicht überrascht hat. Gibt es dafür eine Adapterlösung?

Besten Dank im Voraus!
Pepto

Tom | am 21. Februar 2015

Hallo!
Zunächst: Das sieht schlecht aus (glaube ich): Der Metz-Blitz nutzt zur TTL-Übertragung das universelle SCA300-System. Dieses System nutzten auch andere Blitzgerätehersteller. Beim Metz-Stabblitz ist hierfür ein Kabel notwendig, welches zum einen an den Blitz angestöpselt wird und am anderen Ende einen größeren Blitzschuh besitzt, welcher auf die jeweilige Kamera geschoben wird. Und hier gab es unterschiedliche Schuhe: für Canon, Nikon, Olympus, Minolta usw. Somit konnte man Blitzgeräte, die den (wechselbaren) SCA-Anschluss hatten, via TTL für die verschiedensten Kamerasysem nutzen.
Jedoch funktioniert dies meines Wissens nach nicht mehr mit modernen Kameras, denn die TTL-Technik hat sich geändert. Bei meiner alten Nikon FE2 kann ich meinen CT3 45 Stabblitz wunderbar als echten TTL-Blitz einsetzen. Bei meiner DSLR von Nikon (D200) geht dies nicht mehr. Denn das SCA300-System ist nicht für das (neuere) I-TTL ausgelegt. Ich schätze, bei Canon wird’s ähnlich sein.

Captn. Blitz | am 21. Februar 2015

Hi, da reihe ich mich auch gleich mal in Sachen Metz ein: Ich habe einen CL3 45. Der kann auch mit TTL-Automatik blitzen. Wie bekomme ich diesen am besten an meine Canon 5D Mark II?

Tom | am 19. Februar 2015

Hallo und danke für das Lob!

Ich habe für meine Metze zwei Kabel: Einmal das normale mit dem einfachen PC-Sync-Stecker am Ende (der kleine Runde Stecker mit Mittenpin). Dann habe ich noch ein SCA-Kabel, welches am Ende diesen SCA-Adapter für das alte SCA-TTL-System hat. Den kann ich z. B. auf meine analoge Nikon stecken. Wenn dein Funkempfänger aber einen Klinke-Eingang hat, bräuchte man einen Adapter PC-Sync auf Klinke. Mein neuerer Yongnuo-Funkempfänger braucht so einen komischen Mehrpin-Stecker. Für meinen Metz habe ich daher ein altes PC-Sync-Kabel genommen, den Sync-Stecker abgeschnitten und diesen „Mehrpin-Stecker“ angelötet. Oder man nimmt einen Adapter PC-Sync auf Blitzschuh. Denn der Funkempfänger wird ja einen Blitzschuh haben (zusätzlich zum Klinkeneingang), wo dann der Adapter raufgeschoben wird und in den Adapter das Standard-Metz-PC-Sync-Kabel gesteckt. So eine variante Nutze ich auch, da meine selbstgelötete Lösung leider einen Wackelkontakt aufweist.

Ich hoffe, das war nicht gar zu missverständlich.

M. M. | am 19. Februar 2015

Hallo!

Ich finde Deinen Blog über das entfesselte Blitzen richtig gut!
Ich habe ein Frage:
Ich habe nun auch den Metz 45CT. Welches Kabel benutzt Du zum Synchronisieren für dieses SCA 300-System – das andere Ende vom Kabel ist doch auch ein universaler Klinken-PC-Anschluß, sobald ich das richtig auf deinen Fotos sehe?
Ich habe nämlich den alten Yongnuo CTR-301, der hat einen PC-Klinken-Eingang.


Haben Sie / hast Du Fragen, Anmerkungen, Kritik zu diesem Beitrag?

Kommentar

(Kommentare werden manuell freigeschaltet bzw. erscheinen nicht sofort, um Spam vorzubeugen.)

Der Autor dieser Seiten ist Thomas.
Mit dem Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung dieser Internetseite.